Jun 15
Benjamin Sebastian Bergner, Peter Zeile, Georgios Papastefanou, Werner Rech, Bernd Streich

Smartband and GPS-Logger

More and more people are handicapped, because of a certain disabilities or the natural aging in the course of the enormous demographic change in industrial countries. Thus barrier-free-planning is a concrete goal in the German urban planning system. The research work at hand “methodical and practical foundation for the establishment of the EmBaGIS” deals with the development of a new, innovative planning instrument to identify and optimize urban spatial barriers for handicapped people. The concrete aim includes a conscious composition of the planning specified “top-down-“and bottom-up-approach” with the target to activate handicapped people in a participative method. The “bottom-up-approach” is based on a broad theoretical foundation, including the research fields of barrier-specified urban planning, subjective well-being and the field of emotional research. The question to the point is: How can we mark and evaluate urban spatial barriers in a valid and objective way to the concrete advantage of urban planning authority? In order to indentify barriers in the eye of the persons concerned, it is vital to know when and where a urban spatial barrier produces negative emotional reactions, e.g. a stress reaction. To achieve this, psycho-physiological monitoring is at the core of an Emotional Barrier GIS (EmBaGIS), using a sensor wristband to unobtrusively measure autonomic bodily functions as indicators for emotional reactions. Additionally, a GPS-Logger indicates the geographic position of the measured negative emotions. This approach was evaluated in two studies, concerning in the first study visually impaired and blind people (n=39), in the second study people with walking disabilities (n=21). Empirically, EmBaGIS is based on an “Empirical Three-Level-Analysis” to identify emotionally significant barriers. The first level is the measurement of the speed of movement. The hypothesis is raised that a decrease of kinetic walking energy is a first sign for the impact with a spatial barrier. On a second level skin conductance responses, indicating heightened attention demand, are described and on the third level skin temperature changes are used as indicators for stress. The results of our empirical studies show, that the EmBaGIS, based on psycho-physiological monitoring, adds to the identification of urban spatial barriers. By this experiences of handicapped people can be taken into consideration for urban planning processes.

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Apr 30

Innenstadt bürgerfreundlich gestalten –
Aktion „Barrierefreier Bürgersteig“ startet am 5.Mai

Zum diesjährigen „Europaweiten Aktionstag der Menschen mit Behinderung“ wird eine Aktionsgruppe des Arbeitskreises „Barrierefreie Stadt“ der Stadt Kaiserslautern die Barrierefreiheit in der Innenstadt in den Fokus stellen. Dabei will man auf die Schwierigkeiten aufmerksam machen, die beeinträchtigte Menschen beim Passieren von Innenstadt-Bürgersteigen haben. Die Aktion wird vom Einzelhandelsverband Kaiserslautern und der Werbegemeinschaft „Kaiser in Lautern“ unterstützt.

Vor der Stiftskirche in der Marktstrasse können sich Kaiserslauterer Bürgerinnen und Bürger ab 14:00 Uhr über die Probleme informieren, die beeinträchtigte Menschen beim Benutzen der Bürgersteige haben. Man kann versuchsweise mit einem Rollstuhl einen Parcours durchfahren oder diesen „blind“ mit dem Blinden-Langstock begehen und muss dabei alltägliche Hindernisse wie Werbeaufstellern, Straßenlaternen, Werbefahnen, Warenauslagen, Pflanzenkübeln oder Fahrradständer passieren. Außerdem werden „Führungen auf dem Bürgersteig“ mit freiwählbaren Handicaps angeboten.

Der Blindenparcours wird von Mitarbeitern der Technischen Universität Kaiserslautern, Lehrgebiet für Computergestützte Entwurfsmethoden, (Benjamin Bergner, Timo Wundsam, Peter Zeile) , wissenschaftlich begleitet. In Kooperation mit GESIS (Dr. Jorgos Papastefanou), dem Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, wird erstmals ein Sensor-Armband eingesetzt, mit dem mentale Stressreaktionen an Ort und Stelle in Echtzeit aufgezeichnet werden können. Mit diesem Instrument kann objektiv die mentale Belastung gemessen werden, und damit auch wo und wie stark ein „blinder“ Spaziergang mit mentalem Stress verbunden ist. Darüber hinaus gibt das das Sensor-Armband auch Auskunft über die individuelle Stress-Bewältigungsfähigkeit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Parcours erhalten am Ende der Aktion ihr individuelles Stress-Profil.

Herzlich eingeladen zu dieser „Selbsterfahrung“ sind insbesondere auch Geschäftsleute und Gastronomen der Innenstadt. Matthias Pallmann-Heger, Vorsitzender des Einzelhandelsverbandes: “Sondernutzungen vor den Geschäften sind für viele Händler unverzichtbar, allerdings müssen wir Händler natürlich auch sensibel für die Menschen sein, die mit Einschränkungen zu leben haben. Es ist wie so oft im Leben: wenn man sich einmal in die Situation des Anderen hineinversetzt, ändert sich die eigene Perspektive und man erkennt auch Probleme, die man bis dato nicht realisiert hat.”

Darüber hinaus bietet die Aktionsgemeinschaft gemeinsam mit dem Europabeauftragten der Stadt Kaiserslautern am Samstag, 8.Mai 2010, von 10:00 bis 14:00 Uhr vor der Stiftskirche ein buntes Programm aus Musik, Theater und Tanz, das überwiegend von Menschen mit Behinderungen gestaltet wird.

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Feb 22

13. Workshop “EDV in der Stadtplanung” am 23.02.2010
an der Hochschule für Technik (HFT) in Stuttgart

VON OPENSTREETMAP BIS BATCHGEOCODE – NEUE DATEN UND WERKZEUGE FÜR DIE PLANUNG
Martin Berchtold, Philipp Krass, Karlsruher Institut für Technologie KIT
Peter Zeile, Technische Universität Kaiserslautern
Workshop für Einsteiger und Fortgeschrittene

Vortrag um 13.30 und 15:00 Uhr.

In den neuen „digitalen Räumen“ steckt oft mehr Potenzial für die Stadt- und Raumplanung als bisher freigelegt! Denn bei vielen Planungsaufgaben lassen sich die innovativen, aber oft noch unbekannten Tools und Daten effizient einsetzen: als Ersatz für unerschwingliche Daten, für einen schnelleren Zugang zu Projekten oder für die Visualisierung von Zusammenhängen. Nach einer kurzen Übersicht über das rapide wachsende Interesse an digitaler verorteter Information und den dazugehörenden Entwicklungen werfen wir einen Blick in planerisch interessante Datenquellen und Verarbeitungstools und diskutieren die neuen Möglichkeiten für die Raumplanung. Folgende Themenblöcke werden dabei behandelt:
Tools und Daten – frei verfügbar: OpenStreetMap / Wikipedia-Georeferenzierungsprojekt / Geoconverter / Batchgeocode / Mashups
Daten und Methoden – quer gedacht: kreatives Kombinieren und Querauswerten von Informationen, die bisher nicht zusammen gedacht wurden / GIS – innovativ
Daten – neu erheben:

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Nov 20

Social Networking im Tourismus | Aufgreifen entstehender Potentiale – ein Experiment in Alexandria, Ägypten


Social Networking ist mittlerweile in nahezu alle Lebensbereich eingedrungen. Schon lange geht der Nutzen darüber hinaus, den Kontakt mit ehemaligen Schulfreunden aufrecht zu erhalten. Vor allem im Geschäftsleben (z.B. Xing) und im Bereich des Tourismus haben sich die Netzwerke bewährt. In Letzterem wird dabei in Form des bereitgestellten Contents eine Fülle an Informationen generiert, die unsere Städte beschreiben und auch analysieren. Es ist daher eine logische Schlussfolgerung, dass die Planer dieser Städte sich mit dieser Materie beschäftigen sollten. Dabei ist es jedoch nicht nur wichtig, sich aktiv in den Austausch einzubringen sondern auch die daraus entstehenden Potentiale zu erkennen und zu nutzen. So entstehen in den Netzwerken beispielsweise Geoinformationen, die für die Planung elementar sein können. Durch den zunehmenden Einsatz mobiler Endgeräte (Stichwort: Mobile Social Networking) werden diese generierten Daten zudem immer aktueller und die Anwendung benutzerfreundlicher. Vorteile entstehen dadurch für drei Gruppen: Touristen sowie Planer, gemeinsam mit der dazugehörigen Stadtverwaltung, und auch die lokale Bevölkerung können von dieser Technik profitieren. Die Schlüsselrolle für das Aufgreifen dieser Potentiale besitzen die Planer der Städte. Sie sind es, die in der Verantwortung stehen, die Potentiale zu erkennen und sie sowohl für ihre Gäste wie auch Bewohner der Stadt, verfügbar zu machen. Diese Mühe lohnt sich, denn Social Networking birgt ohne jeden Zweifel die Chance einen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung oder Wahrung der Qualität unserer Städte beizutragen.
Es ist hierbei darauf hinzuweisen, dass vor allem hinsichtlich der Einbeziehung des Mobile Social Networking in jeglicher Hinsicht Pionierarbeit geleistet wurde. Durch die unausgereifte Technik sowie die häufig fehlende Forschungsbasis auf diesem Gebiet ist es weder möglich eine entsprechende methodische Tiefe zu erreichen, noch ein technisches Standardwerk zu erstellen. Mit dieser Arbeit soll ein erster Anstoß in diese Richtung erreicht werden. Es soll auf die, durch Social Networking entstehenden, Potentale aufmerksam gemacht und verschiedene Ansätze für das Aufgreifen dieser gezeigt werden. In gewisser Hinsicht ist diese Arbeit daher als „Brainstorming“ zu verstehen. Der Pioniercharakter spiegelt sich auch in der Wahl des Beispiels noch einmal wieder. Durch die Durchführung dieses Experiments in Ägypten ergaben sich eine Vielzahl von Hürden, die es so innerhalb Europas nicht gegeben hätte. Insgesamt kann damit die Relevanz dieses Forschungsthemas auch in Form eines Zitats von Justus von Liebig aus dem 19. Jahrhundert zusammengefasst werde:

„Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört.“

Die vollständige Diplomarbeit kann hier runtergeladen werden.

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Oct 15

Am 15. Oktober findet das Erste Symposium für Visualisierung im Ingenieurswesen in Karlsruhe statt. Die Tagung wird von den beiden Karlsruher Ingenieur- und Beratungsbüros machidee und berchtoldkrass in Kooperation mit der Bundesanstalt für Wasserbau veranstaltet.

Professionelle und zielgerichtete Visualisierung ist als Kommunikationsmittel moderner Planung und Forschung nicht mehr wegzudenken. Die Ansprüche an die Qualität von Darstellungen werden immer größer, immens wachsende Datenmengen und zu verarbeitende Informationen stellen neue Herausforderungen an Planer und Ingenieure, und dies immer in der Schere zwischen gestiegenen Ansprüchen und vorhandenen Budgets.

Das Symposium wird sich eingehend mit der Kommunikation von Inhalten rund um das Bau- und Planungswesen befassen, mit den Schwerpunkten Wasserbau und -wirtschaft, Straßen- und Verkehrswesen, Stadt-, Raum- und Landschaftsplanung. Der Fokus liegt auf der Vermittlung komplexer Inhalte mit Hilfe von spezialisierten Analyse- und Visualisierungstechniken (Film, Animation, interaktive Medien, Fluidsimulationen, GIS, Rendering). Neben innovativen Praxisbeispielen werden zukunftsweisende Trends aus Forschung und Hochschulen vorgestellt. Über die Vorträge hinaus bietet das Symposium genügend Raum für Diskussion und gegenseitigen Austausch. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich (Anmeldung und weitere Informationen unter http://vi.arteng.de).
Die Veranstaltung begreift sich als Auftakt für einen Diskurs um zu informieren, den fachlichen Austausch zu pflegen und neue Wege aufzuzeigen. Im Vordergrund stehen die Bildung einer Interessengemeinschaft und der Aufbau einer Plattform, die sich mit der den Anforderungen der für die Ingenieurwelt benötigten Visualisierungsinhalte beschäftigt.

Ein besonderes Augenmerk richtet sich auf die Bereiche interaktive Medien, Analysevisualisierungen und neue Trends.

Termin: 15.10.2009, Beginn 13:00 Uhr

Weitere Informationen auf

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Mar 10

Diplom Ruffing

Nadine Ruffing
„Der Tourist 1.0 hat immer nach unten geguckt. In den Falk-Plan um sich zu orientieren. Der Tourist 2.0.a schaut immer […] komisch nach vorne mit einem Handy am ausgestreckte Arm.Der Tourist 2.0.b schaut immer nach schräg unten auf sein Notebook, um zu vergleichen ob die Bilder, die Google Maps liefert auch wirklich mit der Realität übereinstimmen. Der Tourist 2.0.c bleibt zu Hause, weil er bei einem virtuellen Rundflug schon alles sieht. Und dass stets bei schönstem Sonnenschein.“[INTERNETUSER DACHS30 2007]

Dieser Beitrag eines Bloggers (Kapitel 4.2) zeigt deutlich wie sich der Tourismus in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Während sich der Urlauber früher mittels Reiseliteratur, Hochglanzkatalogen und persönlichen Beratungen im Reisebüro über geeignete Ferienorte und Reiseabläufe informiert hat, nutzt der „Urlauber 2.0“ fast ausschließlich die modernen Informations- und Kommunikationsmedien. Die Informationstechnologien des 21. Jahrhunderts werden zunehmend zum zentralen Element in allen Phasen der Reise (Reisevorbereitung, Aufenthalt, Reisenachbereitung).
Die Anzahl der Medien, die den potentiellen Touristen als Information zur Verfügung stehen, ist mittlerweile enorm gestiegen. Sie können sich nicht mehr nur über konventionelle Printmedien (Reiseführer, Magazine, Prospekte, Zeitungen, etc.), Radiosendungen und über das Fernsehen (Reise- und Länderreportagen, Filme) informieren, sondern vor allem über das Internet. Je nach Verfügbarkeit und technischen Möglichkeiten können Informationen von Webseiten, Internetforen, Reiseportalen, Communities , Weblogs sowie aus Pod- und Videocasts bezogen werden oder die Reise wird direkt in Online-Reisebüros gebucht.

Die Arbeit gibt einen Einblick über aktuelle Trends und wagt eine Prognose über die Zukunft des Tourismus in der Web3.0 /Geoweb Zeit.
Die Arbeit steht hier  zum Download bereit.

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May 14

Zusammenfassend noch einmal komprimiert die Erkenntnisse der heutigen Feldarbeit:

  • Die Gruppennamen müssen von GruppeXY in eindeutige Kürzel umbenannt werden, da sonst die Zuordnung extrem schwierig wird, einen Vorschlag habe ich in der EXCEL-Tabelle der Gruppen gemacht, Ihr könnt das gerne noch ändern, aber bitte nur aussagekräftige Kürzel, die etwas mit Eurem Namen zu tun haben, momentan gäbe DR, AB, JANA, EA, RA, SES, RT, MH, MN, WA und CT.
  • Neben den Treibern des GPS (I-Blue 747) liegen in der ZIP-Datei noch die Tracks von heute, sowie die Logger Software und Manipulations-Software.
  • Jour fixe Termine Montags in Mannheim bei ZUMA, genaue Uhrzeiten werden bekannt gegeben.
  • Abstimmung über 4 Emotionsviertel (aufgeteilt in 2×2 Gängen) und 2 Bereiche aus dem eki.ma.

Loggen

  • GPS-Logger mit USB verbinden, genau wie beim Lauf auf LOG stellen. Danach den “Datalog” öffnen”, und nach dem Logger suchen/Scannen
  • Danach Überprüfung der Einstellungen, ob Tracking Intervall auf 1s steht.*
  • LOG-Format für Google Earth einstellen*
  • Zeit und Datum überprüfen*
  • Zum Auslesen der Daten erst das Logging stoppen (1), überprüfen wieviel Counts aufgezeichnet wurden (2), wievoll der Logger ist (3), und dann die Daten aus dem Gerät mit “Download runterladen (4)
  • Die Daten sowohl als CSV als auch als KML speichern (4) , bitte nach dem Gruppenkürzel einheitlich im Format Gruppenkürzel_LaufXX_Datum (Beispiel CT_Lauf02_20080514 für Tobi und Christian, der heutige Lauf2 am 14.Mai)
  • Überprüfen, ob die KML-Datei richtig verortet ist, DANN ERST MIT ERASE DEN LOGGER WIEDER LEERRÄUMEN!!!!!!

Die mit einem * gekennzeichneten Arbeitsschritte VOR dem Lauf durchführen!

Manipulation

Bitte mit den Daten experimentieren und auch das taggen der Fotos nicht vergessen.

Die heutigen Daten, Treiber, usw könnt Ihr hier runterladen (pwgeschützt).

ACHTUNG: Die Treiber vom WINTEC sowie die Anleitung und Originaltreiber von CD (wobei ich nicht weiss, ob die neuer sind), liegen im neuen ftp-verzeichnis!!!!

Peter Zeile

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May 14

Vortrag auf der REALCORP 2008 von Peter Zeile, gemeinsam mit Dr. Jorgos Papastefanou und Stefan Höffken

Google Earth wird im Bereich der Stadtplanung zunehmend als (Hilfs-)Werkzeug für klassische Arbeitsbereiche genutzt. Durch die Kombination mit anderen Programmen und Technologien bieten sich nun Möglichkeiten für die Disziplin, um neue Bereiche und Methoden zu erschließen. In Kombination mit GPS werden unter dem Begriff des Geotagging z.B. Bilder und andere Informationen mit ihren Koordinaten versehen und können damit ortsbezogen in Google Earth eingebunden und verlinkt werden. Insbesondere durch Mashups werden Informationen zunehmend verortet. Daten werden damit nicht nur in ihren inhaltlichen, sondern auch räumlichen Kontext gesetzt. Gerade für eine raumbezogene Disziplin bietet sich hier enormes Potential, denn Raumwissen kann zunehmend einfacher in den Raum gebracht werden. Neben diesen „statischen“ Daten können zunehmend auch Bewegungen aufgezeichnet und dargestellt werden. Durch das Tracken von Bewegungen (z.B. von Taxen, Personen, etc.) werden ortsbezogene Daten um die zeitliche Dimension ergänzt. Dies ermöglicht z.B. die Visualisierung von Bewegungsmustern. Auch hier dient Google Earth als guter Viewer, denn neben der grafischen und georeferenzierten Darstellung bietet es die Möglichkeit der Animation (Zeitleistenfunktion).
Tracks in Mannheim
Mit diesen technischen Entwicklungen können Städte anders kartografiert und somit anders analysiert und verstanden werden. Denn gegenüber klassischen Karten, sind hiermit „dynamische“ Karten möglich. Dabei werden allerdings „harte Informationen“ (Fakten) kartografiert. „Weiche Informationen“, wie
emotionale Reaktionen oder affektive Befindlichkeiten, die insgesamt zum Wohl- und Unwohlbefinden am jeweiligen Ort beitragen, werden hierbei nicht erfasst. Diese Lücke will das Projekt „Ein emotionales Kiezportrait“ schließen. Explorativ wird in unterschiedlichen Projekten untersucht, wie Menschen einen Stadtraum emotional erfahren.

Das komplette Paper hier.

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