Nov 07

BA_Biwer_Julia

Jugendliche stellen Stadtplaner durch ihre Rolle als besondere Nutzergruppe öffentlicher Plätze vor gewisse Herausforderungen. Sie beanspruchen öffentlichen Raum mehr und anders als andere Nutzergruppen, werden in der Planung aber oftmals ver-nachlässigt. Es besteht das Problem der Beteiligung, weil klassische Beteiligungsverfah-ren Jugendliche nicht miteinbeziehen und weil sich der Dialog zwischen Planern und Jugendlichen als schwierig erweist. Dreidimensionale Modelle bilden ein funktionierendes Kommunikationsmittel zwischen diesen beiden Akteuren. Durch die Entwicklung einzelner dreidimensionaler Gestaltungselemente wird es Planern ermöglicht, Jugendliche aktiv in die Gestaltungsplanung einzubeziehen.

BA_Biwer_Julia_Platzgestaltung

Dies geschieht dadurch, dass ihnen die Chance gegeben wird, die einzelnen Gestaltungselemente selbst in ei-nem 3D-Modell des Platzes, welches der Planer ebenso wie die einzelnen Gestaltungs-elemente vorher erarbeitet, anzuordnen, zu verschieben und auszuprobieren, welche Wirkung welches Element an welcher Stelle des Platzes entfaltet. Somit können sie nach der Vorarbeit des Planers den Platz weitestgehend selbst gestalten, wodurch die Gestaltungsplanung zu einem wertvollen dynamischen Prozess mit den Jugendlichen wird. Am Beispiel des Stiftsplatzes in Kaiserslautern wird ein solcher Prozess der Beteiligung Jugendlicher mittels dreidimensionalen Modellen beispielhaft demonstriert.

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Jun 15
Jan-Philipp Exner, Peter Zeile, Bernd Streich

Human as Sensors

Continuous observation and monitoring of developments and changes in quality of spatial phenomena has always been a central task in the urban, spatial and environmental planning at various scales. Similar to the discussion about “Web 2.0″, “monitoring” will be used in a very intense discussion of innovative planning methods. It means observation of a phenomenon over a longer period, with the result of using the knowledge gained on forecasts for a reactive or constructive control. As mentioned in the conference topic, cities, regions and spatial phenomenas do have changes and lifecycles. Though, what are changes and how could they be identified and measured? Monitoring of these issues could be the key to that and will gain more importance in the future of planning. Observation processes and furthermore, issues like smart cities and energy efficiency gains incremental importance in the context of urban planning. The amount of potential useable data for planners is growing and there will the question how to make use of it. Especially the upcoming presence and rise of sensor data will contribute to that. In times of the GeoWeb, the use of mobile based planning methods for communication and collecting data, GPS, tracking, the analysis of time in spatial planning and “smart sensoring” will gain importance: How humans can be used as an “intelligent sensor” for a better planning through the use of smartphones for example. Issues like inductive monitoring and crowdsourcing in this context with the potentials of social communities together with location based services (social geography) will be observed as well. The task for planners will be to identify what kind of data is important and how to deal with heterogeneous data in general and how to interpret it. However, there will be a lot of research for the question, what role planners could play on this interface between real and digital world. This study will give an overview about new fields of research for planners and how monitoring in this spatial and urban planning context could be used wisely.

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May 11

Verknüfung eines WordPressblogs mit mehreren SNS

Die Verlagerung von Informationen in das Internet hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Verfügbarkeit von raumbezogenen Informationen hat sich hin zur visuellen und multimedialen Darstellung im Internet verändert. Dem Nutzer werden zwar weiterhin herkömmliche statische Karten angeboten, jedoch werden diese durch den Einsatz von multimedialen Elementen um Kommunikationsmöglichkeiten bereichert und ferner durch Möglichkeiten der Interaktion ergänzt. Geowebportale sind ein klassisches Beispiel für eine multimediale Verknüpfung einer Karte mit weiteren im Internet verfügbaren Funktionen. Im Vordergrund stehen dabei die Vereinigung von sofortiger Verfügbarkeit von Informationen sowie die schnelle Modifikation und Überarbeitung von Inhalten. Ferner wird der Kommunikations‐ und Informationsprozess über raumbezogene Daten durch ein Geowebportal beschleunigt.

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht mit der Aufstellung eines Geowebportals für den zukünftigen Eurodistrikt Saar‐ Moselle, einer deutsch‐ französischen Grenzregion, ein aktuelles Projekt. Der zunehmende Prozess interkommunaler Zusammenarbeit, in Hinblick
auf die Positionierung der Region, veranlasst die beteiligten Akteure oftmals ein aktives Regionalmanagement zu betreiben. Spezielle Merkmale der Region sollen dabei im räumlichen Kontext erfasst und zu anderen Regionen abgegrenzt werden.
Alleinstellungsmerkmale, für die Identifizierung der einheimischen Bevölkerung mit ihrer Region, aber auch zur Vermarktung der Region nach Außen, werden mit dem Ziel einer regionalen Imagebildung herausgearbeitet. Der Eurodistrikt Saar‐ Moselle hat sich ebenfalls diese Ziele gesetzt und versucht sie durch die Kooperation mit den ihm zugehörigen Gemeindeverbänden zu erreichen. Erschwerend kommt die deutsch‐ französisch grenzüberschreitende Zusammenarbeit hinzu, welche den Kopperationsprozess um spezielle kulturelle Belange erweitert.

Das Geowebportal des Eurodistriktes Saar‐ Moselle soll so konzipiert werden, dass es drei markante Merkmale verbindet: Das Geowebportal als Informations‐, Kommunikations‐ und Integrationsplattform. Kernelement dieser Plattform wird dabei ein Web Map Service sein, welcher die visuelle Darstellung von raumbezogenen Daten gewährleisten wird. Die Umsetzbarkeit eines solchen Geowebportals wird derzeit in vereinfachter Form für einen Teilraum des Eurodistrikts, den Warndt, getestet. Für diesen wurden in Zusammenarbeit mit dieser Diplomarbeit Kriterien und Rahmenbedingungen für die Aufstellung eines transnationalen Web Map Services entwickelt. Aus den durch die Testversion gewonnen Ergebnisse werden in dieser Arbeit Erkenntnisse für ein Geowebportal Eurodistrikt abgeleitet und Erweiterungsmöglichkeiten, in Hinblick auf die Einbindung von ‚Social Networks’, aufgezeigt.

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May 11

GEOwebportale

Der Einsatz von neunen Medien steigt beständig in einer Vielzahl von Bereichen, und auch das traditionelle Stadtmodell aus Holz oder Polystyrol wird durch dreidimensionale Stadtmodelle auf Basis von Computerdaten ersetzt. Dieses Feld ist aber aufgrund der vielen Sonderwege, welche die Kommunen wählen, noch nicht abschließend erfasst worden. Aus diesem Grund haben Städte häufig in unterschiedlichen Ausformulierungen Erfahrungen mit dem Einsatz von dreidimensionalen Stadtmodellen gesammelt. Was an dieser Stelle fehlt, ist eine übergreifende Evaluation, die die Vor- und Nachteile erarbeitet, die eine dreidimensionale Modellierung des Stadtbildes bietet, sowie die Potentiale aufzeigt , die sich daraus ergeben.

Ziel dieser Diplomarbeit ist die Entwicklung von Methoden zur Modellierung und Visualisierung von geodatenbasierten, interaktiven dreidimensionalen Stadtmodellen und deren Einsatz in Planungsprozessen. Hierbei wird auch auf die Skalierbarkeit des Stadtmodelles und die Erstellung der Planinhalte in einer CityGML-basierten 3D-Repräsentation geachtet. Dabei soll insbesondere evaluiert werden, in welchen Bereichen der Planung eine signifikante Verbesserung der Planung oder eine Effizienzsteigerung durch den Einsatz erzielt werden kann. Außerdem ist die Akzeptanz der dreidimensionalen Stadtmodelle bei den unterschiedlichen Akteursgruppen und den für sie erforderlichen bzw. ausreichenden Detailgrad des Stadtmodelles von Interesse. Schließlich wird über einen Web Perspective View Service oder einen frei verfügbaren Geodatenviewer die Bereitstellung des 3D-Datensatzes für die Öffentlichkeit oder innerhalb der Behörden ermöglicht. Mit dieser Zielsetzung soll Kommunen, die bezüglich des Einsatzes von dreidimensionalen Stadtmodellen in der Entscheidungsphase stehen, eine Handreichung zu deren Rahmenbedingungen gegeben werden.

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Oct 05

Visualisierungsmöglichkeiten im Stadt-, Regional- und Planungsmarketing

Diplomarbeit_Gregor-Landwehr_Visuelles-Raummarketing

Räume stellen für die Menschen eine starke Identifikationsebene dar – sei es in der Wahrnehmung von Heimat und Fremde oder im alltäglichen Wohn- und Arbeitsumfeld. Sie selbst werden mit der Stadt und der Region, in der sie leben, gleichgesetzt. Die Eindrücke, die nach „außen“ dringen, müssen jedoch mit den Tatsachen nicht zwingend übereinstimmen. Negative Vorurteile oder Gerüchte können sich so über den gesamten Raum und auf alle dort lebenden Menschen erstrecken. Und es bleibt nicht beim Gefühl – wenn sich Unternehmen und Urlauber von der Stadt und der Region abwenden, hat der schlechte Ruf direkte wirtschaftliche und soziale Folgen. Die landschaftliche und urbane Umwelt des Menschen ist geprägt von ständigen zumeist geplanten Veränderungen. Diese Entwicklungen betreffen oft große Teile der Bevölkerung. Insbesondere in Deutschland leben die Menschen in verdichteten Räumen, die die Wahrscheinlichkeit von Interessenskonflikten erhöhen. Raumplanung muss diese Menschen an den geplanten Maßnahmen beteiligen, damit sich der Raum im Sinne all derer entwickelt, die ihn tagtäglich (er-) leben.

Raummarketing hat die Aufgabe, das Image von Städten und Regionen im Sinne der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklung zu verbessern. Mit Hilfe von Maßnahmen des Raummarketings soll die Bevölkerung für raumplanerische Prozesse gewonnen und für geplante Projekte überzeugt werden. Die Kommunikation zwischen allen Beteiligten steht dabei im Mittelpunkt. Visualisierungen spielen für all diese Aufgaben eine wichtige Rolle. Sie können Eindrücke und Visionen vermitteln und für Transparenz und Nachvollziehbarkeit sorgen.

Diese Arbeit befasst sich mit den visuellen Möglichkeiten des städtischen und regionalen Marketings zur Imageverbesserung sowie der Marketingmaßnahmen zur Begleitung von Planungsprozessen. In der Arbeit soll dargelegt werden, warum visuelle Botschaften Menschen in besonderer Weise erreichen können, in welcher Form Marketingmaßnahmen Einfluss auf Entscheidungen haben können und was Städte und Regionen tun können, um diese Erkenntnisse in ihrem Sinne und im Sinne ihrer Einwohner zu nutzen.

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Feb 02

In Hamburg findet die von der P4 Projektgruppe organisierte Veranstaltung zum Thema “Internet und urbaner Alltag …angekommen in Stadtforschung und -planung?” statt. Die Studierenden an der HafenCity Universität (HCU) haben sich über mehr als ein Semester gezielt mit Raum, Stadt und Internet sowie web2.0 beschäftigt und versucht teils alltäglichen Handlungen mit und im web2.0 näher zu kommen.

Das Programm:

  • Prof. Dr. Frank Eckardt – “Mediale Urbanität: Die Soziologie der Räume in der virtuellen Stadt”
  • Dipl.Ing. Stefan Höffken – “Vernetzte Kommunikation – Web 2.0 Tools in der Stadtplanung”
  • Stefan Fritzsche, Antje Markmann, Tine Krauskopf – “Wikipedia+co, Raumproduktionen im on- und offline”

Im anschließenden Diskussionspanel diskutieren die Vortragenden und weitere Gäste: Prof. Dr. Ingrid Breckner (Professorin für Stadt- und Regionalsoziologie HCU) und Martin Kohler (Wissenschaftlicher Mitarbeiter HCU).

Termin ist der 8.Februar 2010 in die HafenCity Universität (Averhofstraße 32,R 372) statt. Beginn 16.30 Uhr.

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