Nov 07
Simulation am Beispiel der Gemeinde Bübingen

BA_Gayko_Carolin

Ein wesentlicher Themenbereich im Planungsprozess für städtebauliche Veränderungen oder Neubebauungen stellt die Lichtplanung dar, denn der alltägliche Einfluss von Licht bestimmt im Wesentlichen das Wohlgefühl der Bewohner. Während die Planung mit Kunstlicht zusätzliche Beleuchtungsquellen zur städtebaulichen Lichtgestaltung einsetzt, ist die Tageslichtplanung darauf bedacht, das Sonnenlicht in die Planung zu integrieren oder den Entwurf dem Lichteinfall je nach Zweck anzupassen.

In dieser Arbeit liegt der Fokus allein auf dem Umgang von Tages- beziehungsweise Sonnenlicht in der Stadtplanung. Dabei sind zwei Gesichtspunkte zu beachten: zum einen muss darauf geachtet werden, eine möglichst geringe Verschattung der umliegenden Bebauung und weiteren Umgebung zu verursachen. Zum anderen besteht die Möglichkeit die Sonneneinstrahlung energetisch zu nutzen

BA_Gayko_Carolin_VerschattungDie Förderung solarenergetischer Nutzung ist ein wichtiger Aspekt für eine nachhaltige Stadtplanung, welche großräumig eine ausgewogene Ordnung mit gleichwertigen Lebensverhältnissen heutiger und zukünftiger Generationen gewährleisten soll [vgl. §1
Abs.2 ROG]. Folglich ist die Absicht nachhaltig und energieeffizient zu bauen schon im Entwurf von Bebauungsplänen zu berücksichtigen, ha hier die Grundlage für das weitere Bauen gelegt wird.

Es ist also festzustellen, dass der Planer mitverantwortlich ist für die Energieeffizienz des fertiggestellten Planes.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, anhand eines praktischen Beispiels den Mehrnutzen computergestützter Simulationen im Bereich der Tageslichtplanung aufzuzeigen. Die theoretischen Grundlagen der Nutzung des Sonnenlichtes sollen am Beispiel eines
Plangebietes in Bübingen, Stadt Saarbrücken angewendet werden. Der Fokus liegt hierbei im Aufzeigen der Verschattungssituationen und dem Potenzial dern Solarenergienutzung zweier unterschiedlicher Bebauungsvorschläge. Ein Vergleich der Analyseergebnisse beider Vorschläge soll Aufschluss geben über die Geeignetheit des jeweiligen Planes.

Bacherlorarbeit zum Downloaden

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Aug 12

Lichttechnische Programme und 3D-Modelling Programme

von Peter Zeile und Martin Reichrath

In der aktuellen Ausgabe Garten+Landschaft (08/2009) ist ein Artikel zum Thema “Modellieren mithilfe digitaler Methoden von Lichtkonzepten” erschienen.

Titelblat Garten + Landschaft

“CAD und GIS-Programme, 3D-Modelling Software und auch 3D-Stadtmodelle sind im Kontext der Planung im öffentlichen Raum aus dem Methodenrepertoire und als Handwerkszeug der an der Planung beteiligten Akteure nicht mehr wegzudenken. Der Umgang mit diesen Tools gehört neben den eigentlichen planerischen Inhalten mit zum Tagesgeschäft in Verwaltungen und privaten Planungsbüros. Vielfach stellt eine schnelle Visualisierung von Baustrukturen, Geländeoberflächen und mit den zugehörigen Bibliotheken sogar die Darstellung von Grünstrukturen wie Bäumen und Pflanzen keine größere Herausforderung dar. Gerade durch den Trend, die Virtual Globe Systeme wie Google Earth ausgelöst haben, wünschen sich viele Kommunen eine dreidimensionale Planungsumgebung, in der zukünftige Entwicklungen auch Laien verständlich dargestellt werden können. Zumeist beschränkt sich das „Füttern“ dieser 3D-Stadtmodelle jedoch auf Sichtbarkeitsüberprüfungen oder wie der visuelle Eindruck nach einer Neuplanung innerhalb des Bestandes aussehen könnte. Einige Kommunen haben innerhalb der Verpflichtung der Aufstellung von Lärmminderungsplänen im Zuge der EU-Umgebungslärmrichtlinie diese 3D-Modelle benutzt, um die zu erwartenden Immissionen zu berechnen. Jedoch können mithilfe dreidimensionaler Stadtmodelle noch viel mehr Simulationen getätigt werden. Vor dem Hintergrund eines wachsenden Interesses und Verständnis seitens kommunaler Entscheidungsträger, dass der Umgang von qualitativem Licht im öffentlichen Raum einerseits Image fördernd und andrerseits auch Kosten reduzieren kann, stellen sich nun die Fragen, wie und mit welchen Techniken können Planer zumindest erste Vorstellungen visualisieren und später dadurch auch transparent kommunizieren…” Die aAusgabe ist in der Fachbereichsbibliothek einsehbar.

Blättern können Sie in der Ausgabe über den vom Callwey Verlag zu Verfügung gestellten Vorschau-Modus.

Weiterführende Publikation zu diesem Thema:

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Jul 04

Lecture by Peter Zeile and Martin Reichrath at the AESOP/ACSP Joint Conference Chicago

The photorealistic visualisation of lighting-scenarios with the help of virtual 3d city models is gaining importance as a tool, helping to make decisions in the process of planning. This form of presentation makes sense to every spectator very quickly and in a definite way, thus it makes collaboration easy especially in interdisciplinary planning teams. Moreover the light-planner has the possibility to check his design in a virtual surrounding and therefore gain additional reliability for his planning. The displayed, exemplary, workflow and the techniques belonging to it, allow to show situations during the course of planning and to present the current state of planning realistically. Hence the quality of planning can be enduringly improved, through experimental use of new materials and ideas. Moreover alternative planning that does not show the right results can be eliminated very early in planning process, with not need for special investments to do so. The World Heritage Site of Bamberg consists of nearly 1000 individual buildings.

In addition to that are historic and cultural outstanding monuments like the cathedral of Bamberg. To preserve the aesthetic entirety of the city, it is important, to the setting of lighting-installations and the “daily” lighting, to archive a continuous illumination adequate to the memorial. These hotspots are being displayed as examples in the World Heritage Site of Bamberg. The paper is a compilation of one approved dissertation with the title “Realtime Planning – Interactive and virtual methods and models in spatial Planning/ in german: Echtzeitplanung – Interaktive und virtuelle Methoden und Modelle für die Planung” and a prospective dissertation with the working title “Light planning systems and methods for illumination (world) heritage sites – A comparison between Germany and Egypt. In the Realtime Planning work, the author figured out inter alia in different best practice example the use of digital city models the practical use of virtual city models, e.g. for digital light planning. The other work will compare different digital lighting methods and the practical use in different planning cultures. In both case, the dissertation supervisor is Prof. Dr.-Ing. Bernd Streich, Technical University Kaiserslautern

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