Apr 12

Neustadt-Rosslaufgelände_Wahlpflichtfach

Das Rosslaufgelände in Neustadt an der Weinstraße (Quelle: google maps)

Für das Wahlpflichtfach im SoSe 2010 wurde das Rosslaufgelände in Neustadt a.d. Weinstraße ausgewählt. Hierfür sollen Sie ein Nachnutzungskonzept für den südöstlichen Bereich des Plangebietes entwickeln und dieses mittels neuer  technischer Möglichkeiten präsentieren. Die genaue Aufgabenstellung finden Sie hier (pdf-Format, 1,5 MB).

Die Einführungsveranstaltung findet am 22.04. um 16 Uhr im Lehrgebiet CPE statt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter.

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Feb 01

Die Arbeit über das Wanderungsverhalten der Bevölkerung im Raum Trier wurde im Rahmen der Diplomarbeit “Migrationsprozesse im Raum Trier in Abhängigkeit vom lokalen Grundstücksmarkt” im Fachbereich Raum- und Umweltplanung an der Universität Kaiserslautern erstellt. Der Auslöser für die Arbeit waren Beobachtungen am Grundstücksmarkt in der Region zwischen den Jahren 1998 und 2006. In diesem Zeitraum sind die Grundstückspreise an der Grenze zu Luxemburg verbreitet um über 100 Prozent gestiegen.

 

DA Kai Arnold

Fraglich war also warum zahlreiche Personen in den Raum ziehen wollen und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Aufbauend auf den Analysen wurde eine planerische Konzeption erstellt, welche die beobachtete Zuwanderung von Personen so steuert, damit sich die Bodenwerte in Zukunft in verträglichem Maße verändern. Es soll zu einer nachhaltigen Entwicklung im Raum kommen, die sowohl den Zuwanderern, als auch der ortsansässigen Bevölkerung zu Gute kommt.

 

Internetpräsenz der Diplomarbeit

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Nov 18

Die Virtuelle Realität ist in vielen Bereichen der Forschung und Lehre ein sehr vielversprechendes Mittel zur Erklärung und Veranschaulichung komplexer Sachverhalte. Gerade in der städtebaulichen und räumlichen Planung kann sie zu einem besseren Verständnis der Planungen und Entwürfe beitragen. Maßgeblich gefördert wird dieses bessere Verständnis durch die technischen Neuerungen der letzten Jahre und die zunehmende Möglichkeit durch immersive Technologien, immer weiter in die virtuelle Realität einzutauchen. Die räumliche Planung beschäftigt sich mit Objekten im Raum.

Im Gegesatz zu anderen Anwendungsfeldern, in denen sich die virtuelle Realität bereits etabliert hat, besteht hier der Unterschied allerdings darin, dass die im Raum enthaltenen Objekte direkt mit dem sie umgebenden Raum interagieren. So wirkt sich die Planung einer Straße oder eines Neubaugebietes direkt auf die Umgebung aus. Straßenplanungen zum Beispiel stehen immer in Wechselwirkung mit der Ausbreitung von Emissionen und Lärm. Planungen von Neubaugebieten beeinflussen immer die klimatischen Verhältnisse und erzeugen Schattenwürfe. Diese physikalischen Effekte müssen hinsichtlich ihrer Auswirkungen berücksichtigt werden. Dies wiederum setzt allerdings eine Simulation und anschließende Darstellung voraus. Vor dem Hintergrund, dass es sich hierbei fast immer um räumliche Effekte und somit auch Simulationen handelt, bietet sich als Visualisierungsmedium die Virtuelle Realität an, da hier eine Abbildung der zu erwartenden Effekte im Raum erfolgen kann. Sie liefert also, in Verbindung mit der bereits erwähnten Immersion, sehr gute Ergebnisse beim Problemverständnis und der damit einhergehenden Problemlösung. Hinsichtlich der Anwendung der virtuellen Realität auf die Planung zeigen sich, bezüglich der Beziehung Objekt zu Raum, deutliche Unterschiede zwischen diesem Bereich und anderen Forschungsrichtungen, in denen sie bereits seit längerem erfolgreich eingesetzt wird. Beispiele hierfür sind unter anderem die Bereiche Luft- und Raumfahrttechnik [Businessportal24, 2006], Maschinenbau [Zentrum Virtueller Maschinenbau ZVM, 2007] und Medizin [Robodent,2007]. All diese Bereiche beschäftigen sich ebenfalls mit der Konstruktion und Bearbeitung dreidimensionaler Gebilde im Raum, wobei diese den umgebenden Raum allerdings nicht direkt beeinflussen.

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Aug 10

Die Problematik der Flächeninanspruchnahem in mitteleuropäiaschen Kommunen ist bekannt. Die Akteure auf Planungsebene bewegen sich in dem Dilemma den Forderungen nach einem sparsamen Umgang mit Grund und Boden im Sinne einer ökologisch orientierten Stadtentwicklung nachzukommen und gleichermaßen aber auch Bauland für eine ausreichende und kostengünstige Wohnversorgung und eine positive Wirtschaftsentwicklung zu gewährleisten. Bauflächenmanagement wurde bisweilen nur in Teilen betrieben, z.B. durch die Aufstellung von Baulückenkatastern.

Mithilfe einer Konzeption eines GIS- gestütztes Modell zur Verortung und Beurteilung von kommunalen Innenentwicklungspotenzialen soll verusucht werden, Flächen für einen aktiven Flächenmanagement-Prozess zu verorten, die Potentiale der Innenentwicklung zu ermitteln. Durch die eintretende Steigerung der Markttransparenz auf den Bodenmärkten als auch der Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung aller Akteure für flächensparende und bodenschonende Verhaltensweisen kann eine umfassende und adressatengerecht bereitgestellte Informationsbasis erheblich zum Erfolg eines kommunalen Flächenmanagementprozesses beitragen.

Der Arbeitsschwerpunkt vorliegender Arbeit liegt in der IT-unterstützten Generierung und Bereitstellung entscheidungsunterstützender Planungsinformationen für kommunale Flächenmanagementprozesse. Kernstück der Untersuchung ist die Entwicklung einer übertragbaren Konzeption für ein GIS-gestütztes Modell zur rechnergestützten Verortung und Bewertung von Potenzialflächen im bestehenden Siedlungsgefüge von Kommunen und Städten, die in einem nachfolgendem Projekt in die Praxis implementiert werden kann.

Download Diplomarbeit

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Mar 03

Durch die aktuellen dynamischen Veränderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen entstehen für die Stadt gänzlich neue Rahmenbedingungen und Aufgaben. Dies geht über die Anforderungen an die Stadtentwicklungsplanung der letzten Jahrzehnte hinaus, da die aktuellen Transformationsprozesse, die man unter dem Schlagwort demografischer Wandel und Schrumpfung kennt, neue Lösungen und Instrumente benötigen. Leerstehende Wohnungen und Brachflächen, Unterversorgung an technischer bzw. sozialer Infrastruktur, wirtschaftlicher Strukturwandel und damit einhergehenden Veränderungen in Bevölkerungsstruktur können Stadtteile oder auch ganze Städte in eine Abwärtsspirale versetzen, die es frühzeitig zu erkennen gilt. Integrierte Stadtentwicklungskonzepte als Instrumente eines informellen Umgangs mit oben genannten Problemfeldern sind eine aktuelle Antwort der Planer auf die genannten Anforderungen.

Ziel dieser Arbeit ist es ein Monitoring- und Controllingkonzept für die Landeshauptstadt Saarbrücken zu entwickeln, welches die Erarbeitung, Fortschreibung und Überprüfung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes ermöglicht.

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Aug 30

Die derzeitige Situation der Beleuchtung im urbanen Außenraum stellt sich dem Betrachter noch in einem Anfangstadium dar. Nur einzelne gesamtstädtische Masterplanungen oder Lichtprojekte wurden bisher im europäischen Raum umgesetzt. Das Stadtbild ist noch geprägt von unterschiedlichen Lichtakzenten die jedoch meist in Konkurrenz zueinander treten und keinen konzeptionellen Zusammenhang ergeben. Der Einsatz des Lichtes als Mittel des Stadtmarketings sowie zur Charakterisierung und Inszenierung urbaner Räume – ein bislang stark vernachlässigter Faktor
– möchten jetzt viele Städte nachholen. Dabei ist nicht nur die Aufstellung einer umfassenden Lichtmasterplanung notwendig, sondern auch deren rechtskräftige und nachhaltige Festschreibung, beispielsweise im Flächennutzungs- und Bebauungsplan oder in einer Gestaltungssatzung.

Ziel der Dokumentation ist es auch, das Bewusstsein für die Bedeutung, die Qualität und den Zweck von Lichtplanungen im städtischen Kontext weiterzuentwickeln und insbesondere auf die sinnvolle und zielgerichtete Verwendung und auf das technische Potenzial zur heutigen Zeit (2006) der Computertechnik in der Planung hinzuweisen. Darüberhinaus soll anhand beispielhafter Lichtkonzeptionen im urbanen Außenraum die Darstellung der historischen, lichttechnischen, wahrnehmungsorientierten und getalterischen Aspekte der Lichtplanung aufgezeigt und anhand einer prototypischen Lichtmasterplanung für die Stadt Bamberg exemplarisch vorgestellt werden.

Die Beleuchtung des urbanen Stadtraumes (full paper)

Martin Reichrath

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Jun 15

Kreative Milieus blicken in Amsterdam auf eine lange Tradition zurück. Die Niederlande und insbesondere Amsterdam gelten als weltoffen und liberal. Subkulturelle Milieus fühlen sich hier schon seit langem wohl. Ihre Zusammensetzung und Motivation ist einem ständigen Wandel unterworfen. Wenig Beachtung fand jedoch bisher die Frage, wie die Menschen aus kreativen Milieus in Amsterdam leben. Dieser Frage soll nun nachgegangen werden.
Im ersten Teil der Arbeit wird der theoretische Hintergrund erläutert. Die aktuelle gesellschaftliche Ära wird als Wissensgesellschaft bezeichnet. In ihr ist Wissen zur zentralen Voraussetzung gesellschaftlicher Entwicklung und zur wichtigsten Produktionskraft geworden. Um nun einzelne Bevölkerungsgruppen definieren zu können, wird auf die Milieustruktur zurückgegriffen. Begriffe, wie beispielsweise Milieu, Kreativität, kreatives Milieu, werden definiert und in Relation gesetzt.
In einem nächsten Schritt erfolgt die Erläuterung zur Klassifizierung der Bevölkerung mit Hilfe von Milieus und Lebensstilen. An dieser Stelle werden beispielhaft die Lebensstiltypologien nach Schneider/ Spellerberg und Noller sowie die Milieutypologien nach Sinus und Schulze genannt. Berufe aus den Branchen Architektur, Kunst und Kultur werden beispielsweise als kreativ eingestuft. Aus diesem Personenkreis kann sich das kreative Milieu rekrutieren; allerdings gibt es eine Vielzahl weiterer Bedingungen.

In dem theoretischen Teil der Arbeit wird auf die Bezeichnung „kreative Wissensstadt“ für Amsterdam eingegangen. Städtekonkurrenzen und die neuen Dienstleistungen sowie die neuen Standortfaktoren spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle. Flexibilisierung, Internationalisierung, Toleranz und Kreativität sind die neuen Schlagworte.

Nach der Erarbeitung der theoretischen Grundlagen folgt der praktische Teil der Arbeit. Der praktisch orientierte Teil der Diplomarbeit beginnt mit der Begründung der Stadtauswahl und einer differenzierten Analyse der Stadt Amsterdam. Die folgenden Faktoren wurden in der Stadtanalyse berücksichtigt:
• Allgemeine Daten
• Lage im Raum
• Infrastruktur
• Stadthistorie
• Bevölkerung
• Wirtschaft
• Kultur und Freizeit
• Ausländeranteil
– Das Beispiel Amsterdam
• Haushaltsstruktur
Aufbauend auf die theoretischen Grundlagen aus dem vorhergehenden Kapitel und der Analyse der Stadt wird nun der Kernfrage der Arbeit „Wie leben Menschen aus kreativen Milieus?“ nachgegangen. Zu dieser Betrachtung gehört auch die Analyse des Wohnumfeldes. Beispielhaft wird an dieser Stelle die Gruppe der Architekten betrachtet. Es wird eine Befragung von Architekten in Amsterdam durchgeführt. Sie werden zu ihrem Arbeits- und Wohnstandort, aber auch zu ihrer professionellen Einschätzung, wie kreative Menschen in Amsterdam leben, befragt.
Den Abschluss der Arbeit bildet das Fazit. Darin wird die Relevanz der gewonnenen Erkenntnisse für die Raumplanung dargestellt. Weiterhin wird darauf eingegangen, wie sich Standortfaktoren verändert haben. Aber auch Brain Drain, also die Migration besonders ausgebildeter oder talentierter Menschen aus der Stadt, ist ein wichtiges Stichwort.

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Jun 15

Wo findet st¨adtisches Leben statt? Kann man im Zeitalter der Telekommunikation ¨uberhaupt noch Raumtypologien heranziehen um etwas spezifisch urbanes identifizieren zu können? Während im Urbanitätsdiskurs stets die ¨Offentlichkeit im städtischen Raum gesucht wird, findet die öffentliche Diskussion schon längst nicht mehr auf öffentlichen Plätzen statt, sondern in den Medien. Daran lässt sich auch partizipieren, wenn man im ländlichen Raum lebt. Was also prägt das städtische Lebensgefühl im angehenden 21. Jahrhundert? In welcher Weise werden die Kommunikationsmedien die Wahrnehmung der Stadt und des Stadtgefühls verändern? Und wie sollte die Stadtplanung darauf reagieren? Was bedeutet es, online zu leben? Und welche Bedeutung hat der gebaute Raum hierbei?

Download der Arbeit

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Mar 31

Click to continue reading “Anforderungen an Entwicklungstrends und Wachstumspole der Stadt „Esch_SUR-Alzette“ vor dem Hintergrund des Pilotprojektes Esch-Belval | Daisy Wagner”

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Oct 06

Click to continue reading “3D to be“ – Anwendungsfelder und Integrationsmöglichkeiten von Virtuellen 3D – Stadtmodellen | Jan Kirmse”

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Jun 15

Ausgangspunkt für dieses Projekt war die im Frühjahr 2003 geborene Idee zwischen Vertretern der Stadt Bamberg und der Universität Kaiserslautern, ein Stadtmodell nicht wie bisher physisch in Holz zu bauen, sondern die Anstrengungen in den Versuch des Aufbaus eines virtuellen Stadtmodell zu bündeln.

Stadtplanung und Stadtentwicklung sind politisch und gesellschaftsorientierte Handlungsfelder, in denen nicht nur die Ergebnisse einer Planung, sondern auch vorangehende Analyse-, Planungs-, Bewertungs- und Entscheidungsprozesse öffentliches Interesse bezeugen [Luser&Lorber1997]. Vielen Menschen sind planungstheoretische Abläufe und das damit verbunden Fachvokabular sowie die Abstraktion der Situation von der dritten Dimension in die planare zweite Dimension schwer verständlich und wenig transparent [Besser & Schildwächter 2000].

Ziel dieses Projektes ist aber nicht nur die Herstellung eines virtuellen Stadtmodells im dreidimensionalen Raum, sondern vielmehr auch die damit verbundenen Fragestellungen zu erörtern, wie erstellt man in einem optimierten Workflow kostengünstig ein 3D-Modell, welche Daten benötigt man dazu und können dadurch kommunale Daten einem wirtschaftlichen Mehrwert zugeführt werden. Weiterhin soll untersucht werden, in welchen städtebaulichen Einsatzfeldern 3D-Stadtmodelle Planungen vereinfachen oder verbessern können bzw. die Kommunikation zwischen den einzelnen Akteuren verbessert werden kann. Desweiteren soll die Anwendbarkeit und Übertragbarkeit der gewonnenen Daten auch für die Bereiche Autonavigationssysteme, Location Based Services, Tourismus, Standortmarketing bis hin zum Facility Management untersucht werden.

Peter Zeile Bamberg3D – Full Paper

 

 

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Apr 14

Click to continue reading “3D Modelle in der Architektur und Stadtplanung | Pierre Wettels”

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Nov 18

Click to continue reading “Entwicklung eines interaktiven Flächeninformationssystems | Marc Gasper”

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Jun 21

Click to continue reading “Aus Zahl wird Form | Faraneh Farnoudi, Stefanie Klee”

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Jun 15

Click to continue reading “Informationsmanagement auf Basis verteilter heterogener graphischer Daten | Martin Burkhardt”

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