Jul 04

Lecture by Peter Zeile and Martin Reichrath at the AESOP/ACSP Joint Conference Chicago

The photorealistic visualisation of lighting-scenarios with the help of virtual 3d city models is gaining importance as a tool, helping to make decisions in the process of planning. This form of presentation makes sense to every spectator very quickly and in a definite way, thus it makes collaboration easy especially in interdisciplinary planning teams. Moreover the light-planner has the possibility to check his design in a virtual surrounding and therefore gain additional reliability for his planning. The displayed, exemplary, workflow and the techniques belonging to it, allow to show situations during the course of planning and to present the current state of planning realistically. Hence the quality of planning can be enduringly improved, through experimental use of new materials and ideas. Moreover alternative planning that does not show the right results can be eliminated very early in planning process, with not need for special investments to do so. The World Heritage Site of Bamberg consists of nearly 1000 individual buildings.

In addition to that are historic and cultural outstanding monuments like the cathedral of Bamberg. To preserve the aesthetic entirety of the city, it is important, to the setting of lighting-installations and the “daily” lighting, to archive a continuous illumination adequate to the memorial. These hotspots are being displayed as examples in the World Heritage Site of Bamberg. The paper is a compilation of one approved dissertation with the title “Realtime Planning – Interactive and virtual methods and models in spatial Planning/ in german: Echtzeitplanung – Interaktive und virtuelle Methoden und Modelle für die Planung” and a prospective dissertation with the working title “Light planning systems and methods for illumination (world) heritage sites – A comparison between Germany and Egypt. In the Realtime Planning work, the author figured out inter alia in different best practice example the use of digital city models the practical use of virtual city models, e.g. for digital light planning. The other work will compare different digital lighting methods and the practical use in different planning cultures. In both case, the dissertation supervisor is Prof. Dr.-Ing. Bernd Streich, Technical University Kaiserslautern

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Nov 18

Die Virtuelle Realität ist in vielen Bereichen der Forschung und Lehre ein sehr vielversprechendes Mittel zur Erklärung und Veranschaulichung komplexer Sachverhalte. Gerade in der städtebaulichen und räumlichen Planung kann sie zu einem besseren Verständnis der Planungen und Entwürfe beitragen. Maßgeblich gefördert wird dieses bessere Verständnis durch die technischen Neuerungen der letzten Jahre und die zunehmende Möglichkeit durch immersive Technologien, immer weiter in die virtuelle Realität einzutauchen. Die räumliche Planung beschäftigt sich mit Objekten im Raum.

Im Gegesatz zu anderen Anwendungsfeldern, in denen sich die virtuelle Realität bereits etabliert hat, besteht hier der Unterschied allerdings darin, dass die im Raum enthaltenen Objekte direkt mit dem sie umgebenden Raum interagieren. So wirkt sich die Planung einer Straße oder eines Neubaugebietes direkt auf die Umgebung aus. Straßenplanungen zum Beispiel stehen immer in Wechselwirkung mit der Ausbreitung von Emissionen und Lärm. Planungen von Neubaugebieten beeinflussen immer die klimatischen Verhältnisse und erzeugen Schattenwürfe. Diese physikalischen Effekte müssen hinsichtlich ihrer Auswirkungen berücksichtigt werden. Dies wiederum setzt allerdings eine Simulation und anschließende Darstellung voraus. Vor dem Hintergrund, dass es sich hierbei fast immer um räumliche Effekte und somit auch Simulationen handelt, bietet sich als Visualisierungsmedium die Virtuelle Realität an, da hier eine Abbildung der zu erwartenden Effekte im Raum erfolgen kann. Sie liefert also, in Verbindung mit der bereits erwähnten Immersion, sehr gute Ergebnisse beim Problemverständnis und der damit einhergehenden Problemlösung. Hinsichtlich der Anwendung der virtuellen Realität auf die Planung zeigen sich, bezüglich der Beziehung Objekt zu Raum, deutliche Unterschiede zwischen diesem Bereich und anderen Forschungsrichtungen, in denen sie bereits seit längerem erfolgreich eingesetzt wird. Beispiele hierfür sind unter anderem die Bereiche Luft- und Raumfahrttechnik [Businessportal24, 2006], Maschinenbau [Zentrum Virtueller Maschinenbau ZVM, 2007] und Medizin [Robodent,2007]. All diese Bereiche beschäftigen sich ebenfalls mit der Konstruktion und Bearbeitung dreidimensionaler Gebilde im Raum, wobei diese den umgebenden Raum allerdings nicht direkt beeinflussen.

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