Jun 06

Von Amsterdam bis La Paz, von Riga bis Dar Es Salaam, von Surabaya bis Berlin – politische Prominenz, städtische Entscheider und Experten für eine nachhaltige Stadtentwicklung nutzten die Metropolitan Solutions 2016, um sich über das große Themenspektrum rund um die Smart City auszutauschen und zu informieren.
342 internationale Speaker setzten in 26 Konferenzen Impulse im Hinblick auf Energie, Infrastruktur, Mobilität, Ressourcenschonung oder die Gestaltung öffentlicher Räume. Dabei kam an einem Thema niemand vorbei: Die Digitalisierung der Städte und Infrastrukturen zog sich als roter Faden durch alle Konferenzen und Gespräche der Metropolitan Solutions 2016.
MetSol Berlin
Die Metropolitan Solutions vereinte als Konferenzmesse 26 hochkarätige und unabhängig voneinander organisierte Konferenzen und Workshops, die durch eine Ausstellung von rund 100 Technologieunternehmen begleitet wurden [Quelle: Metropolitan Solution].

Jan-Philipp Exner präsentierte mit Pietro Elisei auf dem ISOCARP/CORP-Workshops “Best Practices für nachhaltige Städte – auf dem Weg zur ‚Stadt 2.0′” und “Plan it Smart! Clever Solutions for Smart Cities” die ersten Eindrücke aus dem Espresso-Projekt. Peter Zeile stellte Methoden und Technologien aus seinem DFG-Projekt “Urban Emotions” vor, die im Rahmen von Smart City Konzepten Anwendung finden können.

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Nov 18

Nach fünf Jahren kehrt CPE wieder zurück auf die Insel. Mit 27 Studierenden aus dem Bachelor (RU) und den Mastern (SRE) bereiste das Team vom 12.10.2015 – 22.10.2015 insgesamt sieben Städte und ein Dutzend Attraktionen. Auf den rund 2.500 km wurde ein eindrucksvolles und detailliertes Bild der Planung in Schottland sowie dem Land selbst vermittelt. An den ersten beiden Tagen wurde Amsterdam entdeckt und untersucht. Im Mittelpunkt standen hier neben dem allgemeinen Planungssystem auch der soziale Wohnungsbau sowie die Gentrifizierung und das Immobilienmanagement in der niederländischen Hauptstadt. Darüber hinaus wurden auch die neusten Stadtentwicklungsbereiche besichtigt. Auf der Insel angekommen wurden die Städte Glasgow, Aberdeen, Inverness, Oban und Edinburgh unter die Lupe genommen. Hier lag der Fokus auf der Umgestaltung von Industriekonversionen (Hafenanlagen) sowie dem Thema „Smart Cities“. Neben diesen städtischen Räumen wurde auch viel Wert auf die ländlichen Räume gelegt. So durfte eine Wanderung in den Highlands ebenso wenig fehlen wie der Besuch am malerischen Loch Ness. Zu den Highlights zählten sicherlich das Big Data Center in Glasgow, das Falkirk Wheel (Schiffshebewerk) oder der royale Charme der Hauptstadt vom Arthur’s Seat.

Das Team CPE möchte sich nochmal recht herzlich bei allen Teilnehmenden bedanken für die vielen tollen Momente die diese Exkursion so einzigartig gemacht haben.

Amsterdam bei NachtUniversität Amsterdam Ankunft NewcastleHadrian's WallUrquhart Castle am Loc NessWest HighlandsObanBlick über Edinburgh vom Arthur's SeatCPE Logo am Arthur's SeatGruppenfoto in den HighlandsRiverside Museum von Zaha HadidUniversity of GlasgowFalkirk WheelInverness

 

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Apr 08

Die aktuelle Ausgabe der GIS.Science befasst sich mit der Schnittstelle zwischen Geoinformatik und räumlicher Planung. Die räumliche Planung steht durch das Aufkommen neuer Technologien vor einer großen Herausforderung. Bürgerzentrierte Themenfelder wie Partizipation, aber auch hochtechnologische wie „Smart City“, erfordern neue Strategien. Die Frage nach der sozialen Einbettung dieser Technologien wird oftmals bei der ganzen Diskussion um Smart Cities außer Acht gelassen.

Cover GIS.Science “Planung, Partizipation & Technologie”

 

Folgende Artikel mit Beteiligung von CPE-Mitarbeitern stehen hierbei zu Verfügung:

Mehr Informationen unter http://www.wichmann-verlag.de/gis-fachzeitschriften/artikelarchiv/2015/gis-science-ausgabe-01-2015.html.

Das Editorial des Gast Editors Peter Zeile ist hier abrufbar. Eine Hardcopy der Ausgabe kann in der Fachbereichsbibliothek und im Lehrgebiet eingesehen werden.

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Jun 09

Ein interessanter Artikel im Online-Teil von einer der rennomiertesten und größten Tageszeitungen Österreichs über neue Mechanismen der Stadtplanung.

Der Autor Peter Matzanetz nennt die neue Generation der Stadtplaner “Crowdplaner” und schlägt die Brücke von der Smart City Wien zur smarten Planung in Kaiserslautern am Fachgebiet CPE.

Jan-Phlipp Exner @RealCORP

“Es sind heute bereits wahnsinnig viele Daten vorhanden, mit denen man in einer Stadt operativ viel anfangen kann”, erklärte Jan-Philipp Exner, der an der TU in Kaiserslautern computergestützte Methoden erarbeitet. Infrastruktur, etwa im Verkehrs- und Energiebereich, werde in Zukunft systematisch besser erfassbar und somit auch besser steuerbar sein. Doch dazu, meint Exner, sei eine entsprechende Ausbildung nötig: “Planer werden in Hinkunft die technische Seite mehr in Betracht ziehen müssen. Um Kontrollverlustängsten Betroffener vorzubeugen, muss man außerdem darauf achten, dass das System nicht übertechnisiert wird.” [Jan-Philipp Exner, Standart.at vom 23.5.2014]

Prof. Streich | Keynote "Subversive Planning"

Prof. Streich | Keynote “Subversive Planning”

 

 

Genau das ist auch dem Kaiserslauterner TU-Professor Bernd Streich ein Anliegen. Er plädiert dafür, die Belange der Bevölkerung nicht auszuklammern. In der heutigen Gesellschaft würde ein hoher Grad an Informiertheit des Einzelnen dazu führen, dass man mit dominanten Strategien in der Stadtplanung oder bei Immobilienprojekten ohnedies nicht viel erreiche: “Sobald festgestellt wird, dass dominante Akteure die Oberhand gewinnen möchten, finden sich Gruppen von Menschen zusammen, die sofort Gegenpositionen aufbauen”, so Streich. [Standart.at vom 23.5.2014]

Den kompletten Artikel gibt es direkt beim Standard zum nachlesen.

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