Jun 06

Von Amsterdam bis La Paz, von Riga bis Dar Es Salaam, von Surabaya bis Berlin – politische Prominenz, städtische Entscheider und Experten für eine nachhaltige Stadtentwicklung nutzten die Metropolitan Solutions 2016, um sich über das große Themenspektrum rund um die Smart City auszutauschen und zu informieren.
342 internationale Speaker setzten in 26 Konferenzen Impulse im Hinblick auf Energie, Infrastruktur, Mobilität, Ressourcenschonung oder die Gestaltung öffentlicher Räume. Dabei kam an einem Thema niemand vorbei: Die Digitalisierung der Städte und Infrastrukturen zog sich als roter Faden durch alle Konferenzen und Gespräche der Metropolitan Solutions 2016.
MetSol Berlin
Die Metropolitan Solutions vereinte als Konferenzmesse 26 hochkarätige und unabhängig voneinander organisierte Konferenzen und Workshops, die durch eine Ausstellung von rund 100 Technologieunternehmen begleitet wurden [Quelle: Metropolitan Solution].

Jan-Philipp Exner präsentierte mit Pietro Elisei auf dem ISOCARP/CORP-Workshops “Best Practices für nachhaltige Städte – auf dem Weg zur ‚Stadt 2.0′” und “Plan it Smart! Clever Solutions for Smart Cities” die ersten Eindrücke aus dem Espresso-Projekt. Peter Zeile stellte Methoden und Technologien aus seinem DFG-Projekt “Urban Emotions” vor, die im Rahmen von Smart City Konzepten Anwendung finden können.

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May 27

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Dieses Jahr fand die 20. RealCORP Konferenz unter dem Thema „Plan Together – Right Now – Overall: From Vision to Reality for Vibrant Cities and Regions“ vom 5. Bis 7. Mai 2015 im Virginie Lovelinggebouw (VAC) in Gent statt. Das Fachgebiet CPE war sowohl als Kooperationspartner als auch mit zahlreichen Beiträgen beim zwanzigjährigen Jubiläum dieser internationalen Konferenz wieder dabei.

Auch die Teilnehmer der Bachelor- und Masterprojekte im SS 2015 begleiteten den Lehrstuhl und hatten so die Gelegenheit an den zahlreichen interessanten Vorträgen, Diskussionen und Workshops teilzunehmen. Für die Projektteilnehmer waren besonders die Präsentationen im Bereich Urban Emotions, Sensormapping und Crowdmapping interessant, da sich die beiden Projekte inhaltlich in diesen Themenfeldern aufhalten. Die Konferenz und vor allem deren Teilnehmer zeichneten sich durch Internationalität, sehr unterschiedliche Fachrichtungen und ein großes Maß an Offenheit aus, so dass ein tolles Miteinander entstand und das “Networking” auf internationaler Ebene erprobt wurde.

Abgesehen von den festen Bestandteilen der Konferenz konnten wir uns auch an optionalen Events wie beispielsweise einer sehr unterhaltsamen Stadtführung durch das historische und architektonisch wertvolle Gent erfreuen. Einige Eindrücke dieser Stadtführung sowie der Konferenz sind in einer kleinen Galerie am Ende des Beitrags zusammengestellt.

Die Beiträge des CPE waren in diesem Jahr folgende:

EmoVision – Potenziale von EmoMapping in der räumlichen Planung Johann WILHELM, Daniel BROSCHART, Peter ZEILE

Augmented Reality im öffentlichen Raum Wolfgang HÖHL, Daniel BROSCHART

Urban Emotions – Tools of Integrating People’s Perception into Urban Planning Peter ZEILE, Bernd RESCH, Linda DÖRRZAPF, Jan-Philipp EXNER, Günter SAGL, Anja SUMMA, Martin SUDMANN

Crowdmapping – kollaborative Erfassung und Visualisierung räumlicher Daten anhand der Plattform OpenCrowdMaps Rüdiger NOLL, Peter ZEILE

SensorMapRT – a System for Real-Time Acquisition, Visualization und Analysis of Mobile Sensor Data in an Urban Context Jan-Philipp EXNER, Daniel BROSCHART, Daniel STEFFEN, Peter ZEILE, Hartmut SCHÄCHINGER

Cross-Border WebGIS Database CURe MODERN Jan-Philipp EXNER, Timo WUNDSAM, Rüdiger NOLL, Guido KEBBEDIES

EmoCycling – Analyse von Radwegen mittels Humansensorik für Kommunen Dennis J. GROSS, Christoph HOLDERLE, Johann WILHELM

Die CORP findet seit 1996 jährlich statt und hat sich zur größten europäischen Tagung zum Themenbereich „Stadtentwicklung und Informations- und Wissensgesellschaft“ entwickelt. Etwa 400 Expertinnen und Experten aus aller Welt aus den Bereichen Stadtplanung, Verkehrsplanung, Informations- und Kommunikationstechnologie, Architektur, Ökologie, Bauwesen, Geodäsie, Multimedia-Techniken, etc. treffen einander, um aktuelle Aufgaben und Perspektiven von Stadtplanung und Regionalentwicklung in der Informationsgesellschaft zu diskutieren.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.corp.at

 

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Jun 15
Nadja Bautz, Peter Zeile

Konzept „+pol“

Die Arbeit „+pol – Multimodale Mobilitätsstationen am Beispiel der Stadt Freiburg im Breisgau“ beschäftigt sich mit der Herausforderung, „Multimodale Mobilität“ und das Phänomen der „Seamless Mobility“ (nahtlose bzw. nahezu übergangslose Mobilität) in der Stadt Freiburg umzusetzen. Weiterhin soll die Frage geklärt werden wie diese Ansätze in Verbindung mit der Schaffung eines neuartigen und modernen Signets namens „+pol“ baulich verwirklicht werden können. Das Konzept ist stark umsetzungsbezogen und ist auf acht ausgewählte Standorte fokussiert. Aus diesem Grund soll der Entwurf den Freiburger Bürgern als auch der dortigen Verwaltung zunächst eine erste Diskussionsgrundlage bieten, das Vorhaben von „Seamless Mobility“ künftig umsetzen zu können. Bei der konzeptionellen Ausarbeitung wurde schnell deutlich, dass besonders auf Aufenthalts- sowie Lebensqualität in der Stadt Freiburg geachtet werden musste: Haltestellen stellen nicht mehr bloß herkömmliche Umsteigeplätze dar, sie sind vielmehr als Orte der Begegnung und der Kommunikation zu verstehen, welche die gesamtstädtische Wahrnehmung auf ein herausragendes Image in die Öffentlichkeit tragen. Um dies ermöglichen, spielten eine verbesserte Vernetzung, neue Anreize, optimierte Verbindungen und Bündelungen als auch die Integration von Nahversorgung oder Kiosken eine große Rolle, um „Multimodale Mobilität“ und „Seamless Mobility“ in Freiburg im Breisgau zu
gewährleisten.

Ganze Arbeit zum Download

e-paper (CORP 2012) downloaden

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Jun 15
Guido Kebbedies, Jan-Philipp Exner

Viewer Portal

Cross-border integration was and still is one key aspects of the EU. It is the focus of this study to show the efforts of a German-French border-region for a better integration and its use of geoweb based services by planners. One of the first projects in their new constitution was to develop a common, cross-border management for the commercial zones. The idea was, to create a technical platform like a portal that contains a coherent raw-dataset with centrally managed geodata and decentralized managed metadata. The homogenising data (same projection mode and the method of collection) is displayed on an “Administration- Portal”. This is only accessible for the communities and they are in force to insert their own data. The strong focus on elf-administration should aim for a better acceptance of such a portal and especially the way of working and collaborating. Hence, there will be not a typical top-down-oriented result because every member will be in charge of the quality of their own data and will feel responsible for it. In addition to that, a “Viewer-Portal” with possibility for data-request is developed to inform the population and investors and in a marketing purpose. Management of the commercial zones could be a first step to a more complex portal with all kind of different data that could be used by planners to develop new stategies for up to now unkown problems.

e-paper downloaden

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Dec 09

STÄDTE FÜR ALLE: Lebenswert, gesund, prosperierend!
Vielversprechende Vision oder unrealistische Phantasie?

Städte sind Orte von Wettbewerb, Stress, Ungleichheit, Verkehrsstaus, Umweltbelastungen und permanentem Kampf ums Vorwärtskommen. Städte präsentieren sich oft als feindliche Umwelt, nicht nur für Kinder, Ältere oder Schwächere. Noch viel mehr sind Städte aber auch Zentren der Wirtschaft, Kultur, Kreativität, Wissenschaft und Innovation und bieten die besten Perspektiven und die größten Chancen für viele Menschen: Städte sind attraktiv!
Inzwischen lebt bereits mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Die Tendenz ist stark steigend, bald werden es 70 Prozent sein.

CORP

Die REAL CORP 2010 begibt sich auf die Suche nach STÄDTEN FÜR ALLE, die LEBENSWERT, GESUND und PROSPERIERENDsind!

Ist das eine vielversprechende Vision, an der wir weiterarbeiten sollten, oder ist es eine unrealistische Phantasie? Ist es möglich, die Vorteile von Städten zu bewahren und sogar auszubauen und gleichzeitig die negativen Effekte zu reduzieren? Oder bedingt das eine das andere, machen gerade diese Gegensätze Städte erst zu dem, was sie sind?
Was sind die Möglichkeiten und Beiträge von Stadtplanung und Immobilienentwicklung zur weiteren Verbesserung der städtischen Lebensbedingungen? Wie können Stadt-, Verkehrs- und Umwelttechnologien sowie Informations- und Kommunikationstechnologien helfen, die Lebensqualität, die Gesundheit, die Nachhaltigkeit und den Wohlstand in unseren Städten zu verbessern?
Einige der wesentlichen Fragen, mit denen sich die REAL CORP 2010 beschäftigen wird und zu denen wir Sie zur Einreichung hochwertiger Vorträge/Papers einladen, sind:

• Beispiele und Visionen von “lebenswerten Städten für alle”
• Balance halten: Das Managen komplexer städtischer Infrastruktur
• Zukunftsfähige Wohnformen, „High-Tech- & Low-Cost-Wohnen“
• Perspektiven für zukünftigen Verkehr und Mobilität
• Stadtstrukturen – Wieder-Durchmischung oder Funktionstrennung, Wohn- und Arbeitsumgebungen der Zukunft
• Stadt- und Umwelttechnologien zur Verbesserung der Lebensqualität
• Ambient Assisted Living (AAL) – unterstützende Lebensumgebungen im städtischen Kontext
• Gesunde Städte, Gesundheit in Städten
• Sicherheit und Schutz versus totale Überwachung und Schutz der Privatsphäre
• Daten-, Informations- und Wissensinfrastruktur für Planung, Management und Entscheidungsunterstützung
• Städte verstehen: Werkzeuge und Technologien zur Unterstützung von Entscheidungsträgern, Bürgern und Experten in ihrem Verständnis von Städten

Die REAL CORP 2010 ist eine Kooperation von

* CEIT ALANOVA (Central European Institute of Technology, Institut für Stadtplanung, Verkehr, Umwelt und Informationsgesellschaft (www.ceit.at),
* CORP (Compentence Center of Urban and Regional Planning, www.corp.at),
* ISOCARP (International Society of City and Regional Planners, www.isocarp.org) und
* REAL VIENNA, die Immobilien- und Investitionsmesse mit Fokus Zentral-, Ost- und Südosteuropa (www.realvienna.at).

Es ist ein explizites Ziel, den interdisziplinären Expertendialog zwischen Immobilienwirtschaft, Stadtplanung und Technologiebranche zu verstärken.

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May 19

Vortrag auf der REALCORP 2008 von Sebastian Althoff, Thorsten Henkes, Gregor Landwehr, Norman Kratz, Peter Zeile
REALCORP 2008

Der im Süden von Rheinland-Pfalz gelegene Landkreis Germersheim startete im Januar 2007 einen Prozess zur integrierten ländlichen Entwicklung. Das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept, kurz ILEK, dient der Vorbereitung eines auf die Besonderheiten und Potentiale angepassten Regionalmanagements. Es handelt sich hierbei um ein informelles Planungsinstrument, dessen Grundlage die Beteiligung der Bevölkerung ist. Informelle Planungsinstrumente sind ein immer wichtigeres Instrument in der Raumplanung um auf die neuen Herausforderungen eines sich verstärkenden Wettbewerbs der Regionen schneller und flexibler reagieren zu können.
Erstmalig wurde der Versuch unternommen, ein solches Konzept nicht nur in Form eines Abschlussberichtes zu dokumentieren, sondern den Prozess öffentlichkeitswirksam in Form eines Filmes per DVD oder im Internet der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im Gegensatz zu Printmedien bietet diese audiovisuelle Dokumentation eine transparente Sicht auf das Konzept, eine breite Wirkung in der Öffentlichkeit und ist gleichzeitig Imagekampagne für die Region.
Der Einsatz neuer Medien bietet neue Arbeitsfelder in der Raumplanung. Der zehnmonatige ILEK-Prozess
wurde daher von Studenten der Fachrichtung Raum- und Umweltplanung begleitet. In enger Abstimmung mit der zuständigen Kreisverwaltung und der Wirtschaftsförderung des Kreises Germersheim entstand so eine Videodokumentation, die sowohl den Ablauf des Prozesses und die daraus resultierenden Projekte als auch gleichzeitig die Potentiale und Besonderheiten der Region insgesamt herausarbeitet. Als öffentlichkeitswirksames Medium visualisiert der Film in knapper und verständlicher Form die wesentlichen Kernpunkte, Abläufe und Ziele des ILEK-Prozesses und vermittelt sowohl den Bürgern als auch den politischen Entscheidungsträgern die teilweise abstrakten Abläufe eines solchen Prozesses. Zusätzlich bietet das Video eine Entscheidungshilfe für andere Regionen, ein solches “Bottom-up“-basierendes Planungsinstrument
wie das ILEK zu initiieren.

Das komplette Paper ist hier zu lesen.

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May 15

Vortrag auf der REALCORP 2008, Marc Hillesheim mit Peter Zeile

Die Problematik der Flächeninanspruchnahem in mitteleuropäiaschen Kommunen ist bekannt. Die Akteure auf Planungsebene bewegen sich in dem Dilemma den Forderungen nach einem sparsamen Umgang mit Grund und Boden im Sinne einer ökologisch orientierten Stadtentwicklung nachzukommen und gleichermaßen aber auch Bauland für eine ausreichende und kostengünstige Wohnversorgung und eine positive Wirtschaftsentwicklung zu gewährleisten. Bauflächenmanagement wurde bisweilen nur in Teilen betrieben, z.B. durch die Aufstellung von Baulückenkatastern. Mithilfe einer Konzeption eines GIS- gestütztes Modell zur Verortung und Beurteilung von kommunalen Innenentwicklungspotenzialen soll verusucht werden, Flächen für einen aktiven Flächenmanagement-Prozess zu verorten, die Potentiale der Innenentwicklung zu ermitteln. Durch die eintretende Steigerung der Markttransparenz auf den Bodenmärkten als auch der Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung aller Akteure für flächensparende und bodenschonende Verhaltensweisen kann eine umfassende und adressatengerecht bereitgestellte Informationsbasis erheblich zum Erfolg eines kommunalen Flächenmanagementprozesses beitragen.
Der Arbeitsschwerpunkt vorliegender Arbeit liegt in der IT-unterstützten Generierung und Bereitstellung entscheidungsunterstützender Planungsinformationen für kommunale Flächenmanagementprozesse. Kernstück der Untersuchung ist die Entwicklung einer übertragbaren Konzeption für ein GIS-gestütztes Modell zur rechnergestützten Verortung und Bewertung von Potenzialflächen im bestehenden Siedlungsgefüge von Kommunen und Städten, die in einem nachfolgendem Projekt in die Praxis implementiert werden kann.

Das komplette Paper als Download

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May 13

Vortrag auf der REALCORP 2008, Peter Zeile gemeinsam mit R.Schildwächter.

ABSTRACT
Städtebauliche Gestaltungsfragen werden in Fachgremien, Ausschüssen und in der öffentlichen Meinung meist kontrovers diskutiert. Neben klassischen Fragen wie der Finanzierbarkeit, der Art der Nutzung etc. stehen gerade Faktoren wie Größe, Materialität und die Integration in den Bestand im Mittelpunkt des Interesses.

Brücken Bamberg | Wettbewerb Vergleich

Städtebau- und Architekturwettbewerbe stellen vor diesen Rahmenparameter einen sehr wichtigen Beitrag zum Thema Baukultur dar. Mithilfe der Planungsprozess begleitenden Echtzeitvisualisierung können bereits im Vorfeld Planungen auf ihre Wirkung hin überprüft und Entscheidungsträgern aus der Politik sowie der Öffentlichkeit leicht verständlich und transparent präsentiert werden. Im Bereich der Architekturwettbewerbe wird ein Projekt vorgestellt, bei dem schon in der Ausschreibungsphase als Zusatzleistung die Erstellung eines virtuellen 3D-Modells gefordert war.

Diese Entwürfe wurden in einer Echtzeitumgebung integriert und als Entscheidungsgrundlage herangezogen.

Google Earth PDF3D

Zusätzlich werden Lösungen präsentiert, die auf Virtual Earth Systemen und PDF3D basieren.

Das komplette Paper kann hier nachgelesen werden.

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