Jun 15
Nadja Bautz, Peter Zeile

Konzept „+pol“

Die Arbeit „+pol – Multimodale Mobilitätsstationen am Beispiel der Stadt Freiburg im Breisgau“ beschäftigt sich mit der Herausforderung, „Multimodale Mobilität“ und das Phänomen der „Seamless Mobility“ (nahtlose bzw. nahezu übergangslose Mobilität) in der Stadt Freiburg umzusetzen. Weiterhin soll die Frage geklärt werden wie diese Ansätze in Verbindung mit der Schaffung eines neuartigen und modernen Signets namens „+pol“ baulich verwirklicht werden können. Das Konzept ist stark umsetzungsbezogen und ist auf acht ausgewählte Standorte fokussiert. Aus diesem Grund soll der Entwurf den Freiburger Bürgern als auch der dortigen Verwaltung zunächst eine erste Diskussionsgrundlage bieten, das Vorhaben von „Seamless Mobility“ künftig umsetzen zu können. Bei der konzeptionellen Ausarbeitung wurde schnell deutlich, dass besonders auf Aufenthalts- sowie Lebensqualität in der Stadt Freiburg geachtet werden musste: Haltestellen stellen nicht mehr bloß herkömmliche Umsteigeplätze dar, sie sind vielmehr als Orte der Begegnung und der Kommunikation zu verstehen, welche die gesamtstädtische Wahrnehmung auf ein herausragendes Image in die Öffentlichkeit tragen. Um dies ermöglichen, spielten eine verbesserte Vernetzung, neue Anreize, optimierte Verbindungen und Bündelungen als auch die Integration von Nahversorgung oder Kiosken eine große Rolle, um „Multimodale Mobilität“ und „Seamless Mobility“ in Freiburg im Breisgau zu
gewährleisten.

Ganze Arbeit zum Download

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Jun 15
Stefan Höffken, Bernd Streich

Screenshot of the Nexthamburg mobile Application

In the analysis of new ways of interaction, the paper focuses on mobile participation (mPartizipation) and possibilities for civil engagement through smartphones. In the first part it outlines the changes in communication, based on mobile devices and social media tools. After a short overview about the merging of relevant technologies (GeoWeb, Social Media and Mobile Technologies) it defines the new mobile citizen and iscusses the “surplus of mobility” in participation. In its second part, the paper presents two real-world projects, dealing with this mParticipation approach. It closes with a analysis of chances and limits created through mParticipation. The Paper is connected to the author´s Phd-thesis about mParticipation and sums up the first results. The intention of the paper is to present the changes for urban planning, which are already happening. Out of that the paper gives an overview of new ways of participation, and questions the (negative and positives) consequences for urban planners and the administration.

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Jan 13

Konzeptionelle Ideen zur Entwicklung eines Mobilitätskostenrechners

Mobilitätsausweis

Diese Diplomarbeit wurde im Rahmen der Kooperation des Fachgebietes CPE und CEIT Alanova erstellt, und ist Bestandteil des vom BMVIT geförderten Projekts im Rahmen des ways2go Programm.

Heute gibt es verschiedene und vor allem gegenläufige Trends, die von der Raumplanung beachtet werden müssen. Große Städte und Metropolregionen können ein Wachstum verzeichnen, während es gleichzeitig zu Schrumpfungen in strukturarmen Gegenden kommt. Wie hier die Entwicklungen der nächsten Jahre aussehen und vor welche Herausforderungen Planungsakteure gestellt werden, kann bisher nur erahnt werden. Gleichzeitig gibt es weiteren Bedarf nach innovativen und problemorientierten Instrumenten, die Planung erleichtern und vereinfachen. Gerade im Bereich der Wohnstandortwahl und Mobilität besteht großer Forschungsbedarf, da sich hier in den letzten 20 Jahren enorme Veränderungen ergeben haben, die auch für die Raumplanung von Belang sind.

An dieser Stelle soll der Mobilitätsausweis für Immobilien ansetzen. Dieses Instrument soll Privatpersonen eine Möglichkeit geben, potentielle Wohnstandorte hinsichtlich ihrer Kosteneffizienz abzuwägen oder eine Wohnstandortentscheidung zu überprüfen. Der Immobilienwirtschaft kann der Ausweis eine Grundlage zur Vermarktung von vakanten Immobilien geben. Planer schließlich sollen mit dem Mobilitätsausweis Siedlungsstrukturen und Verkehrsangebot überprüfen und hinsichtlich fehlenden Angebots Gegenmaßnahmen ergreifen können.

Oftmals spielt bei der Suche einer geeigneten Immobilie der Preis die wichtigste Rolle. Zudem ist es wichtig, ob es den Suchenden eher in die Stadt oder auf das Land zieht. Sind diese Kriterien festgelegt, gibt es oft einen mehr oder weniger großen Spielraum an Alternativen. Meist zählt danach ein subjektiver Eindruck, nach welchem der Mieter oder Käufer entscheidet. Welche Kosten durch eine solche Wahl entstehen, ist mittel- und langfristig für einen Immobiliensuchenden kaum abschätzbar. Insbesondere die Kosten für Mobilität spielen in einer solchen Überlegung oft nur eine untergeordnete Rolle. Der Immobilienpreis stellt dabei allerdings nur einen Teil der fixen Kosten dar. Einen großen Teil machen auch die Kosten für Mobilität aus. Deshalb soll mit dem Mobilitätsausweis für Immobilien ein Instrument für Planer, Immobilienbranche und Privatpersonen geschaffen werden, das es ermöglicht, diese Kosten transparent zu machen und eine Immobilie hinsichtlich ihres Mobilitätspotenzials für den jeweiligen Nutzer zu kategorisieren.

Diplomarbeit zum Downloaden

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