Oct 07

Für den Masterkurs “Monitoring – Aufgaben und digitale Unterstützung” findet eine Infoveranstaltung am 16.10. um 15:30 Uhr im CPE-Lab statt. Die Einführungsveranstaltung ist am Mittowch den 23.10. um 15:30 Uhr.

Da der Kurs in Kooperation mit der IGA Berlin 2017 GmbH erfolgt, ist eine Exkursion nach Berlin geplant. Für Planungen der Zugfahrt und Unterkunft wäre es wünschenswert, wenn Interessierte sich frühzeitig anmelden (Mail an: s.hoeffken@rhrk.uni-kl.de, Betreff: “UPR – Monitoring”). Eine Kombination mit dem Kurs Planungsalternativen und dig. Alternativendarstellung ist möglich und gerne gesehen.

Augmented_IGA_Berlin

In weniger als vier Jahren findet im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf die Internationale Gartenausstellung (IGA) statt. Etwa 170 Tage lang werden hier bei erwarteten 2,4 Millionen Besuchen, traditionelle und moderne Gärten, ca. 15.000 Veranstaltungen und diverse Kunst- und Kulturprojekte im Fokus der Aufmerksamkeit stehen. Bis dahin müssen noch knapp 100 ha Land durch infrastrukturelle Baumaßnahmen sowohl landschaftlich als auch durch Architekturbauwerke auf diese Veranstaltung vorbereitet werden.

Diesen Prozess auf einem modernen und dialogorientierten Kommunikationsweg zu begleiten, ist das Ziel der IGA Berlin 2017 GmbH. So sollen für die BewohnerInnen die anstehenden Veränderungen an diesen Orten interessant, informativ und spielerisch näher gebracht werden und dabei Neugierde und Vorfreude auf die kommende IGA geweckt werden. Zudem soll es dazu dienen, Transparenz für den Prozess zu schaffen.

Um dies zu erreichen, sollen im den Seminar die Möglichkeiten der mobilen Kommunikation mit Smartphones, Ubiquitous Computing und Augmented Reality genutzt werden. Neben einer Einarbeitung in das Thema mobiler Partizipation, werden wir uns technischen Möglichkeiten widmen. Tools, Anwendungen und Visualisierungen sollen erprobt, konzeptionell auf die Anforderungen zugeschnitten und als Prototyp realisiert werden.

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Stichworte: mPartizipation, Augmented Reality, Mobilkommunikation, Planungstransparenz, Ubiquitous Computing

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Hier finden Sie nochmal die Projektbeschreibung (pdf).

 

 

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Apr 19

Die Einführungsveranstaltung zum Kurs “Internetgestützte Verfahrensbeteiligung” wird am Dienstag, den 23.04.2013 um 14.30 Uhr im CPE-Lab stattfinden.

Smartphone_Maengelmelder

Smartphones und zunehmend Tablets sind inzwischen unsere täglichen Begleiter, die wir auf Arbeit, in der Freizeit, bei Fahren oder im Café nutzen. Sie dienen inzwischen nicht mehr nur dem Telefonieren, sondern sind multi-funktionale Hosentaschencomputer, mit denen wir Termine planen, Spielen, Chatten, Emails schreiben und im Netz surfen. Und das nicht mehr stationär (wie ein PC), sondern immer mobil – womit im öffentlichen Raum eine neue Form von vernetzter Kommunikation entsteht.

Ausgestattet mit GPS-Empfänger, Kamera und immerwährender Internetverbindung, erlauben Smartphones  das Erstellen, Senden und Empfangen von Text, Bild, Video, Sound, Geodaten, etc. Augrund dieser Multi-Medialität bieten sie gerade in städtischen Kontexten hervorragende Möglichkeiten, um als Tool für partizipative Verfahren genutzt zu werden. Denn Bürger können einerseits schnell Informationen austauschen, sich vernetzen und spontane Aktionen (wie z.B. Flashmobs organisieren), aber andererseits auch lokales Wissen einbringen und in Kontakt mit den Behörden treten. Sogenannte Anliegenmanagements können Kommunen dabei helfen, bessere Informationen über Verschmutzungen, kaputte Mülleimer, etc. zu sammeln. StadtApps, wie z.B. in Erlangen sind damit Schritte zu einer bürgernahen und effizienteren Verwaltung (eGovernment).

Im Kurs werden Tools für mobile ePartizipation vorgestellt, die Organisationweisen und Prozessabläufe von Beteiligungsverfahren erörtert und mögliche Anwendungen diskutiert.

Ziel des Kurses ist es erstens, die vielfältigen Potentziale von mobilen Technologien hinsichtlich neuer Beteiligungsformate kennenzulernen. Zudem werden in einem zweiten Schritt aber auch Verfahrensabläufe, Methoden und rechtliche Aspekte thematisiert und kritische Aspekte, Hindernisse und Grenzen beleuchtet.

Aufgabe ist die Auseinandersetzung mit einem mobilen Tool, welches genauer analysiert und in Bezug auf den stadtplanerischen Mehrwert überprüft werden soll (Einzelarbeit).

Stichworte: ePartizipation, mobile Government, Smartphones, Vernetzte Kommunikation, Crowdsourcing

Fachgebiet CPE | Höffken| SoSe 2013

 

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Oct 01

Die vorliegende Arbeit untersucht Ausprägungen und Ansätze sowie Chancen und Grenzen neuer Formen der kollaborativen Datenerfassung und mobilen Partizipation mittels Smartphones. Dabei nehmen das Internet – als wohl bedeutendste technologische Erfindung des vergangenen Jahrhunderts – und die aus ihr resultierenden Entwicklungen in den Bereichen Kommunikation, Datener-fassung und Zusammenarbeit zentrale Rollen ein.

Rensch_3

2011 nutzten bereits rund 74% der Deutschen das Internet (vgl. STATISTA, 2012a). Es ist zu erwarten, dass sich dieser Anteil durch die Verbreitung mobiler, internetfähiger Endgeräte – dabei allen voran Smartphones – in Zukunft weiter erhöhen wird. Neue Kommunikations- und Beteiligungsmöglichkeiten sowie Systeme zur kollaborativen Datenerfassung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Nicht nur der private und der wirtschaftliche Bereich, welche bereits erheblich durch das Internet beeinflusst wurden, werden zukünftig stark davon geprägt sein: Politik, Verwaltung und Stadtplanung haben die Möglichkeit, internetgestützte Systeme zukünftig in Entscheidungs- und Planungsaktivität zu integrieren und diese somit zu erleichtern.

Rensch_1Die technische Entwicklung von Smartphones schreitet stetig voran und die Spanne der Nutzungsmöglichkeiten wächst kontinuierlich. Neben mobilen Anwendungen zur Erstellung, Visualisierung und Bearbeitung von Ideen und Konzepten spielen neue Melde- und Beschwerdesysteme eine wichtige Rolle. Sie ermöglichen es der Bevölkerung, leichter an politischen und planerischen Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Werden lokale Probleme vor Ort von Bürgern erkannt und diese auf entsprechenden Systemen gesammelt und kanalisiert, kann dies der schnelleren Identifikation von Problemfeldern auf höherer Ebene dienen und insgesamt zu höherer Transparenz von administrativem und planerischem Handeln beitragen. Dadurch bietet die kollaborative Datenerfassung mittels mobiler Endgeräte die Möglichkeit, die Kommunikation, die Zusammenarbeit und das gegenseitige Verständnis zwischen Bürger und Verwaltung erheblich zu verbessern.

Diplomarbeit zum Downloaden

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Mar 08

Die zunehmende Mobilität von Menschen, Datenerfassung mittels Smartphones und Mapping-Technologien verändern die Konzepte bei der Erstellung von Karten. Dynamische Karten sowie ortsbezogene Information verändern die Wissensvermittlung. Vorgestellt werden neue Kartenkonzepte wie webbasierte, partizipative Karten, Real-Time-Maps bis hin zu Augmented Reality Informationen innerhalb der Stadt(planung).

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Alle weiteren Informationen zu den Vorträgen finden Sie im nachfolgenden Link.

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Nov 07
Die Möglichkeit der Visualisierung von planerischen Festsetzungen

BA_Broschart

Die vorliegende Arbeit befasst sich damit, wie Planung zukünftig für den Bürger durch den Einsatz von 3D-Modellen verständlicher gestaltet werden kann. Dazu werden die Inhalte eines Bebauungsplans, konkret der zeichnerische Festsetzungsteil, auf ihre dreidimensionale Umsetzbarkeit untersucht.

In der Planzeichenverordnung steht eine Vielzahl an Festsetzungselementen zur Verfügung, die potentielle Inhalte eines Bebauungsplans darstellen können. Deshalb werden diese zunächst auf ihre Eigenschaften bezüglich ihrer Auswirkungen auf die gebaute Realität untersucht und in einem zweiten Schritt versucht, ein dreidimensionales Pendant zu erstellen. In einigen Fällen ist eine symbolhafte Darstellung unumgänglich, die entsprechenden, in der Planzeichenverordnung zur Verfügung stehenden, Planzeichenelemente aber nicht immer eindeutig. An diesen Stellen werden Vorschläge für eine alternative Symboldarstellung erarbeitet.

BA_Broschart_Varianten

Insgesamt wird dabei ein Baukasten an dreidimensionalen Festsetzungselementen erstellt, aus dem sich ein Planer bedienen kann, um diese Einzelelemente kombiniert zur Erstellung eines dreidimensionalen Bebauungsplans einsetzen zu können. Der erstellte 3D-Bebauungsplan kann im Rahmen einer informellen Bürgerbeteiligung ergänzend eingesetzt werden, um auf diese Weise planerische Festsetzungen besser erklären zu können.

BA_Broschart_BaukastenUm das Thema eines dreidimensionalen Bebauungsplans genau einordnen zu können, muss zunächst auf das Verhältnis zwischen Planer und Adressaten eingegangen werden, bevor genauer auf die Grundlagen des Computereinsatzes und speziell auf die Einsatzgebiete von 3D-Modellen in der Planung eingegangen wird.

In dieser Arbeit geht es allerdings nicht nur um die Erarbeitung der Inhalte eines möglichen dreidimensionalen Bebauungsplans an sich, sondern es geht auch darum, mögliche Präsentationsformen dieses aufzuzeigen. Dabei wird sowohl die Darstellung eines 3D-Bebauungsplans in Google Earth, als auch neue Präsentationsmethoden durch den Einsatz von Smartphones, genauer dem Einsatz sogenannter „Mobile Augmented Reality-Browser“, behandelt. Beim Thema Augmented Reality geht es darum, die Möglichkeiten und Grenzen einer Darstellung von planerischen Festsetzungen zu erforschen und diese aufzuzeigen. Die erarbeiteten Inhalte werden am Ende kritisch reflektiert und ein kurzer Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und weiteren Forschungsbedarf gegeben

Bacherlorarbeit zum Downloaden

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Nov 05

Workshop_Mobile-Applications

Vom 29.-31. oktober fand in Weimar die MediaCity Conference statt, welche unter dem Motto “MediaArchitecture, Urban Context and Social Practices” die zunehmende Digitalisierung unser Umwelt und Städte die Implaktionen, die  sich für soziale Beziehungen und den urbanen Raum ergeben, diskutierte.

Das Fachgebiet CPE hat zusammen mit metastadt und nexhamburg navigator einen Workshop zum Thema “Mobile Applications in Urban Planning” organisiert. Die Folien der Vorträge stehen nun zum Download bereit.

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