May 27

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Dieses Jahr fand die 20. RealCORP Konferenz unter dem Thema „Plan Together – Right Now – Overall: From Vision to Reality for Vibrant Cities and Regions“ vom 5. Bis 7. Mai 2015 im Virginie Lovelinggebouw (VAC) in Gent statt. Das Fachgebiet CPE war sowohl als Kooperationspartner als auch mit zahlreichen Beiträgen beim zwanzigjährigen Jubiläum dieser internationalen Konferenz wieder dabei.

Auch die Teilnehmer der Bachelor- und Masterprojekte im SS 2015 begleiteten den Lehrstuhl und hatten so die Gelegenheit an den zahlreichen interessanten Vorträgen, Diskussionen und Workshops teilzunehmen. Für die Projektteilnehmer waren besonders die Präsentationen im Bereich Urban Emotions, Sensormapping und Crowdmapping interessant, da sich die beiden Projekte inhaltlich in diesen Themenfeldern aufhalten. Die Konferenz und vor allem deren Teilnehmer zeichneten sich durch Internationalität, sehr unterschiedliche Fachrichtungen und ein großes Maß an Offenheit aus, so dass ein tolles Miteinander entstand und das “Networking” auf internationaler Ebene erprobt wurde.

Abgesehen von den festen Bestandteilen der Konferenz konnten wir uns auch an optionalen Events wie beispielsweise einer sehr unterhaltsamen Stadtführung durch das historische und architektonisch wertvolle Gent erfreuen. Einige Eindrücke dieser Stadtführung sowie der Konferenz sind in einer kleinen Galerie am Ende des Beitrags zusammengestellt.

Die Beiträge des CPE waren in diesem Jahr folgende:

EmoVision – Potenziale von EmoMapping in der räumlichen Planung Johann WILHELM, Daniel BROSCHART, Peter ZEILE

Augmented Reality im öffentlichen Raum Wolfgang HÖHL, Daniel BROSCHART

Urban Emotions – Tools of Integrating People’s Perception into Urban Planning Peter ZEILE, Bernd RESCH, Linda DÖRRZAPF, Jan-Philipp EXNER, Günter SAGL, Anja SUMMA, Martin SUDMANN

Crowdmapping – kollaborative Erfassung und Visualisierung räumlicher Daten anhand der Plattform OpenCrowdMaps Rüdiger NOLL, Peter ZEILE

SensorMapRT – a System for Real-Time Acquisition, Visualization und Analysis of Mobile Sensor Data in an Urban Context Jan-Philipp EXNER, Daniel BROSCHART, Daniel STEFFEN, Peter ZEILE, Hartmut SCHÄCHINGER

Cross-Border WebGIS Database CURe MODERN Jan-Philipp EXNER, Timo WUNDSAM, Rüdiger NOLL, Guido KEBBEDIES

EmoCycling – Analyse von Radwegen mittels Humansensorik für Kommunen Dennis J. GROSS, Christoph HOLDERLE, Johann WILHELM

Die CORP findet seit 1996 jährlich statt und hat sich zur größten europäischen Tagung zum Themenbereich „Stadtentwicklung und Informations- und Wissensgesellschaft“ entwickelt. Etwa 400 Expertinnen und Experten aus aller Welt aus den Bereichen Stadtplanung, Verkehrsplanung, Informations- und Kommunikationstechnologie, Architektur, Ökologie, Bauwesen, Geodäsie, Multimedia-Techniken, etc. treffen einander, um aktuelle Aufgaben und Perspektiven von Stadtplanung und Regionalentwicklung in der Informationsgesellschaft zu diskutieren.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.corp.at

 

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Jun 09

Ein interessanter Artikel im Online-Teil von einer der rennomiertesten und größten Tageszeitungen Österreichs über neue Mechanismen der Stadtplanung.

Der Autor Peter Matzanetz nennt die neue Generation der Stadtplaner “Crowdplaner” und schlägt die Brücke von der Smart City Wien zur smarten Planung in Kaiserslautern am Fachgebiet CPE.

Jan-Phlipp Exner @RealCORP

“Es sind heute bereits wahnsinnig viele Daten vorhanden, mit denen man in einer Stadt operativ viel anfangen kann”, erklärte Jan-Philipp Exner, der an der TU in Kaiserslautern computergestützte Methoden erarbeitet. Infrastruktur, etwa im Verkehrs- und Energiebereich, werde in Zukunft systematisch besser erfassbar und somit auch besser steuerbar sein. Doch dazu, meint Exner, sei eine entsprechende Ausbildung nötig: “Planer werden in Hinkunft die technische Seite mehr in Betracht ziehen müssen. Um Kontrollverlustängsten Betroffener vorzubeugen, muss man außerdem darauf achten, dass das System nicht übertechnisiert wird.” [Jan-Philipp Exner, Standart.at vom 23.5.2014]

Prof. Streich | Keynote "Subversive Planning"

Prof. Streich | Keynote “Subversive Planning”

 

 

Genau das ist auch dem Kaiserslauterner TU-Professor Bernd Streich ein Anliegen. Er plädiert dafür, die Belange der Bevölkerung nicht auszuklammern. In der heutigen Gesellschaft würde ein hoher Grad an Informiertheit des Einzelnen dazu führen, dass man mit dominanten Strategien in der Stadtplanung oder bei Immobilienprojekten ohnedies nicht viel erreiche: “Sobald festgestellt wird, dass dominante Akteure die Oberhand gewinnen möchten, finden sich Gruppen von Menschen zusammen, die sofort Gegenpositionen aufbauen”, so Streich. [Standart.at vom 23.5.2014]

Den kompletten Artikel gibt es direkt beim Standard zum nachlesen.

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Jun 03

Auch dieses Jahr war eine Delegation des Lehrstuhls als Kooperationspartner  auf der RealCORP zugegen, die unter dem Motto “Planning Times” stand ( The planning times zum Download).  Die zum 18. Mal vom Central European Institute of Technology – CEIT durchgeführte Konferenz versammelte fand in Rom im Acquario Romano statt. Wie in jedem Jahr sind alle Konferenzbeiträge online verfügbar. Das CPE reichte diesmal folgende Beiträge ein:

Crime Mapping for Urban Planning – a Useful Tool for New Planning Times? – Willi WENDT, Jan-Philipp EXNER

CURe MODERN – Monitoring of Infrastructures in Cross-Border Regions – Jan-Philipp EXNER, Timo WUNDSAM, Christopher JUNG, Martin FABISCH – presented by Daniel Broschart

Augmented Reality as a Communication Tool in Urban Design Processes – Daniel BROSCHART, Peter ZEILE, Bernd STREICH

A New Approach in the Visualization of Georeferenced Sensor Data in Spatial Planning – Frank MICHEL, Daniel STEFFEN, Benjamin BERGNER, Jan-Philipp EXNER, Peter ZEILE

Eine besondere Ehre wurde dem Beitrag Human Sensory Assessment Methods in Urban Planning – a Case Study in Alexandria – Peter ZEILE, Dina TAHA, Jan-Philipp EXNER, Benjamin BERGNER, Martin MEMMEL, Rania RASLAN, Manar TALAL zuteil. Das Paper gewann den diesjährigen Best Paper Award. Das Projekt war ein vom DAAD und STDF im Rahmen des GESP (German Egyptian Scientific Projects) gefördertes Gemeinschaftsprojekt. Dafür konnte neben Teilnehmern vom Lehrstuhl CPE und der University of Alexandria | Faculty of Engineering auch Kooperationspartner des Lehrstuhl Stadtsoziologie und des DFKI’s | Wissenmanagament in Kaiserslautern gewonnen werden. Der Best Paper Award wurde zudem mit einem Tablet PC honoriert, den der Sponsor OOGIS – Research laboratory of object-oriented geo-information systems (OOGIS RL) des St. Petersburg Institute for Informatics and Automation of the Russian Academy of Sciences (SPIIRAS) zu Verfügung gestellt hat.

 

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Jun 13

Am 14. bis 16. Mai 2012 fand im Multiversum Schwechat in der Nähe von Wien, Österreich erneut die Real Corp statt.
Das Fachgebiet CPE war auch dieses Jahr mit Fachbeitragen vertreten sowie in die wissenschaftliche Begleitung involviert.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.corp.at

Die CORP findet seit 1996 jährlich statt und hat sich zur größten europäischen Tagung zum Themenbereich „Stadtentwicklung und Informations- und Wissensgesellschaft“ entwickelt. Etwa 400 Expertinnen und Experten aus aller Welt aus den Bereichen Stadtplanung, Verkehrsplanung, Informations- und Kommunikationstechnologie, Architektur, Ökologie, Bauwesen, Geodäsie, Multimedia-Techniken, etc. treffen einander, um aktuelle Aufgaben und Perspektiven von Stadtplanung und Regionalentwicklung in der Informationsgesellschaft zu diskutieren.

Die REAL CORP 2012 ist eine Kooperation von
CEIT ALANOVA (Central European Institute of Technology, Institut für Stadtplanung, Verkehr, Umwelt und Informationsgesellschaft), www.ceit.at;

• ISOCARP – International Society of City and Regional Planners, www.isocarp.org;

bmvit – Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie Wien;

Hier die Links zu den Fachbeiträgen:

Städtebauliche Methodenentwicklung mit GeoWeb und Mobile Computing
Autoren: Bernd Streich, Peter Zeile, Guido Kebbedies

Sensing the City – How to Identify Recreational Benefits of Urban Green Areas with the Help of Sensor Technology
Autoren: Peter Zeile, Jan-Philipp Exner, Benjamin Bergner, Martin Rumberg

A New Urban Sensing and Monitoring Approach: Tagging the City with the RADAR SENSING App
Autoren: Peter Zeile, Martin Memmel, Jan-Philipp Exner

Mobile Dgitalisierung von Baulücken – Baulückenerfassung mit iPad, GeoWeb und GIS
Autoren: Stefan Höffken, Daniel Broschart, Julia Biwer

Humans as Sensors to Enhance the Built Environment: a Case Study of the Eastern Harbor, Alexandria, Egypt
Autoren: Dina Taha, Rania Raslan, Benjamin Bergner

The Egyptian Revolution from the Perspective of an Urban Planner: Demonstrations on the Streets of Alexandria, Egypt
Autoren: Dina Taha, Rania Raslan, Benjamin Bergner


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Jun 15
Jan-Philipp Exner, Peter Zeile, Bernd Streich

Human as Sensors

Continuous observation and monitoring of developments and changes in quality of spatial phenomena has always been a central task in the urban, spatial and environmental planning at various scales. Similar to the discussion about “Web 2.0″, “monitoring” will be used in a very intense discussion of innovative planning methods. It means observation of a phenomenon over a longer period, with the result of using the knowledge gained on forecasts for a reactive or constructive control. As mentioned in the conference topic, cities, regions and spatial phenomenas do have changes and lifecycles. Though, what are changes and how could they be identified and measured? Monitoring of these issues could be the key to that and will gain more importance in the future of planning. Observation processes and furthermore, issues like smart cities and energy efficiency gains incremental importance in the context of urban planning. The amount of potential useable data for planners is growing and there will the question how to make use of it. Especially the upcoming presence and rise of sensor data will contribute to that. In times of the GeoWeb, the use of mobile based planning methods for communication and collecting data, GPS, tracking, the analysis of time in spatial planning and “smart sensoring” will gain importance: How humans can be used as an “intelligent sensor” for a better planning through the use of smartphones for example. Issues like inductive monitoring and crowdsourcing in this context with the potentials of social communities together with location based services (social geography) will be observed as well. The task for planners will be to identify what kind of data is important and how to deal with heterogeneous data in general and how to interpret it. However, there will be a lot of research for the question, what role planners could play on this interface between real and digital world. This study will give an overview about new fields of research for planners and how monitoring in this spatial and urban planning context could be used wisely.

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Apr 06

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More Information: www.corp.at

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