May 11

Verknüfung eines WordPressblogs mit mehreren SNS

Die Verlagerung von Informationen in das Internet hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Verfügbarkeit von raumbezogenen Informationen hat sich hin zur visuellen und multimedialen Darstellung im Internet verändert. Dem Nutzer werden zwar weiterhin herkömmliche statische Karten angeboten, jedoch werden diese durch den Einsatz von multimedialen Elementen um Kommunikationsmöglichkeiten bereichert und ferner durch Möglichkeiten der Interaktion ergänzt. Geowebportale sind ein klassisches Beispiel für eine multimediale Verknüpfung einer Karte mit weiteren im Internet verfügbaren Funktionen. Im Vordergrund stehen dabei die Vereinigung von sofortiger Verfügbarkeit von Informationen sowie die schnelle Modifikation und Überarbeitung von Inhalten. Ferner wird der Kommunikations‐ und Informationsprozess über raumbezogene Daten durch ein Geowebportal beschleunigt.

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht mit der Aufstellung eines Geowebportals für den zukünftigen Eurodistrikt Saar‐ Moselle, einer deutsch‐ französischen Grenzregion, ein aktuelles Projekt. Der zunehmende Prozess interkommunaler Zusammenarbeit, in Hinblick
auf die Positionierung der Region, veranlasst die beteiligten Akteure oftmals ein aktives Regionalmanagement zu betreiben. Spezielle Merkmale der Region sollen dabei im räumlichen Kontext erfasst und zu anderen Regionen abgegrenzt werden.
Alleinstellungsmerkmale, für die Identifizierung der einheimischen Bevölkerung mit ihrer Region, aber auch zur Vermarktung der Region nach Außen, werden mit dem Ziel einer regionalen Imagebildung herausgearbeitet. Der Eurodistrikt Saar‐ Moselle hat sich ebenfalls diese Ziele gesetzt und versucht sie durch die Kooperation mit den ihm zugehörigen Gemeindeverbänden zu erreichen. Erschwerend kommt die deutsch‐ französisch grenzüberschreitende Zusammenarbeit hinzu, welche den Kopperationsprozess um spezielle kulturelle Belange erweitert.

Das Geowebportal des Eurodistriktes Saar‐ Moselle soll so konzipiert werden, dass es drei markante Merkmale verbindet: Das Geowebportal als Informations‐, Kommunikations‐ und Integrationsplattform. Kernelement dieser Plattform wird dabei ein Web Map Service sein, welcher die visuelle Darstellung von raumbezogenen Daten gewährleisten wird. Die Umsetzbarkeit eines solchen Geowebportals wird derzeit in vereinfachter Form für einen Teilraum des Eurodistrikts, den Warndt, getestet. Für diesen wurden in Zusammenarbeit mit dieser Diplomarbeit Kriterien und Rahmenbedingungen für die Aufstellung eines transnationalen Web Map Services entwickelt. Aus den durch die Testversion gewonnen Ergebnisse werden in dieser Arbeit Erkenntnisse für ein Geowebportal Eurodistrikt abgeleitet und Erweiterungsmöglichkeiten, in Hinblick auf die Einbindung von ‚Social Networks’, aufgezeigt.

Bachelorarbeit zum Downloaden

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Oct 05

Am Beispiel des Imagefilms
„inBewegung – eine Reise durch den Landkreis Germersheim“

„inBewegung – eine Reise durch den Landkreis Germersheim“

Die deutschen Regionen, Städte und Landkreise unterliegen einem andauernden und verschärften Standortwettbewerb. Es wird unter anderem um Einwohner, Arbeitsplätze, die Ansiedlung von Unternehmen, Übernachtungszahlen und Touristen sowie bedeutende Sport-, Kultur- und Freizeitveranstaltungen konkurriert [vgl. Konken 2000: S.21]. Diese ständige Konkurrenzsituation begründet sich vor allem durch die Globalisierung, die Bevölkerungsentwicklung, den Wertewandel und die Individualisierung der Lebensstile. Es haben sich somit die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Städte und Regionen, ebenso wie die gesellschaftlichen Werte stark gewandelt. Hinzu kommen eine weiter steigende Mobilität der Bevölkerung, ein gesteigertes Konsum und Freizeitverhalten und die hohe Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnologien. Ergebnis ist eine Unabhängigkeit, beziehungsweise auch Ungebundenheit der Bevölkerung an einzelne Standorte [Buss/ Fink-Heuberger 2000: S.111]. Gleichzeitig werden die weichen Standortfaktoren immer bedeutender bei der räumlichen Entwicklung. Neben den Freizeitmöglichkeiten, der Lebensqualität, Kulturangeboten und einer ansprechenden Landschaft, ist hier insbesondere der Begriff Image zu nennen. Das Image hat mittlerweile einen entscheidenden Einfluss auf die zukünftige Entwicklung eines Raumes. Entsprechend muss es Bestrebung einer jeden Region, Stadt oder Landkreises sein, das eigene Image zu verbessern, um sich von den Konkurrenten abheben zu können [vgl. Schuckel 2001: S.3].

Generell ist zu beachten, dass nicht nur Regionen und Städte durch ein schlechtes Image Nachteile erfahren können, sondern auch der Raumplaner und seine Tätigkeiten haben sich mit der Problematik eines wenig profilierten Images und einer geringen Akzeptanz in der Bevölkerung auseinander zu setzen. Bei dem Transport eines Images, unabhängig davon, ob positive oder negative Gegebenheiten sowie Neuigkeiten vermittelt werden, übernehmen die Medien eine wesentliche Rolle bei diesem Imagetransport. Um ein Image im positiven Sinne zu beeinflussen und die Bekanntheit zu steigern, ist es unabhängig, ob sich dabei um ein Produkt, ein Unternehmen oder eine Stadt oder Region handelt. Imagefilme stellen ein wichtiges Werkzeug für den Transport des Bekanntheitsgrades dar. Aus diesem Grunde profitieren nicht nur Unternehmen durch den Einsatz von Imagefilmen, sondern auch Regionen, Landkreise und Städte [vgl. Konken 2000: S.34f].

Aufgrund des kaum profilierten Images des Landkreises und den Möglichkeiten, die der Einsatz von Imagefilmen bietet, wurde innerhalb der Kreisverwaltung Germersheim der Entschluss gefasst, für die eigene Region einen Film produzieren zu lassen, der den Landkreis umfassend und mit allen vorhandenen Potentialen repräsentiert. Die Zielsetzung dieser Imagefilmproduktion ist, sowohl das Eigen- als auch das Fremdimage des Landkreises zu verbessern.

Diplomarbeit zum Downloaden

Weiterführende Websites zum Thema der Diplomarbeit: http://www.youtube.com/watch?v=cvuDIBrT8AU

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