Oct 19

komzu.rlp
Die KomZu Rheinland-Pfalz 2010 als Best-Practice-Marktplatz verbindet die kommunale Realität mit innovativen Lösungsansätzen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Die Kombination von Ausstellung, Workshops und Foren bietet den beteiligten Akteuren eine zentrale Plattform zum aktiven Dialog und Erfahrungsaustausch.
Im Zentrum steht die kontinuierliche Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bürgerinnen und Bürger im kommunalen Kontext. Während die Veranstaltung 2009 noch die Bereiche Energie & Licht fokussiert hat, wurde das Spektrum für 2010 deutlich erweitert: Neben dem Energiesektor geht es am 8. und 9. November in Trier auch um die Themen Datenanbindung, Mobilität, Daseinsvorsorge und Touristik. Mit dieser Öffnung auf Initiative des GStB wird den wachsenden Herausforderungen des demografischen Wandels Rechnung getragen. Mit steigendem Durchschnittsalter der Bevölkerung müssen Städte wie Gemeinden in vielschichtiger Art Alternativen zur Lebensgestaltung anbieten und damit einen nachhaltigen Beitrag zur Optimierung von Zukunftsprognosen liefern. Die Technische Universität Kaiserslautern und insbesondere der Studiengang der Raum- und Umweltplanung sind von den Veranstaltern als Experten zu den oben genannten Themen eingeladen worden, um Best-Practise Beispiele als auch Visionen dem Publikum näher zu bringen. Interessierte Studierende können im Lehrgebiet Freikarten für die Veranstaltung bekommen!

Fachvorträge aus dem Lehrgebiet sind dienstags, am 9.11.2010 folgende:

  • Eröffnungsvortrag
    10:00-10:45, Forum, 16
    Infrastrukturen der Wissensgesellschaft
    Prof. Dr.-Ing. Bernd Streich
  • 12:00-12:45, Raum 4 Oben, 39
    Flächenmonitoring im ländlichen Raum- Schrittweise Zukunft gestalten
    Guido Kebbedies
  • 12:00-12:45, Raum 2 Unten, 25
    Flächendeckend ins Netz – Breitband im ländlichen Raum
    Dipl.-Ing. Stefan Höffken
  • 11:00-11:45, Raum 5 Oben, 45
    Geoweb/ Tourismus
    Dr.- Ing.  Peter Zeile
  • 12:00-12:45, Raum 5 Oben, 46
    Mobile Informationssysteme im Stadt- und Tourismusmarketing – Das Handy als Reiseführer
    Mar.Vis – Marketing.Visualisierung, Projekt des Lehrgebietes CPE / TU KL, Norman Kratz
  • 13:00-13:45, Raum 5 Oben, 47
    Potenziale aktueller Web 2.0-Anwendungen im Tourismus- das Beispiel “Alexplore”
    TU Kaiserslautern, Dipl.-Ing Rebecca Körnig-Pich
  • 16:00-16:45, Raum 5 Oben, 50
    Digitales Gewerbegebietsmonitoring im grenzüberschreitenden Raum am Beispiel „ Eurodistrict SaarMoselle“
    Dipl.-Ing. MSc. Jan-Philipp Exner

Pressekonferenz KOMZU.RLP
Pressekonferenz KOMZU.RLP 2010 in Trier mit Winfried Manns, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des GStB Rheinland-Pfalz, Hermann Stalter, Consortium-S und Dr. Peter Zeile vom Lehrgebiet cpe | TU Kaiserslautern

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Nov 20

Social Networking im Tourismus | Aufgreifen entstehender Potentiale – ein Experiment in Alexandria, Ägypten


Social Networking ist mittlerweile in nahezu alle Lebensbereich eingedrungen. Schon lange geht der Nutzen darüber hinaus, den Kontakt mit ehemaligen Schulfreunden aufrecht zu erhalten. Vor allem im Geschäftsleben (z.B. Xing) und im Bereich des Tourismus haben sich die Netzwerke bewährt. In Letzterem wird dabei in Form des bereitgestellten Contents eine Fülle an Informationen generiert, die unsere Städte beschreiben und auch analysieren. Es ist daher eine logische Schlussfolgerung, dass die Planer dieser Städte sich mit dieser Materie beschäftigen sollten. Dabei ist es jedoch nicht nur wichtig, sich aktiv in den Austausch einzubringen sondern auch die daraus entstehenden Potentiale zu erkennen und zu nutzen. So entstehen in den Netzwerken beispielsweise Geoinformationen, die für die Planung elementar sein können. Durch den zunehmenden Einsatz mobiler Endgeräte (Stichwort: Mobile Social Networking) werden diese generierten Daten zudem immer aktueller und die Anwendung benutzerfreundlicher. Vorteile entstehen dadurch für drei Gruppen: Touristen sowie Planer, gemeinsam mit der dazugehörigen Stadtverwaltung, und auch die lokale Bevölkerung können von dieser Technik profitieren. Die Schlüsselrolle für das Aufgreifen dieser Potentiale besitzen die Planer der Städte. Sie sind es, die in der Verantwortung stehen, die Potentiale zu erkennen und sie sowohl für ihre Gäste wie auch Bewohner der Stadt, verfügbar zu machen. Diese Mühe lohnt sich, denn Social Networking birgt ohne jeden Zweifel die Chance einen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung oder Wahrung der Qualität unserer Städte beizutragen.
Es ist hierbei darauf hinzuweisen, dass vor allem hinsichtlich der Einbeziehung des Mobile Social Networking in jeglicher Hinsicht Pionierarbeit geleistet wurde. Durch die unausgereifte Technik sowie die häufig fehlende Forschungsbasis auf diesem Gebiet ist es weder möglich eine entsprechende methodische Tiefe zu erreichen, noch ein technisches Standardwerk zu erstellen. Mit dieser Arbeit soll ein erster Anstoß in diese Richtung erreicht werden. Es soll auf die, durch Social Networking entstehenden, Potentale aufmerksam gemacht und verschiedene Ansätze für das Aufgreifen dieser gezeigt werden. In gewisser Hinsicht ist diese Arbeit daher als „Brainstorming“ zu verstehen. Der Pioniercharakter spiegelt sich auch in der Wahl des Beispiels noch einmal wieder. Durch die Durchführung dieses Experiments in Ägypten ergaben sich eine Vielzahl von Hürden, die es so innerhalb Europas nicht gegeben hätte. Insgesamt kann damit die Relevanz dieses Forschungsthemas auch in Form eines Zitats von Justus von Liebig aus dem 19. Jahrhundert zusammengefasst werde:

„Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört.“

Die vollständige Diplomarbeit kann hier runtergeladen werden.

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Mar 10

Diplom Ruffing

Nadine Ruffing
„Der Tourist 1.0 hat immer nach unten geguckt. In den Falk-Plan um sich zu orientieren. Der Tourist 2.0.a schaut immer […] komisch nach vorne mit einem Handy am ausgestreckte Arm.Der Tourist 2.0.b schaut immer nach schräg unten auf sein Notebook, um zu vergleichen ob die Bilder, die Google Maps liefert auch wirklich mit der Realität übereinstimmen. Der Tourist 2.0.c bleibt zu Hause, weil er bei einem virtuellen Rundflug schon alles sieht. Und dass stets bei schönstem Sonnenschein.“[INTERNETUSER DACHS30 2007]

Dieser Beitrag eines Bloggers (Kapitel 4.2) zeigt deutlich wie sich der Tourismus in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Während sich der Urlauber früher mittels Reiseliteratur, Hochglanzkatalogen und persönlichen Beratungen im Reisebüro über geeignete Ferienorte und Reiseabläufe informiert hat, nutzt der „Urlauber 2.0“ fast ausschließlich die modernen Informations- und Kommunikationsmedien. Die Informationstechnologien des 21. Jahrhunderts werden zunehmend zum zentralen Element in allen Phasen der Reise (Reisevorbereitung, Aufenthalt, Reisenachbereitung).
Die Anzahl der Medien, die den potentiellen Touristen als Information zur Verfügung stehen, ist mittlerweile enorm gestiegen. Sie können sich nicht mehr nur über konventionelle Printmedien (Reiseführer, Magazine, Prospekte, Zeitungen, etc.), Radiosendungen und über das Fernsehen (Reise- und Länderreportagen, Filme) informieren, sondern vor allem über das Internet. Je nach Verfügbarkeit und technischen Möglichkeiten können Informationen von Webseiten, Internetforen, Reiseportalen, Communities , Weblogs sowie aus Pod- und Videocasts bezogen werden oder die Reise wird direkt in Online-Reisebüros gebucht.

Die Arbeit gibt einen Einblick über aktuelle Trends und wagt eine Prognose über die Zukunft des Tourismus in der Web3.0 /Geoweb Zeit.
Die Arbeit steht hier  zum Download bereit.

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