Jun 23
Die Fortentwicklung der Simulations- und Visualisierungsmethoden für die städtebauliche Gestaltungsplanung

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema der Fortentwicklung von Visualisierungs- und Simulationsmethoden in der städtebaulichen Gestaltungs-planung. Für einen Einstieg in die Materie ist eine tief gehende Auseinandersetzung mit dem Begriff der Planung und deren Prozesse im Allgemeinen und der Versuch der Abgrenzung von städtebaulicher Struktur – und Gestaltungsplanung im Besonderen unerlässlich, auch um das bisher zu Verfügung stehende Methodenrepertoire einer kritischen Untersuchung zu kommen zu lassen. Es wird deutlich, dass die Methoden in der städtebauliche Gestaltungsplanung in den letzten fünf Jahren einem radikalen Wechsel unterzogen worden: Neben der schnelleren Erstellung von virtuellen Umgebungsmodellen sind vor allem die Einflüsse aus der sogenannten Web 2.0 Bewegung und dem veränderten Nutzungsverhalten im Internet die treibenden Motoren, die die Arbeit und die damit verbundenen Methoden in der Gestaltungsplanung verändert haben. Für den Planer hat dies den Vorteil, dass zum Einen Planungsinhalte frühzeitig schneller und transparenter für eine erfolgreiche Plankommunikation aufbereitet werden können, und zum Anderen, dass der Planer diese ehemals sehr anspruchsvollen Arbeit bis zu einem gewissen Umfang auch selbstständig erledigen kann und nicht mehr auf die Hilfe von Spezialisten angewiesen ist.
Die Erstellungsmethode des hand pushed-pulled modelling ist in einzelne Phasen aufgeteilt

Die dafür benötigten Methoden sind in allen ihren Facetten in dieser Arbeit beleuchtet und zugleich in einem in sich konsistenten Workflow untereinander vernetzt, so dass alle vorgestellten Arbeitsweisen keine eindimensionale Lösungen darstellen, sondern immer wieder untereinander, ähnlich dem Mashup-Gedanken der Web2.0 Community, neu kombinierbar sind. Der Einsatz der Arbeitstechniken inklusiver des Workflows ist dann die Methode der Echtzeitplanung urban vis & sim, die auf die städtebauliche Gestaltungsplanung abgestimmt ist. Zur besseren Verständlichkeit wird die Methode im Laufe der Arbeit nur „Echtzeitplanung“ genannt.

Anhand von verschiedenen Einsatzbereichen ist die Methode der Echtzeitplanung in der Praxis auf ihre Umsetzung hin überprüft worden, wobei Bereiche unterschieden werden, die entweder mit einer kurzen Einarbeitungszeit auch von „Visualisierungsneulingen“ bewältigt werden können oder in weiterführende Arbeitstechniken, die das hohe Maß der Flexibilität der Methode durch die Kombination von verschiedenen Techniken auslotet. Die Methode der Echtzeitplanung eignet sich beim Einsatz in der Planung für eine allseits transparente Kommunikation, sofern die in der Arbeit erläuterten Rahmenparameter eingehalten werden. Echtzeitplanungsmethoden sollten frühzeitig und in Abstimmung aller am Prozess beteiligten Akteure dazu verwendet werden, um die Kommunikation und das Verständnis zu stärken. Sie sollten nicht durch ihre beeindruckenden Grafikpräsentation dazu verwendet werden – bewusst oder unbewusst – bestimmte Elemente einer Planung zu überhöhen oder andere dadurch zu negieren.

Mehr Informationen demnächst auf www.echtzeitplanung.com

Die Arbeit zum Download im pdf-Format, zukünftig über die Seite der Universitätsbibliothek der TU Kaiserslautern.

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Jun 14

GIS-Grundlagen in der Stadt- und Raumplanung | Handout

Vorlesung Comments Off on GIS-Grundlagen in der Stadt- und Raumplanung | Handout

Die Vorlesung am Dinestag, 15.6.10 wird vertretungsweise von Peter Zeile gehalten.

Inhalt der Vorlesung ist dynamisches GIS unter der Berücksichtigung folgender Facetten:

  • Darstellung von räumlichen Phänomenen im zeitlichen Ablauf
  • Methoden mit räumlichen Bezug und GIS-Einsatz
  • GoogleEarth als Prototyp

Das Vorlesungsskript ist hier erhältlich.

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May 27



Am 1.6.2010 um 16.00 Uhr findet die mündliche Doktorprüfung von Dipl.-Ing. Peter Zeile im Raum 1-160 statt.

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Das Thema ist Echtzeitplanung – Die Fortentwicklung der Simualtions- und Visualisierungsmethoden in der städtebaulichen Gestaltungsplanung:

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema der Fortentwicklung von Visualisierungs- und Simulationsmethoden in der städtebaulichen Gestaltungsplanung. Für einen Einstieg in die Materie ist eine tief gehende Auseinandersetzung mit dem Begriff der Planung und deren Prozesse im Allgemeinen und der Versuch der Abgrenzung von städtebaulicher Struktur – und Gestaltungsplanung unerlässlich, auch um das bisher zu Verfügung stehende Methodenrepertoire einer kritischen Untersuchung zu kommen zu lassen. Es wird sehr stark deutlich, dass die Methoden in der städtebauliche Gestaltungsplanung in den letzten fünf Jahren einem radikalen Wechsel unterzogen worden: Neben der schnelleren Erstellung von virtuellen Umgebungsmodelle sind vor allem die Einflüsse aus der sogenannten Web2.0 Bewegung und dem veränderten Nutzungsverhalten im Internet die treibenden Motoren, die die Arbeit und die damit verbundenen Methoden in der Gestaltungsplanung verändert haben. Für den Planer hat dies den Vorteil, dass zum Einen Planungsinhalte frühzeitig schneller und transparenter für eine erfolgreiche Plankommunikation aufbereitet werden können, und zum Anderen, dass der Planer diese ehemals sehr anspruchsvollen Arbeit bis zu einem gewissen Umfang auch selbstständig erledigen kann und nicht mehr auf die Hilfe von Spezialisten angewiesen ist.
Die dafür benötigten Methoden sind in allen ihren Facetten in dieser Arbeit beleuchtet und zugleich in einem in sich konsistenten Workflow untereinander vernetzt, so dass alle vorgestellten Arbeitsweisen keine eindimensionale Lösungen darstellen, sondern immer wieder untereinander, ähnlich dem Mashup-Gedanken der Web2.0 Community, neu kombinierbar sind. Der Einsatz der Arbeitstechniken inklusiver des Workflows ist dann die Methode der Echtzeitplanung urban vis & sim (die auf die städtebauliche Gestaltungsplanung abgestimmt ist – zur besseren Verständlichkeit wird die Methode aber in Zukunft nur Echtzeitplanung tituliert).
Anhand von verschiedenen Einsatzbereichen ist diese Methode in der Praxis überprüft auf ihre Umsetzung überprüft worden, wobei in Bereiche unterschieden wrd, die mt einer kurzen Einarbeitungszeit auch von „Visualisierungsneulingen“ bewältigt werden können und Projekten, die das hohe Maß der Flexibilität der Methode durch die Kombination von verschiedenen Techniken auslotet.
Die Methode der Echtzeitplanung eignet sich beim Einsatz in der Planung hervorragend für eine allseits transparente Kommunikation, sofern die in der Arbeit erläuterten Rahmenbedingungen eingehalten werden. Echtzeitplanungsmethoden sollten frühzeitig und in Abstimmung aller am Prozess beteiligten Akteure dazu verwendet werden, die Kommunikation und das Verständnis zu stärken und sollten nicht durch ihre beeindruckenden Grafikrepräsentation dazu verwendet werden, bewusst oder unbewusst, bestimmte Elemente einer Planung zu überhöhen oder andere dadurch zu negieren.

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