Nov 07

BA_Biwer_Julia

Jugendliche stellen Stadtplaner durch ihre Rolle als besondere Nutzergruppe öffentlicher Plätze vor gewisse Herausforderungen. Sie beanspruchen öffentlichen Raum mehr und anders als andere Nutzergruppen, werden in der Planung aber oftmals ver-nachlässigt. Es besteht das Problem der Beteiligung, weil klassische Beteiligungsverfah-ren Jugendliche nicht miteinbeziehen und weil sich der Dialog zwischen Planern und Jugendlichen als schwierig erweist. Dreidimensionale Modelle bilden ein funktionierendes Kommunikationsmittel zwischen diesen beiden Akteuren. Durch die Entwicklung einzelner dreidimensionaler Gestaltungselemente wird es Planern ermöglicht, Jugendliche aktiv in die Gestaltungsplanung einzubeziehen.

BA_Biwer_Julia_Platzgestaltung

Dies geschieht dadurch, dass ihnen die Chance gegeben wird, die einzelnen Gestaltungselemente selbst in ei-nem 3D-Modell des Platzes, welches der Planer ebenso wie die einzelnen Gestaltungs-elemente vorher erarbeitet, anzuordnen, zu verschieben und auszuprobieren, welche Wirkung welches Element an welcher Stelle des Platzes entfaltet. Somit können sie nach der Vorarbeit des Planers den Platz weitestgehend selbst gestalten, wodurch die Gestaltungsplanung zu einem wertvollen dynamischen Prozess mit den Jugendlichen wird. Am Beispiel des Stiftsplatzes in Kaiserslautern wird ein solcher Prozess der Beteiligung Jugendlicher mittels dreidimensionalen Modellen beispielhaft demonstriert.

Bacherlorarbeit zum Downloaden

Tagged with:
Nov 07
Die Möglichkeit der Visualisierung von planerischen Festsetzungen

BA_Broschart

Die vorliegende Arbeit befasst sich damit, wie Planung zukünftig für den Bürger durch den Einsatz von 3D-Modellen verständlicher gestaltet werden kann. Dazu werden die Inhalte eines Bebauungsplans, konkret der zeichnerische Festsetzungsteil, auf ihre dreidimensionale Umsetzbarkeit untersucht.

In der Planzeichenverordnung steht eine Vielzahl an Festsetzungselementen zur Verfügung, die potentielle Inhalte eines Bebauungsplans darstellen können. Deshalb werden diese zunächst auf ihre Eigenschaften bezüglich ihrer Auswirkungen auf die gebaute Realität untersucht und in einem zweiten Schritt versucht, ein dreidimensionales Pendant zu erstellen. In einigen Fällen ist eine symbolhafte Darstellung unumgänglich, die entsprechenden, in der Planzeichenverordnung zur Verfügung stehenden, Planzeichenelemente aber nicht immer eindeutig. An diesen Stellen werden Vorschläge für eine alternative Symboldarstellung erarbeitet.

BA_Broschart_Varianten

Insgesamt wird dabei ein Baukasten an dreidimensionalen Festsetzungselementen erstellt, aus dem sich ein Planer bedienen kann, um diese Einzelelemente kombiniert zur Erstellung eines dreidimensionalen Bebauungsplans einsetzen zu können. Der erstellte 3D-Bebauungsplan kann im Rahmen einer informellen Bürgerbeteiligung ergänzend eingesetzt werden, um auf diese Weise planerische Festsetzungen besser erklären zu können.

BA_Broschart_BaukastenUm das Thema eines dreidimensionalen Bebauungsplans genau einordnen zu können, muss zunächst auf das Verhältnis zwischen Planer und Adressaten eingegangen werden, bevor genauer auf die Grundlagen des Computereinsatzes und speziell auf die Einsatzgebiete von 3D-Modellen in der Planung eingegangen wird.

In dieser Arbeit geht es allerdings nicht nur um die Erarbeitung der Inhalte eines möglichen dreidimensionalen Bebauungsplans an sich, sondern es geht auch darum, mögliche Präsentationsformen dieses aufzuzeigen. Dabei wird sowohl die Darstellung eines 3D-Bebauungsplans in Google Earth, als auch neue Präsentationsmethoden durch den Einsatz von Smartphones, genauer dem Einsatz sogenannter „Mobile Augmented Reality-Browser“, behandelt. Beim Thema Augmented Reality geht es darum, die Möglichkeiten und Grenzen einer Darstellung von planerischen Festsetzungen zu erforschen und diese aufzuzeigen. Die erarbeiteten Inhalte werden am Ende kritisch reflektiert und ein kurzer Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und weiteren Forschungsbedarf gegeben

Bacherlorarbeit zum Downloaden

Tagged with:
Nov 07
Simulation am Beispiel der Gemeinde Bübingen

BA_Gayko_Carolin

Ein wesentlicher Themenbereich im Planungsprozess für städtebauliche Veränderungen oder Neubebauungen stellt die Lichtplanung dar, denn der alltägliche Einfluss von Licht bestimmt im Wesentlichen das Wohlgefühl der Bewohner. Während die Planung mit Kunstlicht zusätzliche Beleuchtungsquellen zur städtebaulichen Lichtgestaltung einsetzt, ist die Tageslichtplanung darauf bedacht, das Sonnenlicht in die Planung zu integrieren oder den Entwurf dem Lichteinfall je nach Zweck anzupassen.

In dieser Arbeit liegt der Fokus allein auf dem Umgang von Tages- beziehungsweise Sonnenlicht in der Stadtplanung. Dabei sind zwei Gesichtspunkte zu beachten: zum einen muss darauf geachtet werden, eine möglichst geringe Verschattung der umliegenden Bebauung und weiteren Umgebung zu verursachen. Zum anderen besteht die Möglichkeit die Sonneneinstrahlung energetisch zu nutzen

BA_Gayko_Carolin_VerschattungDie Förderung solarenergetischer Nutzung ist ein wichtiger Aspekt für eine nachhaltige Stadtplanung, welche großräumig eine ausgewogene Ordnung mit gleichwertigen Lebensverhältnissen heutiger und zukünftiger Generationen gewährleisten soll [vgl. §1
Abs.2 ROG]. Folglich ist die Absicht nachhaltig und energieeffizient zu bauen schon im Entwurf von Bebauungsplänen zu berücksichtigen, ha hier die Grundlage für das weitere Bauen gelegt wird.

Es ist also festzustellen, dass der Planer mitverantwortlich ist für die Energieeffizienz des fertiggestellten Planes.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, anhand eines praktischen Beispiels den Mehrnutzen computergestützter Simulationen im Bereich der Tageslichtplanung aufzuzeigen. Die theoretischen Grundlagen der Nutzung des Sonnenlichtes sollen am Beispiel eines
Plangebietes in Bübingen, Stadt Saarbrücken angewendet werden. Der Fokus liegt hierbei im Aufzeigen der Verschattungssituationen und dem Potenzial dern Solarenergienutzung zweier unterschiedlicher Bebauungsvorschläge. Ein Vergleich der Analyseergebnisse beider Vorschläge soll Aufschluss geben über die Geeignetheit des jeweiligen Planes.

Bacherlorarbeit zum Downloaden

Tagged with:
Oct 17
Anwendungsbereiche von Geoinformationssystemen am Beispiel von Gemeindeentwicklungskonzepten im Saarland


SiedlungsentwicklungAbbildung: Siedlungsentwicklung GEKO Bous (Stadtplusland, 2011)

Die Städte und Gemeinden der Bundesrepublik haben zunehmend mit den sogenannten “Megatrends” (BAMF, 2011) Demografischer Wandel, Globalisierung und immer stärker werdendem sozialen Wandel zu kämpfen. Ohne entsprechende Anpassung in der Entwicklungsplanung ist auf Dauer mit einer sich stetig verschlechternden Situation der Städte und Gemeinden im nationalen und internationalen Wettbewerb zu rechnen.
Die Zukunftsaufgabe der Länder, Regionen, Städte und Kommunen soll es daher sein, einen Weg zu finden, ihre zukünftige Entwicklung individuell zu planen und sie an die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen und deren Folgen anzupassen. Aktuell werden Gemeindeentwicklungskonzepte in den saarländischen Kommunen zur Bewältigung dieser Aufgabe eingesetzt. Diese sollen den aktuellen Zustand der Gemeinden umfassend beschreiben und entsprechende Handlungserfordernisse ausarbeiten.
Aufgrund der fehlenden Basis an benötigten Daten in fast allen inhaltlichen Bereichen der sog. GEKOs, gestalten sich die Beschreibungen und Analysen der Kommunen, sowie die konzeptionellen Visualisierungen jedoch oft schwierig. Das Ergebnis sind stark textlastige Berichte, die nur vereinzelt Grafiken zur Unter­stützung der Textpassagen beinhalten.
Gerade die grafische Auf­bereitung ist es aber, die vom Bürger als Adressaten der GEKOs am besten und effektivsten verarbeitet werden kann und daher als äußerst wichtig eingestuft wird (vgl. Doelker, 2005). Außerdem ist vor dem Hintergrund der INSPIRE-Richtlinie der Europäischen Union eine umfassende Datengrundlage für alle Kommunen des Landes notwendig und hilfreich und daher auch Ziel dieser Arbeit.
Diese Arbeit beschäftigt sich damit, zu ausgewählten Themenbereichen der Gemeindeentwicklungskonzepte(GEKO) im Saarland möglichst einfache, exemplarische Visualisierungen zu erstellen und die dafür notwendige Datenstruktur zu schaffen. Die Visualisierungen sollen den Bürgerinnen und Bürgern ein besseres Verständnis der städtebaulichen Problembereiche und Analysen innerhalb der GEKOs ermöglichen. Eine Datenbasis, die nach der ausgearbeiteten Struktur erstellt wurde, ist dabei uneingeschränkt auch für Karten für stadtplanerisches Fachpublikum zu verwenden. Grundlage aller Visualisierungen und Karten ist hier das GEOINFORMATIONSSYSTEM ARCINFO der Firma ESRI.

Diplomarbeit zum Downloaden

Tagged with:
Sep 30

Modell

Die 3D Modellierung von Entwürfen stellt einen enormen Fortschritt für die Stadtplanung dar. In der räumlichen Planung spielen speziell Aspekte wie zum Beispiel räumliche Wirkung eine große Rolle. Diese fehlt bei klassischen 2D Planwerken in der Regel und erst mit der Umsetzung konnte der Plan auf seine tatsächliche Wirkung hin beurteilt werden. Mithilfe von 3D Stadtmodelle kann das Plangebiet virtuell durchlaufen werden und so neben einer Akzeptanzsteigerung der Betroffenen, zu einer Qualitätssteigerung führen.
Das bedeutet, dass Fehlplanungen minimiert und damit enorme Kosten eingespart werden können.
Die 3D Visualisierung kann dazu führen der Öffentlichkeitsbeteiligung neuen Schwung zu verleihen. Das Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 hat das Thema Bürgerbeteiligung wieder verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Visualisierung war schon immer auch ein Mittel der Kommunikation. Die Präsentation und Vermarktung von Planung werden in Zukunft auch dank 3D Modellen eine zentrale Rolle im Planprozess einnehmen.

Die Aktualität und Zukünftig weiterhin bedeutsame Entwicklung von 3D Stadtmodellen für die Stadtplanung war für uns ein Grund sich mit der Thematik 3D Visualisierung zu beschäftigen. Untersuchungsrahmen bildet ein von der Stadt Frankfurt am Main ausgewähltes Plangebiet, das derzeit stark diskutiert wird. Die Stadt möchte zukünftig Stadtentwicklung stärker mit Hilfe von 3D Modellen betreiben und anhand der vorliegenden Arbeit soll das Potenzial dazu herausgearbeitet werden.

Bachelorarbeit zum Downloaden

Tagged with:
Oct 05

Visualisierungsmöglichkeiten im Stadt-, Regional- und Planungsmarketing

Diplomarbeit_Gregor-Landwehr_Visuelles-Raummarketing

Räume stellen für die Menschen eine starke Identifikationsebene dar – sei es in der Wahrnehmung von Heimat und Fremde oder im alltäglichen Wohn- und Arbeitsumfeld. Sie selbst werden mit der Stadt und der Region, in der sie leben, gleichgesetzt. Die Eindrücke, die nach „außen“ dringen, müssen jedoch mit den Tatsachen nicht zwingend übereinstimmen. Negative Vorurteile oder Gerüchte können sich so über den gesamten Raum und auf alle dort lebenden Menschen erstrecken. Und es bleibt nicht beim Gefühl – wenn sich Unternehmen und Urlauber von der Stadt und der Region abwenden, hat der schlechte Ruf direkte wirtschaftliche und soziale Folgen. Die landschaftliche und urbane Umwelt des Menschen ist geprägt von ständigen zumeist geplanten Veränderungen. Diese Entwicklungen betreffen oft große Teile der Bevölkerung. Insbesondere in Deutschland leben die Menschen in verdichteten Räumen, die die Wahrscheinlichkeit von Interessenskonflikten erhöhen. Raumplanung muss diese Menschen an den geplanten Maßnahmen beteiligen, damit sich der Raum im Sinne all derer entwickelt, die ihn tagtäglich (er-) leben.

Raummarketing hat die Aufgabe, das Image von Städten und Regionen im Sinne der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklung zu verbessern. Mit Hilfe von Maßnahmen des Raummarketings soll die Bevölkerung für raumplanerische Prozesse gewonnen und für geplante Projekte überzeugt werden. Die Kommunikation zwischen allen Beteiligten steht dabei im Mittelpunkt. Visualisierungen spielen für all diese Aufgaben eine wichtige Rolle. Sie können Eindrücke und Visionen vermitteln und für Transparenz und Nachvollziehbarkeit sorgen.

Diese Arbeit befasst sich mit den visuellen Möglichkeiten des städtischen und regionalen Marketings zur Imageverbesserung sowie der Marketingmaßnahmen zur Begleitung von Planungsprozessen. In der Arbeit soll dargelegt werden, warum visuelle Botschaften Menschen in besonderer Weise erreichen können, in welcher Form Marketingmaßnahmen Einfluss auf Entscheidungen haben können und was Städte und Regionen tun können, um diese Erkenntnisse in ihrem Sinne und im Sinne ihrer Einwohner zu nutzen.

Diplomarbeit zum Downloaden

Tagged with:
Jul 02

4

Das diesjährige Bachelorprojekt wurde in Kooperation mit der Landeshauptstadt Saarbrücken sowie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes durchgeführt. Ziel war eine zielgerichte Visualisierung und Analyse der Erweiterungsplanungen des Campus. Nachfolgend können einige Bilder der Projektarbeit betrachtet werden.

Tagged with:
Apr 12

Neustadt-Rosslaufgelände_Wahlpflichtfach

Das Rosslaufgelände in Neustadt an der Weinstraße (Quelle: google maps)

Für das Wahlpflichtfach im SoSe 2010 wurde das Rosslaufgelände in Neustadt a.d. Weinstraße ausgewählt. Hierfür sollen Sie ein Nachnutzungskonzept für den südöstlichen Bereich des Plangebietes entwickeln und dieses mittels neuer  technischer Möglichkeiten präsentieren. Die genaue Aufgabenstellung finden Sie hier (pdf-Format, 1,5 MB).

Die Einführungsveranstaltung findet am 22.04. um 16 Uhr im Lehrgebiet CPE statt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter.

Tagged with:
Apr 07

HTW-Saarbrücken_BA-Studienprojekt

Das erste Treffen des Bachelorprojekt “Visualisierung städtebaulicher Gestaltungsplanung” findet nächste Woche am 13.04. um 15 Uhr im Lehrgebiet CPE statt. Anbei finden Sie die die Aufgabenstellung sowie den Terminplan.

Tagged with:
Dec 17

Dargestellt am Fallbeispiel Sincheon-View der Stadt Daegu – Südkorea

Das Klima in Städten unterscheidet sich zumeist erheblich von den regionalen Witterungsbedingungen. Verbunden mit typischen Merkmalen wie der städtischen Wärmeinsel oder veränderten Windströmungen, wirkt es sich in der Regel negativ auf deren Bewohner aus. Da das Stadtklima im direkten Kontext zur Gestaltung der Umwelt steht, können Modifikationen der Stadtstruktur das lokale Klima begünstigen.
Die vorliegende Diplomarbeit behandelt die Thematik „Stadtklima“, wobei die urbanen Windverhältnisse einer vertiefenden Darstellung und Analyse unterzogen werden. Im Anbetracht zunehmender Verstädterung und Umweltprobleme in der asiatischen Metropolitan City Daegu werden hier Klimasituationen eines Sommertages unter Verwendung numerischer Simulationsmodelle wie ENVI-met dargestellt. Nach einer gesamt- und teilstädtischen Klimaanalyse konkretisiert diese Publikation mikroklimatische Prozesse in einem Wohngebiet, das von hochragenden Mehrfamilienkomplexen geprägt ist. Trotz der vorteilhaften Lage zur städtischen Ventilationsbahn entlang des Sincheon Flusses mangelt es an ausreichender Durchlüftung. Mit Hilfe einer Simulation der umgestalteten Bebauungs- und Vegetationsstruktur werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich das vorherrschende Meso- und Mikroklima beeinflussen lässt, um infolgedessen das Bioklima für die Bewohner nachhaltig zu verbessern. Die daraus resultierenden Erkenntnisse führen zu einem Maßnahmenkatalog für eine klimagerechte Stadtplanung.
Des Weiteren werden Methoden zur Information und Partizipation der Öffentlichkeit im GeoWeb präsentiert. Durch den Einsatz von Google Earth wird der Zugriff auf Daten von Klimasimulationen weltweit erleichtert und eine räumlich unabhängige Interaktion ermöglicht, die einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Steuerung von raumplanerischen sowie klimatologischen Prozessen leistet.

Diplomarbeit zum Download

Weiterführende Website mit Videos und Google Earth Files auf http://sites.google.com/site/stadtklima2009

Tagged with:
preload preload preload