May 27

Bitte nehmt zur Veranstaltung am 28.05.2013 die Installation von Google Earth vor.

Google Earth wird insbesondere zur Bearbeitung der 2. Übung benötigt werden.

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Oct 08

Zum Abschluss der landesweiten Veranstaltungsreihe „Stadtzugänge“ thematisierte das BDA-Gespräch 2012 des Landesverbandes am 24. September 2012 im Düsseldorfer “Malkasten” virtuelle Zugänge zur Stadt.

Die mediale Vernetzung prägt den Lebensstil vieler Menschen sowohl im privaten Umfeld als auch in der Öffentlichkeit. Die Nutzung von Webtools wie Google Earth, Street View und anderen ist innerhalb weniger Jahre zum Allgemeingut geworden. Vielfach bewegt man sich schon virtuell in einer Stadt, bevor man sie tatsächlich betritt. Smartphones eröffnen dem Stadtbewohner oder Flaneur einen quasi synchronen Aufenthalt in der „analogen“ und der virtuellen, erweiterten Realität. Digitale Bilder und Stadtansichten überlagern die uns vertraute Wirklichkeit und überformen die Wahrnehmung der Stadt.

Begrüßung und Einführung
Reflexionen zur Veranstaltungsreihe „Stadtzugänge“

Peter Berner, Vorsitzender des BDA Landesverbandes NRW, blickte zurück auf die zweiwöchige Veranstaltungsreihe “Stadtzugänge”, an der sich 12 BDA-Gruppen mit eigenen Veranstaltungen in 11 Orten beteiligt hatten.
Der Vortrag von Peter Berner ist hier hinterlegt.

Vortrag
Von der Mitmachkarte zur erweiterten Realität – Neue Möglichkeiten für Präsentation, Partizipation und Planung

Der Vortrag wird in Kürze hier hinterlegt.
Dr. Peter Zeile und Stefan Höffken von der TU Kaiserslautern stellten innovative Internetplattformen vor, die sich mit dem Thema Stadt beschäftigen und ganz neue Informations- und auch Partizipationsmöglichkeiten bieten. Bedeutet der Einsatz dieser Medien neben dem Mehr an Informationen auch qualitativ neue Zugänge zum Erfahrungs- und Arbeitsfeld Stadt? Inwiefern lassen sich daraus Verbesserungen für die Planung generieren?

Infos zu den Referenten:

Peter Zeile schloss 2003 sein Studium der Raum- und Umweltplanung an der TU Kaiserslautern mit einer Diplomarbeit zu 3D-Stadtmodellen ab und wurde 2010 zum Thema „Echtzeitplanung – Die Fortentwicklung der Simulations- und Visualisierungsmethoden für die städtebauliche Gestaltungsplanung“ promoviert. 2004 bis 2009 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am CPE der TU Kaiserslautern tätig und untersucht dort seitdem für das Forschungsprojekt „Städtebauliche Methodenentwicklung mit Geo-Web und Mobile Computing“ die Fortentwicklung des städtebaulichen und raumplanerischen Methodenrepertoires durch technologische Neuerungen.

Stefan Höffken studierte Architektur an der Universidad Politecnica in Madrid und Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin. 2009 veröffentlichte er seine Diplomarbeit zu „Google Earth in der Stadtplanung“. Höffken ist Gründer und Mitglied des Vereins Urbanophil.net, der 2011 die Konferenz „Blogging in the City“ organisiert hat. Er forscht und lehrt zu den Themen Webmapping, Geografische Informationssysteme, Social Media und Partizipation. Derzeit arbeitet er am Fachgebiet Computergestützte Planungs- und Entwurfsmethoden CPE der TU Kaiserslautern an seiner Dissertation zum Thema mobile Partizipation.

Vortrag
Digitale Revolution und realer Raum

Der Vortrag wird in Kürze hier hinterlegt.

Anschließend problematisierte Dr. Brigitte Schultz, Redakteurin der „Bauwelt“, die im individuellen und gesellschaftlichen Kontext bereits ablesbaren oder vorstellbaren Auswirkungen der „digitalen Revolution“ einer näheren Betrachtung unterziehen. Wie gehen die Menschen mit diesen Umwälzungen um? Welche Auswirkungen haben sie auf die Rolle von Architekten und Planern? In welcher Weise verändern sich städtisches Leben und die Nutzung des öffentlichen Raumes?

Brigitte Schultz studierte Architektur in Berlin und Dresden und war als freie Architektin und Autorin tätig, bevor sie als Redakteurin bei der Fachzeitschrift Bauwelt zu arbeiten begann. 2008 erhielt sie das Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses für ihre Forschungen über den Wandel des Stadtverständnisses seit den sechziger Jahren, zu denen sie 2012 promoviert wurde. Sie publiziert international, u.a. in Bauwelt, Arquitectura Viva und World Architecture und kuratierte kürzlich erfolgreich ihre erste Ausstellung im Architekturmuseum der TU Berlin. In diesem Jahr wurde sie aufgrund ihrer besonderen Leistungen als ständiges Mitglied in die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung berufen. [Quelle:bda-nrw]

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Jun 04

Kaiserslautern_GoogleEarth_Höffken

Ansicht der Stadtgrenzen Kaiserslauterns in Google Earth (Eigene Darstellung).

Für die morgige Übungsveranstaltung am 05.06. oder spätestens für die Veranstaltung am 12.06. bitte das Programm Google Earth herunterladen und installieren.

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Nov 07
Die Möglichkeit der Visualisierung von planerischen Festsetzungen

BA_Broschart

Die vorliegende Arbeit befasst sich damit, wie Planung zukünftig für den Bürger durch den Einsatz von 3D-Modellen verständlicher gestaltet werden kann. Dazu werden die Inhalte eines Bebauungsplans, konkret der zeichnerische Festsetzungsteil, auf ihre dreidimensionale Umsetzbarkeit untersucht.

In der Planzeichenverordnung steht eine Vielzahl an Festsetzungselementen zur Verfügung, die potentielle Inhalte eines Bebauungsplans darstellen können. Deshalb werden diese zunächst auf ihre Eigenschaften bezüglich ihrer Auswirkungen auf die gebaute Realität untersucht und in einem zweiten Schritt versucht, ein dreidimensionales Pendant zu erstellen. In einigen Fällen ist eine symbolhafte Darstellung unumgänglich, die entsprechenden, in der Planzeichenverordnung zur Verfügung stehenden, Planzeichenelemente aber nicht immer eindeutig. An diesen Stellen werden Vorschläge für eine alternative Symboldarstellung erarbeitet.

BA_Broschart_Varianten

Insgesamt wird dabei ein Baukasten an dreidimensionalen Festsetzungselementen erstellt, aus dem sich ein Planer bedienen kann, um diese Einzelelemente kombiniert zur Erstellung eines dreidimensionalen Bebauungsplans einsetzen zu können. Der erstellte 3D-Bebauungsplan kann im Rahmen einer informellen Bürgerbeteiligung ergänzend eingesetzt werden, um auf diese Weise planerische Festsetzungen besser erklären zu können.

BA_Broschart_BaukastenUm das Thema eines dreidimensionalen Bebauungsplans genau einordnen zu können, muss zunächst auf das Verhältnis zwischen Planer und Adressaten eingegangen werden, bevor genauer auf die Grundlagen des Computereinsatzes und speziell auf die Einsatzgebiete von 3D-Modellen in der Planung eingegangen wird.

In dieser Arbeit geht es allerdings nicht nur um die Erarbeitung der Inhalte eines möglichen dreidimensionalen Bebauungsplans an sich, sondern es geht auch darum, mögliche Präsentationsformen dieses aufzuzeigen. Dabei wird sowohl die Darstellung eines 3D-Bebauungsplans in Google Earth, als auch neue Präsentationsmethoden durch den Einsatz von Smartphones, genauer dem Einsatz sogenannter „Mobile Augmented Reality-Browser“, behandelt. Beim Thema Augmented Reality geht es darum, die Möglichkeiten und Grenzen einer Darstellung von planerischen Festsetzungen zu erforschen und diese aufzuzeigen. Die erarbeiteten Inhalte werden am Ende kritisch reflektiert und ein kurzer Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und weiteren Forschungsbedarf gegeben

Bacherlorarbeit zum Downloaden

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May 23

Kaiserslautern_GoogleEarth_Höffken

Ansicht der Stadtgrenzen Kaiserslauterns in Google Earth (Eigene Darstellung).

Für die morgige Übungsveranstaltung am 24.05. bitte das Programm Google Earth herunterladen und installieren.

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May 11

GEOwebportale

Der Einsatz von neunen Medien steigt beständig in einer Vielzahl von Bereichen, und auch das traditionelle Stadtmodell aus Holz oder Polystyrol wird durch dreidimensionale Stadtmodelle auf Basis von Computerdaten ersetzt. Dieses Feld ist aber aufgrund der vielen Sonderwege, welche die Kommunen wählen, noch nicht abschließend erfasst worden. Aus diesem Grund haben Städte häufig in unterschiedlichen Ausformulierungen Erfahrungen mit dem Einsatz von dreidimensionalen Stadtmodellen gesammelt. Was an dieser Stelle fehlt, ist eine übergreifende Evaluation, die die Vor- und Nachteile erarbeitet, die eine dreidimensionale Modellierung des Stadtbildes bietet, sowie die Potentiale aufzeigt , die sich daraus ergeben.

Ziel dieser Diplomarbeit ist die Entwicklung von Methoden zur Modellierung und Visualisierung von geodatenbasierten, interaktiven dreidimensionalen Stadtmodellen und deren Einsatz in Planungsprozessen. Hierbei wird auch auf die Skalierbarkeit des Stadtmodelles und die Erstellung der Planinhalte in einer CityGML-basierten 3D-Repräsentation geachtet. Dabei soll insbesondere evaluiert werden, in welchen Bereichen der Planung eine signifikante Verbesserung der Planung oder eine Effizienzsteigerung durch den Einsatz erzielt werden kann. Außerdem ist die Akzeptanz der dreidimensionalen Stadtmodelle bei den unterschiedlichen Akteursgruppen und den für sie erforderlichen bzw. ausreichenden Detailgrad des Stadtmodelles von Interesse. Schließlich wird über einen Web Perspective View Service oder einen frei verfügbaren Geodatenviewer die Bereitstellung des 3D-Datensatzes für die Öffentlichkeit oder innerhalb der Behörden ermöglicht. Mit dieser Zielsetzung soll Kommunen, die bezüglich des Einsatzes von dreidimensionalen Stadtmodellen in der Entscheidungsphase stehen, eine Handreichung zu deren Rahmenbedingungen gegeben werden.

Diplomarbeit zum Downloaden

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Jul 05

Die Vorlesung am Dienstag, 06.07.10 wird vertretungsweise von Stefan Höffken gehalten.

Inhalt der Vorlesung ist GIS im Internet mit folgenden Themen:

  • GIS im Internet – WebGIS
  • Das Geoweb
  • GIS und mobile computing

Das Vorlesungsskript kann hier herunterladen werden.

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May 27



Am 1.6.2010 um 16.00 Uhr findet die mündliche Doktorprüfung von Dipl.-Ing. Peter Zeile im Raum 1-160 statt.

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Das Thema ist Echtzeitplanung – Die Fortentwicklung der Simualtions- und Visualisierungsmethoden in der städtebaulichen Gestaltungsplanung:

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema der Fortentwicklung von Visualisierungs- und Simulationsmethoden in der städtebaulichen Gestaltungsplanung. Für einen Einstieg in die Materie ist eine tief gehende Auseinandersetzung mit dem Begriff der Planung und deren Prozesse im Allgemeinen und der Versuch der Abgrenzung von städtebaulicher Struktur – und Gestaltungsplanung unerlässlich, auch um das bisher zu Verfügung stehende Methodenrepertoire einer kritischen Untersuchung zu kommen zu lassen. Es wird sehr stark deutlich, dass die Methoden in der städtebauliche Gestaltungsplanung in den letzten fünf Jahren einem radikalen Wechsel unterzogen worden: Neben der schnelleren Erstellung von virtuellen Umgebungsmodelle sind vor allem die Einflüsse aus der sogenannten Web2.0 Bewegung und dem veränderten Nutzungsverhalten im Internet die treibenden Motoren, die die Arbeit und die damit verbundenen Methoden in der Gestaltungsplanung verändert haben. Für den Planer hat dies den Vorteil, dass zum Einen Planungsinhalte frühzeitig schneller und transparenter für eine erfolgreiche Plankommunikation aufbereitet werden können, und zum Anderen, dass der Planer diese ehemals sehr anspruchsvollen Arbeit bis zu einem gewissen Umfang auch selbstständig erledigen kann und nicht mehr auf die Hilfe von Spezialisten angewiesen ist.
Die dafür benötigten Methoden sind in allen ihren Facetten in dieser Arbeit beleuchtet und zugleich in einem in sich konsistenten Workflow untereinander vernetzt, so dass alle vorgestellten Arbeitsweisen keine eindimensionale Lösungen darstellen, sondern immer wieder untereinander, ähnlich dem Mashup-Gedanken der Web2.0 Community, neu kombinierbar sind. Der Einsatz der Arbeitstechniken inklusiver des Workflows ist dann die Methode der Echtzeitplanung urban vis & sim (die auf die städtebauliche Gestaltungsplanung abgestimmt ist – zur besseren Verständlichkeit wird die Methode aber in Zukunft nur Echtzeitplanung tituliert).
Anhand von verschiedenen Einsatzbereichen ist diese Methode in der Praxis überprüft auf ihre Umsetzung überprüft worden, wobei in Bereiche unterschieden wrd, die mt einer kurzen Einarbeitungszeit auch von „Visualisierungsneulingen“ bewältigt werden können und Projekten, die das hohe Maß der Flexibilität der Methode durch die Kombination von verschiedenen Techniken auslotet.
Die Methode der Echtzeitplanung eignet sich beim Einsatz in der Planung hervorragend für eine allseits transparente Kommunikation, sofern die in der Arbeit erläuterten Rahmenbedingungen eingehalten werden. Echtzeitplanungsmethoden sollten frühzeitig und in Abstimmung aller am Prozess beteiligten Akteure dazu verwendet werden, die Kommunikation und das Verständnis zu stärken und sollten nicht durch ihre beeindruckenden Grafikrepräsentation dazu verwendet werden, bewusst oder unbewusst, bestimmte Elemente einer Planung zu überhöhen oder andere dadurch zu negieren.

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Apr 30

Innenstadt bürgerfreundlich gestalten –
Aktion „Barrierefreier Bürgersteig“ startet am 5.Mai

Zum diesjährigen „Europaweiten Aktionstag der Menschen mit Behinderung“ wird eine Aktionsgruppe des Arbeitskreises „Barrierefreie Stadt“ der Stadt Kaiserslautern die Barrierefreiheit in der Innenstadt in den Fokus stellen. Dabei will man auf die Schwierigkeiten aufmerksam machen, die beeinträchtigte Menschen beim Passieren von Innenstadt-Bürgersteigen haben. Die Aktion wird vom Einzelhandelsverband Kaiserslautern und der Werbegemeinschaft „Kaiser in Lautern“ unterstützt.

Vor der Stiftskirche in der Marktstrasse können sich Kaiserslauterer Bürgerinnen und Bürger ab 14:00 Uhr über die Probleme informieren, die beeinträchtigte Menschen beim Benutzen der Bürgersteige haben. Man kann versuchsweise mit einem Rollstuhl einen Parcours durchfahren oder diesen „blind“ mit dem Blinden-Langstock begehen und muss dabei alltägliche Hindernisse wie Werbeaufstellern, Straßenlaternen, Werbefahnen, Warenauslagen, Pflanzenkübeln oder Fahrradständer passieren. Außerdem werden „Führungen auf dem Bürgersteig“ mit freiwählbaren Handicaps angeboten.

Der Blindenparcours wird von Mitarbeitern der Technischen Universität Kaiserslautern, Lehrgebiet für Computergestützte Entwurfsmethoden, (Benjamin Bergner, Timo Wundsam, Peter Zeile) , wissenschaftlich begleitet. In Kooperation mit GESIS (Dr. Jorgos Papastefanou), dem Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, wird erstmals ein Sensor-Armband eingesetzt, mit dem mentale Stressreaktionen an Ort und Stelle in Echtzeit aufgezeichnet werden können. Mit diesem Instrument kann objektiv die mentale Belastung gemessen werden, und damit auch wo und wie stark ein „blinder“ Spaziergang mit mentalem Stress verbunden ist. Darüber hinaus gibt das das Sensor-Armband auch Auskunft über die individuelle Stress-Bewältigungsfähigkeit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Parcours erhalten am Ende der Aktion ihr individuelles Stress-Profil.

Herzlich eingeladen zu dieser „Selbsterfahrung“ sind insbesondere auch Geschäftsleute und Gastronomen der Innenstadt. Matthias Pallmann-Heger, Vorsitzender des Einzelhandelsverbandes: “Sondernutzungen vor den Geschäften sind für viele Händler unverzichtbar, allerdings müssen wir Händler natürlich auch sensibel für die Menschen sein, die mit Einschränkungen zu leben haben. Es ist wie so oft im Leben: wenn man sich einmal in die Situation des Anderen hineinversetzt, ändert sich die eigene Perspektive und man erkennt auch Probleme, die man bis dato nicht realisiert hat.”

Darüber hinaus bietet die Aktionsgemeinschaft gemeinsam mit dem Europabeauftragten der Stadt Kaiserslautern am Samstag, 8.Mai 2010, von 10:00 bis 14:00 Uhr vor der Stiftskirche ein buntes Programm aus Musik, Theater und Tanz, das überwiegend von Menschen mit Behinderungen gestaltet wird.

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Feb 22

13. Workshop “EDV in der Stadtplanung” am 23.02.2010
an der Hochschule für Technik (HFT) in Stuttgart

VON OPENSTREETMAP BIS BATCHGEOCODE – NEUE DATEN UND WERKZEUGE FÜR DIE PLANUNG
Martin Berchtold, Philipp Krass, Karlsruher Institut für Technologie KIT
Peter Zeile, Technische Universität Kaiserslautern
Workshop für Einsteiger und Fortgeschrittene

Vortrag um 13.30 und 15:00 Uhr.

In den neuen „digitalen Räumen“ steckt oft mehr Potenzial für die Stadt- und Raumplanung als bisher freigelegt! Denn bei vielen Planungsaufgaben lassen sich die innovativen, aber oft noch unbekannten Tools und Daten effizient einsetzen: als Ersatz für unerschwingliche Daten, für einen schnelleren Zugang zu Projekten oder für die Visualisierung von Zusammenhängen. Nach einer kurzen Übersicht über das rapide wachsende Interesse an digitaler verorteter Information und den dazugehörenden Entwicklungen werfen wir einen Blick in planerisch interessante Datenquellen und Verarbeitungstools und diskutieren die neuen Möglichkeiten für die Raumplanung. Folgende Themenblöcke werden dabei behandelt:
Tools und Daten – frei verfügbar: OpenStreetMap / Wikipedia-Georeferenzierungsprojekt / Geoconverter / Batchgeocode / Mashups
Daten und Methoden – quer gedacht: kreatives Kombinieren und Querauswerten von Informationen, die bisher nicht zusammen gedacht wurden / GIS – innovativ
Daten – neu erheben:

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Jan 11

Ausgabe:           Mittwoch 16.12.09 | 15.00 Uhr

Abgabe:             Mittwoch 20.1.10 | 10.30 Uhr

Der Bereich des Strohmarktes in Neustadt an der Weinstraße ist gekennzeichnet durch die starke verkehrliche Belastung der B38. In einer fiktiven Aufgabe wird angedacht, den Verkehr der Bundesstraße über die neue Südtangente am Bahnhof umzuleiten. Der Platz könnte damit wieder mit anderen Funktionen belegt werden, es muss nur noch eine Notbefahrbarkeit und der Nachweis von 10 Stellplätzen eingehalten werden. Als Endpunkt der Fußgängerzone in der Hauptstraße als auch der Mittelstraße könnten hier städtebauliche Akzente gesetzt werden.

In diesem Areal soll mithilfe eines 3D-Stadtmodells eine zukünftige städtebauliche Entwicklung vorgeschlagen werden, die vor allem im Kontext des Bestands einen hohen Gestaltwert aufweist. Um diese Fläche aufzuwerten, soll ein Gestaltungsvorschlag in einem Detaillierungsgrad LOD3 entwickelt werden. Eine Bestandsaufnahme entfällt, die Daten und die Gebäudehöhen werden mitgeliefert.

Aufgabe

Entwickeln Sie einen dreidimensionales Gestaltungskonzept in diesem Bereich.

Erstellen Sie zuerst ein 3D-Modell auf dem digitalen Geländemodell in der Detaillierungsstufe LOD3. Untersuchen Sie danach zuerst die Fläche hinsichtlich des Themas Verkehr, Grün und Nutzung. Danach erstellen Sie mithilfe der Katastergrundlage und des aufgenommenen Stadtmodell einen Gestaltungssvorschlag.

Zu beachten sind bei der Modellierung, die mit in die Bewertung einfließt:

  • Texturgrößen nicht größer als 1024*1024 Pixel, bei kleinen Fassaden reicht auch 512*512 -> Power of Two beachten
  • Jedes Gebäude auf einen separaten Layer zu setzen
  • Einfache Geometrien verwendet (Gebäude mit wenig Polygonen zeichnen)
  • Topografie beachten
  • Footprints der Gebäude beachten
  • Einpflegen des Gebäudes und des Konzeptes in Google Earth

Abgabe

  • Sketchupmodell in LOD 3
  • KMZ-Datei des Entwurfs
  • Entwurfsrelevante Aussagen und einen kurzen Erläuterungstext auf einem oder mehreren DIN A0 Poster (Plot als auch PDF)
  • Beides auf eine CD

Die Datengrundlagen können hier herunter geladen werden.

Der Stegreif ist in 2er Gruppen zu bearbeiten. Abgabe ist jeweils eine sauber beschriftete CD mit pdf-Plan sowie dem Sketchup- Modell im Slimcase inklusive layoutetes Booklet abzugeben,

VIEL ERFOLG!!

zeile/ exner/ höffken/ streich

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Dec 16

Ausgabe:           Mittwoch 16.12.09 | 15.00 Uhr

Abgabe:             Mittwoch 20.1.10 | 10.30 Uhr

Der Bereich des Strohmarktes in Neustadt an der Weinstraße ist gekennzeichnet durch die starke verkehrliche Belastung der B38. In einer fiktiven Aufgabe wird angedacht, den Verkehr der Bundesstraße über die neue Südtangente am Bahnhof umzuleiten. Der Platz könnte damit wieder mit anderen Funktionen belegt werden, es muss nur noch eine Notbefahrbarkeit und der Nachweis von 10 Stellplätzen eingehalten werden. Als Endpunkt der Fußgängerzone in der Hauptstraße als auch der Mittelstraße könnten hier städtebauliche Akzente gesetzt werden.

In diesem Areal soll mithilfe eines 3D-Stadtmodells eine zukünftige städtebauliche Entwicklung vorgeschlagen werden, die vor allem im Kontext des Bestands einen hohen Gestaltwert aufweist. Um diese Fläche aufzuwerten, soll ein Gestaltungsvorschlag in einem Detaillierungsgrad LOD3 entwickelt werden. Eine Bestandsaufnahme entfällt, die Daten und die Gebäudehöhen werden mitgeliefert.

Aufgabe

Entwickeln Sie einen dreidimensionales Gestaltungskonzept in diesem Bereich.

Erstellen Sie zuerst ein 3D-Modell auf dem digitalen Geländemodell in der Detaillierungsstufe LOD3. Untersuchen Sie danach zuerst die Fläche hinsichtlich des Themas Verkehr, Grün und Nutzung. Danach erstellen Sie mithilfe der Katastergrundlage und des aufgenommenen Stadtmodell einen Gestaltungssvorschlag.

Zu beachten sind bei der Modellierung, die mit in die Bewertung einfließt:

  • Texturgrößen nicht größer als 1024*1024 Pixel, bei kleinen Fassaden reicht auch 512*512 -> Power of Two beachten
  • Jedes Gebäude auf einen separaten Layer zu setzen
  • Einfache Geometrien verwendet (Gebäude mit wenig Polygonen zeichnen)
  • Topografie beachten
  • Footprints der Gebäude beachten
  • Einpflegen des Gebäudes und des Konzeptes in Google Earth

Abgabe

  • Sketchupmodell in LOD 3
  • KMZ-Datei des Entwurfs
  • Entwurfsrelevante Aussagen und einen kurzen Erläuterungstext auf einem oder mehreren DIN A0 Poster (Plot als auch PDF)
  • Beides auf eine CD

Die Datengrundlagen können hier herunter geladen werden.

Der Stegreif ist in 2er Gruppen zu bearbeiten. Abgabe ist jeweils eine sauber beschriftete CD mit pdf-Plan sowie dem Sketchup- Modell im Slimcase inklusive layoutetes Booklet abzugeben,

VIEL ERFOLG!!

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Dec 09

Hier finden Sie das Skript für die “Anleitung zur Implementierung der KML- sowie Excel- Daten in ArcGis” für die weitere Datenbearbeitung als Download. Hier finden Sie außerdem die Präsentation vom letzten Treffen.

Terminplan:

Rücksprache: 15.12. – 10-16 Uhr

Abgabe (Aufbereitung): bis 05.01. – 12 Uhr

Datenkorrektur:  12.01. – 9-16 Uhr

Korrekturtermin: 27.01. – 14-15 Uhr

Abgabe & Präsentation: 10.02. – 14-18 Uhr

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Nov 20

Social Networking im Tourismus | Aufgreifen entstehender Potentiale – ein Experiment in Alexandria, Ägypten


Social Networking ist mittlerweile in nahezu alle Lebensbereich eingedrungen. Schon lange geht der Nutzen darüber hinaus, den Kontakt mit ehemaligen Schulfreunden aufrecht zu erhalten. Vor allem im Geschäftsleben (z.B. Xing) und im Bereich des Tourismus haben sich die Netzwerke bewährt. In Letzterem wird dabei in Form des bereitgestellten Contents eine Fülle an Informationen generiert, die unsere Städte beschreiben und auch analysieren. Es ist daher eine logische Schlussfolgerung, dass die Planer dieser Städte sich mit dieser Materie beschäftigen sollten. Dabei ist es jedoch nicht nur wichtig, sich aktiv in den Austausch einzubringen sondern auch die daraus entstehenden Potentiale zu erkennen und zu nutzen. So entstehen in den Netzwerken beispielsweise Geoinformationen, die für die Planung elementar sein können. Durch den zunehmenden Einsatz mobiler Endgeräte (Stichwort: Mobile Social Networking) werden diese generierten Daten zudem immer aktueller und die Anwendung benutzerfreundlicher. Vorteile entstehen dadurch für drei Gruppen: Touristen sowie Planer, gemeinsam mit der dazugehörigen Stadtverwaltung, und auch die lokale Bevölkerung können von dieser Technik profitieren. Die Schlüsselrolle für das Aufgreifen dieser Potentiale besitzen die Planer der Städte. Sie sind es, die in der Verantwortung stehen, die Potentiale zu erkennen und sie sowohl für ihre Gäste wie auch Bewohner der Stadt, verfügbar zu machen. Diese Mühe lohnt sich, denn Social Networking birgt ohne jeden Zweifel die Chance einen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung oder Wahrung der Qualität unserer Städte beizutragen.
Es ist hierbei darauf hinzuweisen, dass vor allem hinsichtlich der Einbeziehung des Mobile Social Networking in jeglicher Hinsicht Pionierarbeit geleistet wurde. Durch die unausgereifte Technik sowie die häufig fehlende Forschungsbasis auf diesem Gebiet ist es weder möglich eine entsprechende methodische Tiefe zu erreichen, noch ein technisches Standardwerk zu erstellen. Mit dieser Arbeit soll ein erster Anstoß in diese Richtung erreicht werden. Es soll auf die, durch Social Networking entstehenden, Potentale aufmerksam gemacht und verschiedene Ansätze für das Aufgreifen dieser gezeigt werden. In gewisser Hinsicht ist diese Arbeit daher als „Brainstorming“ zu verstehen. Der Pioniercharakter spiegelt sich auch in der Wahl des Beispiels noch einmal wieder. Durch die Durchführung dieses Experiments in Ägypten ergaben sich eine Vielzahl von Hürden, die es so innerhalb Europas nicht gegeben hätte. Insgesamt kann damit die Relevanz dieses Forschungsthemas auch in Form eines Zitats von Justus von Liebig aus dem 19. Jahrhundert zusammengefasst werde:

„Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört.“

Die vollständige Diplomarbeit kann hier runtergeladen werden.

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Nov 12

In der neuen Ausgabe der PlanerIn 05/09 zum Thema Planung 2.0 haben die Mitarbeiter des cpes, Stefan Höffken und Peter Zeile einen Beitrag publiziert. Stefan Höffkens Beitrag “Vernetzte Kommunikation- Twitter und Weblogs in der Stadtplanung” befasst sich mit den neuen Kommunikationsformen und Publikationsmöglichkeiten im Internet. Das MitmachNetz mit niedrigen Einstiegshürden in der Bedienung, sowie der hohen Flexibilität und Vernetzungsmöglichkeiten wird auf die potentiellen Einsatzmöglichkeiten im Partizipationsprozess der räumlichen Planung beleuchtet.

Cover Planerin 2.0

Einen Überblick über die starken Veränderungen im Bereich des Webmappings bietet Peter Zeile in seinem Artikel: Früher eine Domäne von Spezialisten, so bieten heute Dienste wie Google Maps, Bing Maps oder Google Earth der Planerin/ dem Planer ein reichhaltiges Methodenrepertoire, mit dem Karten und Inhalte schnell und attraktiv präsentiert im Internet publiziert werden können. Im Kontext des Web2.0 Gedanken ist dies die nächste Evolutionsstufe des Internets, wenn es so bezeichnet werden soll, das Web3.0: Daten, die vormals virtuell und ortlos im Cyberspace verfügbar waren, bekommen wieder einen Ortsbezug.

Die Ausgabe der Planerin 05/09 ist in der ARUBI-Bibliothek verfügbar oder kann direkt bei der SRL bestellt werden.

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