Oct 19

Am 27. Oktober ab 18 Uhr laden die Bauwelt und das Fachgebiet Architektursoziologie der TU Ber­lin dazu ein, die Veränderungen unserer Städte durch die digitale Technik zu diskutieren.

virtuelle stadt (c)bauwelt
Nach einer Einführung von Stadtbauwelt-Redakteurin Brigitte Schultz geben einige Autoren der Stadtbauwelt 190 Einblick in die Facetten der „virtuellen Stadt“. Lena Hatzelhoffer (Uni Bonn) stellt neueste Entwicklungen auf dem Feld der „ubiquitären Städte“ vor, in denen Computernetze die Funktionen der Stadt steuern sollen. Peter Zeile und Stefan Höffken (TU Kaiserslautern) sprechen über die Revolutionierung der Stadtkartierung. Spielentwickler Sebastian Quack (Invisible Playground, Berlin) berichtet von der Neuinterpretation des öffentlichen Raums durch transmediale Spiele. Diese können ab 20 Uhr am eigenen Leib getestet werden, wenn Invisi­ble Play­ground den Ernst-Reuter-Platz für die Bauwelt in „SpyLand“ verwandelt.

Zeit: Donnerstag, 27. Oktober · 18:00 – 21:00
Ort: TU Berlin, Chemiegebäude, Raum C 130, Straße des 17. Juni 115
[Quelle: Bauwelt.de]

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Aug 12

Lichttechnische Programme und 3D-Modelling Programme

von Peter Zeile und Martin Reichrath

In der aktuellen Ausgabe Garten+Landschaft (08/2009) ist ein Artikel zum Thema “Modellieren mithilfe digitaler Methoden von Lichtkonzepten” erschienen.

Titelblat Garten + Landschaft

“CAD und GIS-Programme, 3D-Modelling Software und auch 3D-Stadtmodelle sind im Kontext der Planung im öffentlichen Raum aus dem Methodenrepertoire und als Handwerkszeug der an der Planung beteiligten Akteure nicht mehr wegzudenken. Der Umgang mit diesen Tools gehört neben den eigentlichen planerischen Inhalten mit zum Tagesgeschäft in Verwaltungen und privaten Planungsbüros. Vielfach stellt eine schnelle Visualisierung von Baustrukturen, Geländeoberflächen und mit den zugehörigen Bibliotheken sogar die Darstellung von Grünstrukturen wie Bäumen und Pflanzen keine größere Herausforderung dar. Gerade durch den Trend, die Virtual Globe Systeme wie Google Earth ausgelöst haben, wünschen sich viele Kommunen eine dreidimensionale Planungsumgebung, in der zukünftige Entwicklungen auch Laien verständlich dargestellt werden können. Zumeist beschränkt sich das „Füttern“ dieser 3D-Stadtmodelle jedoch auf Sichtbarkeitsüberprüfungen oder wie der visuelle Eindruck nach einer Neuplanung innerhalb des Bestandes aussehen könnte. Einige Kommunen haben innerhalb der Verpflichtung der Aufstellung von Lärmminderungsplänen im Zuge der EU-Umgebungslärmrichtlinie diese 3D-Modelle benutzt, um die zu erwartenden Immissionen zu berechnen. Jedoch können mithilfe dreidimensionaler Stadtmodelle noch viel mehr Simulationen getätigt werden. Vor dem Hintergrund eines wachsenden Interesses und Verständnis seitens kommunaler Entscheidungsträger, dass der Umgang von qualitativem Licht im öffentlichen Raum einerseits Image fördernd und andrerseits auch Kosten reduzieren kann, stellen sich nun die Fragen, wie und mit welchen Techniken können Planer zumindest erste Vorstellungen visualisieren und später dadurch auch transparent kommunizieren…” Die aAusgabe ist in der Fachbereichsbibliothek einsehbar.

Blättern können Sie in der Ausgabe über den vom Callwey Verlag zu Verfügung gestellten Vorschau-Modus.

Weiterführende Publikation zu diesem Thema:

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Jun 25

Ausgabe: Donnerstag 26.06.07

Abgabe: Mittwoch 23.07.07 bis 10.00 Uhr

Suchen Sie sich eine oder mehrere Beispielsgemeinden in Rheinland-Pfalz aus, zu denen Bodenrichtwerte im Bodenrichtwerteauskunftssystem RLP vorhanden sind. Wichtig hierbei ist, dass mindestens 30 genau abgegrenzte Gebiete mit den zugehörigen Preisen lokalisiert werden, und dass die Gemeinden einen direkten räumlichen Bezug zueinander haben. Bei der Gemeindeauswahl bitte keine Gemeinde aus der nachfolgenden Liste bzw. aus dem nachfolgenden

KMZ-File wählen.

Grenzen Sie diese Gebiete mithilfe des „Polygons hinzufügen” Befehls in Google Earth ab und benennen Sie diese nach dem Bodenwert (z. B. 160€). Wählen Sie thematisch sinnvolle Farben und Höhen. Erstellen Sie in Google Earth einen Ordner, legen Sie die Polygonzüge in diesem geordnet ab und speichern diesen Ordner als KMZ-File ab.

Danach erstellen Sie zu Ihrem KMZ-File eine Urliste [vgl. hierzu STREICH 2005 : 206] und danach eine geeignete Methode zur Auswertung der Urliste. Vor allem folgende statistische Begrifflichkeiten sollten hierbei gekennzeichnet werden:

  • Minimum
  • Maximum
  • Spannweite
  • Modus
  • Median
  • Mittelwert
  • Ausreißer

Setzen Sie sich zudem mit der richtigen Zuordnung der Begrifflichkeiten „Lageparameter” und „Streuungsparameter” auseinander.

Diskutieren Sie anschließend knapp die gewonnenen Erkenntnisse zu den Bodenpreisen des jeweiligen Untersuchungsgebietes.

Leistungsumfang:

  • KMZ-File (auch im Blog)
  • Legende
  • Urliste
  • Statistische Auswertung
  • Diskussion
  • Präsentation der Ergebnisse
  • Publikation im Blog

Alle behandelten Themen sind prüfungsrelevant. In der Prüfung können Fragen zur spezifischen Übung der einzelnen Verfasser gestellt werden.

Die Übungen sind in 2er Gruppen zu bearbeiten. Abgabe ist jeweils eine sauber beschriftete CD mit pdf-Präsentation im Slimcase inklusive layoutetes Booklet abzugeben, weiterhin sind die Ergebnisse auf Ihrem Blog zu publizieren, analog zur Übung 1. Inklusive Matrikelnummer und Bearbeiter. Bei Nichteinhaltung dieser Vorgaben gilt die Übung als nicht bestanden.

zeile/ farnoudi/ streich

Literatur

Streich, B.: Stadtplanung in der Wissensgesellschaft, 2005

Schon vorhandene Gemeinden:

Andernach | Bad Bergzabern | Bad Ems |Bad Kreuznach | Bad Neuenahr | Berghausen (Speyer) |Bitburg | Bobenheim Roxheim | Bruchmühlbach Miesau | Donsieders | Edenkoben | Eisenberg | Enkenbach | Eisenberg | Enkenbach | Großfischlingen | Harthausen | Heltersberg | Hermersbeg | Höheneinöd | Ingelheim | Kaisersesch | Kallstadt | Kerzenheim | Kusel | Lambrecht | Leimen | Merzalben | Nauort | Otterberg | Pirmasens | Schifferstadt | Schönenberg Kübelberg | Ramsen | Rodalben | Rosenthal | Schwegenheim | Stauf | Steinborn | Thaleischweiler Fröschen | Waldmohr | Worms | Wöllstein

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Jun 17

Web Mapping

  • Webmapping Techniken
  • Web Kartografie
  • HTML Image Map
  • Flash Map
  • Mapbender | UMN Mapserver
  • 3d Webmapping
  • Funktionsweisen Geoserver
  • Abriss HTML,XML, GML, KML

Vorlesung von Peter Zeile.

Slides sind hier downloadbar (pw).

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Jun 15

Ausgangspunkt für dieses Projekt war die im Frühjahr 2003 geborene Idee zwischen Vertretern der Stadt Bamberg und der Universität Kaiserslautern, ein Stadtmodell nicht wie bisher physisch in Holz zu bauen, sondern die Anstrengungen in den Versuch des Aufbaus eines virtuellen Stadtmodell zu bündeln.

Stadtplanung und Stadtentwicklung sind politisch und gesellschaftsorientierte Handlungsfelder, in denen nicht nur die Ergebnisse einer Planung, sondern auch vorangehende Analyse-, Planungs-, Bewertungs- und Entscheidungsprozesse öffentliches Interesse bezeugen [Luser&Lorber1997]. Vielen Menschen sind planungstheoretische Abläufe und das damit verbunden Fachvokabular sowie die Abstraktion der Situation von der dritten Dimension in die planare zweite Dimension schwer verständlich und wenig transparent [Besser & Schildwächter 2000].

Ziel dieses Projektes ist aber nicht nur die Herstellung eines virtuellen Stadtmodells im dreidimensionalen Raum, sondern vielmehr auch die damit verbundenen Fragestellungen zu erörtern, wie erstellt man in einem optimierten Workflow kostengünstig ein 3D-Modell, welche Daten benötigt man dazu und können dadurch kommunale Daten einem wirtschaftlichen Mehrwert zugeführt werden. Weiterhin soll untersucht werden, in welchen städtebaulichen Einsatzfeldern 3D-Stadtmodelle Planungen vereinfachen oder verbessern können bzw. die Kommunikation zwischen den einzelnen Akteuren verbessert werden kann. Desweiteren soll die Anwendbarkeit und Übertragbarkeit der gewonnenen Daten auch für die Bereiche Autonavigationssysteme, Location Based Services, Tourismus, Standortmarketing bis hin zum Facility Management untersucht werden.

Peter Zeile Bamberg3D – Full Paper

 

 

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