Mar 07

Einsatzmöglichkeiten, Entwicklungstrends und konzeptionelle Ansätze am Beispiel der Stadt Wien

linda lago

Die auditive Kulisse spielt eine zunehmend wichtige Rolle im städtischen Raum. Immer mehr Architekten, Raumplaner und Soundkünstler beschäftigen sich mit dem Thema des Auditiven in der Stadt. Die Verstädterung und die zunehmende Motorisierung machen die Stadt zu einem „Kessel“ aus vielfältigen Geräuschen und Tönen. Die Entwicklungen von standortbasierten Anwendungen mit auditivem Bezug sind ein ansteigender Trend. Dazu kommen Location-based Services, die diese Entwicklungen aufgreifen und in neuer Form präsentieren.

Location-based Auido (standortbasierte Dienste, die sich auf die Vermittlung von Information über auditive Medien beziehen) sind ein geeignetes Mittel, den städtischen Bewohnern das Auditive wieder näher zu bringen. Mit dem Fortschritt im Bereich Smartphone und der immer größeren Bandbreite von Location-based Services wurde auch dem Auditiven immer mehr Beachtung geschenkt und in standortbasierte Applikationen mit aufgenommen. Die Anzahl der Smartphone-Nutzer nimmt kontinuierlich zu und in dem Zusammenhang auch der Konsum und Einsatz von Location-based Audio Applikationen.

Location-based Audio im städtischen Raum erlaubt dem Nutzer auditive Information zu der umgebenden Kulisse zu erfahren. Dies kann durch verschiedene technische Möglichkeiten von GPS bis hin zu Nahfeldkommunikation im Bereich RFID, Bluetooth und im weiteren Sinne Mobile Tagging gewährleistet werden. Die Potenziale von Location-based Audio sind nicht gänzlich ausgeschöpft und werden innerhalb der Arbeit als konzeptionelle Applikation „Sound Post-it Vienna“ weiterentwickelt, die verschiedene Smartphone-Technologien und die Potenziale Wiens als die Musikstadt vereint.

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