Apr 08

Die aktuelle Ausgabe der GIS.Science befasst sich mit der Schnittstelle zwischen Geoinformatik und räumlicher Planung. Die räumliche Planung steht durch das Aufkommen neuer Technologien vor einer großen Herausforderung. Bürgerzentrierte Themenfelder wie Partizipation, aber auch hochtechnologische wie „Smart City“, erfordern neue Strategien. Die Frage nach der sozialen Einbettung dieser Technologien wird oftmals bei der ganzen Diskussion um Smart Cities außer Acht gelassen.

Cover GIS.Science “Planung, Partizipation & Technologie”

 

Folgende Artikel mit Beteiligung von CPE-Mitarbeitern stehen hierbei zu Verfügung:

Mehr Informationen unter http://www.wichmann-verlag.de/gis-fachzeitschriften/artikelarchiv/2015/gis-science-ausgabe-01-2015.html.

Das Editorial des Gast Editors Peter Zeile ist hier abrufbar. Eine Hardcopy der Ausgabe kann in der Fachbereichsbibliothek und im Lehrgebiet eingesehen werden.

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Oct 07

Für den Masterkurs “Monitoring – Aufgaben und digitale Unterstützung” findet eine Infoveranstaltung am 16.10. um 15:30 Uhr im CPE-Lab statt. Die Einführungsveranstaltung ist am Mittowch den 23.10. um 15:30 Uhr.

Da der Kurs in Kooperation mit der IGA Berlin 2017 GmbH erfolgt, ist eine Exkursion nach Berlin geplant. Für Planungen der Zugfahrt und Unterkunft wäre es wünschenswert, wenn Interessierte sich frühzeitig anmelden (Mail an: s.hoeffken@rhrk.uni-kl.de, Betreff: “UPR – Monitoring”). Eine Kombination mit dem Kurs Planungsalternativen und dig. Alternativendarstellung ist möglich und gerne gesehen.

Augmented_IGA_Berlin

In weniger als vier Jahren findet im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf die Internationale Gartenausstellung (IGA) statt. Etwa 170 Tage lang werden hier bei erwarteten 2,4 Millionen Besuchen, traditionelle und moderne Gärten, ca. 15.000 Veranstaltungen und diverse Kunst- und Kulturprojekte im Fokus der Aufmerksamkeit stehen. Bis dahin müssen noch knapp 100 ha Land durch infrastrukturelle Baumaßnahmen sowohl landschaftlich als auch durch Architekturbauwerke auf diese Veranstaltung vorbereitet werden.

Diesen Prozess auf einem modernen und dialogorientierten Kommunikationsweg zu begleiten, ist das Ziel der IGA Berlin 2017 GmbH. So sollen für die BewohnerInnen die anstehenden Veränderungen an diesen Orten interessant, informativ und spielerisch näher gebracht werden und dabei Neugierde und Vorfreude auf die kommende IGA geweckt werden. Zudem soll es dazu dienen, Transparenz für den Prozess zu schaffen.

Um dies zu erreichen, sollen im den Seminar die Möglichkeiten der mobilen Kommunikation mit Smartphones, Ubiquitous Computing und Augmented Reality genutzt werden. Neben einer Einarbeitung in das Thema mobiler Partizipation, werden wir uns technischen Möglichkeiten widmen. Tools, Anwendungen und Visualisierungen sollen erprobt, konzeptionell auf die Anforderungen zugeschnitten und als Prototyp realisiert werden.

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Stichworte: mPartizipation, Augmented Reality, Mobilkommunikation, Planungstransparenz, Ubiquitous Computing

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Hier finden Sie nochmal die Projektbeschreibung (pdf).

 

 

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Jun 03

Auch dieses Jahr war eine Delegation des Lehrstuhls als Kooperationspartner  auf der RealCORP zugegen, die unter dem Motto “Planning Times” stand ( The planning times zum Download).  Die zum 18. Mal vom Central European Institute of Technology – CEIT durchgeführte Konferenz versammelte fand in Rom im Acquario Romano statt. Wie in jedem Jahr sind alle Konferenzbeiträge online verfügbar. Das CPE reichte diesmal folgende Beiträge ein:

Crime Mapping for Urban Planning – a Useful Tool for New Planning Times? – Willi WENDT, Jan-Philipp EXNER

CURe MODERN – Monitoring of Infrastructures in Cross-Border Regions – Jan-Philipp EXNER, Timo WUNDSAM, Christopher JUNG, Martin FABISCH – presented by Daniel Broschart

Augmented Reality as a Communication Tool in Urban Design Processes – Daniel BROSCHART, Peter ZEILE, Bernd STREICH

A New Approach in the Visualization of Georeferenced Sensor Data in Spatial Planning – Frank MICHEL, Daniel STEFFEN, Benjamin BERGNER, Jan-Philipp EXNER, Peter ZEILE

Eine besondere Ehre wurde dem Beitrag Human Sensory Assessment Methods in Urban Planning – a Case Study in Alexandria – Peter ZEILE, Dina TAHA, Jan-Philipp EXNER, Benjamin BERGNER, Martin MEMMEL, Rania RASLAN, Manar TALAL zuteil. Das Paper gewann den diesjährigen Best Paper Award. Das Projekt war ein vom DAAD und STDF im Rahmen des GESP (German Egyptian Scientific Projects) gefördertes Gemeinschaftsprojekt. Dafür konnte neben Teilnehmern vom Lehrstuhl CPE und der University of Alexandria | Faculty of Engineering auch Kooperationspartner des Lehrstuhl Stadtsoziologie und des DFKI’s | Wissenmanagament in Kaiserslautern gewonnen werden. Der Best Paper Award wurde zudem mit einem Tablet PC honoriert, den der Sponsor OOGIS – Research laboratory of object-oriented geo-information systems (OOGIS RL) des St. Petersburg Institute for Informatics and Automation of the Russian Academy of Sciences (SPIIRAS) zu Verfügung gestellt hat.

 

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Oct 08

Zum Abschluss der landesweiten Veranstaltungsreihe „Stadtzugänge“ thematisierte das BDA-Gespräch 2012 des Landesverbandes am 24. September 2012 im Düsseldorfer “Malkasten” virtuelle Zugänge zur Stadt.

Die mediale Vernetzung prägt den Lebensstil vieler Menschen sowohl im privaten Umfeld als auch in der Öffentlichkeit. Die Nutzung von Webtools wie Google Earth, Street View und anderen ist innerhalb weniger Jahre zum Allgemeingut geworden. Vielfach bewegt man sich schon virtuell in einer Stadt, bevor man sie tatsächlich betritt. Smartphones eröffnen dem Stadtbewohner oder Flaneur einen quasi synchronen Aufenthalt in der „analogen“ und der virtuellen, erweiterten Realität. Digitale Bilder und Stadtansichten überlagern die uns vertraute Wirklichkeit und überformen die Wahrnehmung der Stadt.

Begrüßung und Einführung
Reflexionen zur Veranstaltungsreihe „Stadtzugänge“

Peter Berner, Vorsitzender des BDA Landesverbandes NRW, blickte zurück auf die zweiwöchige Veranstaltungsreihe “Stadtzugänge”, an der sich 12 BDA-Gruppen mit eigenen Veranstaltungen in 11 Orten beteiligt hatten.
Der Vortrag von Peter Berner ist hier hinterlegt.

Vortrag
Von der Mitmachkarte zur erweiterten Realität – Neue Möglichkeiten für Präsentation, Partizipation und Planung

Der Vortrag wird in Kürze hier hinterlegt.
Dr. Peter Zeile und Stefan Höffken von der TU Kaiserslautern stellten innovative Internetplattformen vor, die sich mit dem Thema Stadt beschäftigen und ganz neue Informations- und auch Partizipationsmöglichkeiten bieten. Bedeutet der Einsatz dieser Medien neben dem Mehr an Informationen auch qualitativ neue Zugänge zum Erfahrungs- und Arbeitsfeld Stadt? Inwiefern lassen sich daraus Verbesserungen für die Planung generieren?

Infos zu den Referenten:

Peter Zeile schloss 2003 sein Studium der Raum- und Umweltplanung an der TU Kaiserslautern mit einer Diplomarbeit zu 3D-Stadtmodellen ab und wurde 2010 zum Thema „Echtzeitplanung – Die Fortentwicklung der Simulations- und Visualisierungsmethoden für die städtebauliche Gestaltungsplanung“ promoviert. 2004 bis 2009 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am CPE der TU Kaiserslautern tätig und untersucht dort seitdem für das Forschungsprojekt „Städtebauliche Methodenentwicklung mit Geo-Web und Mobile Computing“ die Fortentwicklung des städtebaulichen und raumplanerischen Methodenrepertoires durch technologische Neuerungen.

Stefan Höffken studierte Architektur an der Universidad Politecnica in Madrid und Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin. 2009 veröffentlichte er seine Diplomarbeit zu „Google Earth in der Stadtplanung“. Höffken ist Gründer und Mitglied des Vereins Urbanophil.net, der 2011 die Konferenz „Blogging in the City“ organisiert hat. Er forscht und lehrt zu den Themen Webmapping, Geografische Informationssysteme, Social Media und Partizipation. Derzeit arbeitet er am Fachgebiet Computergestützte Planungs- und Entwurfsmethoden CPE der TU Kaiserslautern an seiner Dissertation zum Thema mobile Partizipation.

Vortrag
Digitale Revolution und realer Raum

Der Vortrag wird in Kürze hier hinterlegt.

Anschließend problematisierte Dr. Brigitte Schultz, Redakteurin der „Bauwelt“, die im individuellen und gesellschaftlichen Kontext bereits ablesbaren oder vorstellbaren Auswirkungen der „digitalen Revolution“ einer näheren Betrachtung unterziehen. Wie gehen die Menschen mit diesen Umwälzungen um? Welche Auswirkungen haben sie auf die Rolle von Architekten und Planern? In welcher Weise verändern sich städtisches Leben und die Nutzung des öffentlichen Raumes?

Brigitte Schultz studierte Architektur in Berlin und Dresden und war als freie Architektin und Autorin tätig, bevor sie als Redakteurin bei der Fachzeitschrift Bauwelt zu arbeiten begann. 2008 erhielt sie das Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses für ihre Forschungen über den Wandel des Stadtverständnisses seit den sechziger Jahren, zu denen sie 2012 promoviert wurde. Sie publiziert international, u.a. in Bauwelt, Arquitectura Viva und World Architecture und kuratierte kürzlich erfolgreich ihre erste Ausstellung im Architekturmuseum der TU Berlin. In diesem Jahr wurde sie aufgrund ihrer besonderen Leistungen als ständiges Mitglied in die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung berufen. [Quelle:bda-nrw]

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Oct 01

Gunnar Hesch 2Die Stadt Kaiserslautern hat in ihrer Geschichte einen steten Wandel durchlebt, welcher sich auch in der Stadtgestalt niederschlug. Das Stadtzentrum, der Bereich des heutigen Rathaus-platzes, ist seit der Siedlungs-gründung im Jahr 800 nach Christus durchgehend besiedelt, und hat alle Epochen der Stadtgeschichte durchlebt. So wurde hier die Kaiserpfalz von Friedrich I. Barbarossa errichtet. Später wurde die Barbarossaburg weiter ausgebaut und stellte das Zentrum der Stadtentwicklung dar. Heute jedoch  ist die Burg inmitten der aktuellen Bebauung nur noch schwer vorstellbar. Durch den zweiten Weltkrieg und unterschiedliche Planungs-leitbilder gab es weitere große Umwälzungen in der Stadtgestalt. So sind beispielsweise durch den Zweiten Weltkrieg ein Großteil der gründerzeitlichen Bauwerke zerstört worden. Ein großes Ausstellungsgelände auf der Fläche des heutigen Volksparks, welches in den 1920ern und ihrem intensiven Fortschrittsglauben errichtet wurde, ist ebenso vollständig zerstört und nicht wieder aufgebaut worden. Lediglich eine übriggebliebene Statue erinnert an die prunkvolle Anlage. Wie könnte man dieses visualisieren, damit man ein Gefühl für Gestalt und Dimension der Anlage bekommt? Andere Bauwerke wie beispielsweise das Pfaffbad, das Karlsberg-Gebäude und das ehemalige Theodor Zink Museum haben den Krieg überstanden, wurden aber zu Anachronismen und mussten dem Fortschritt weichen. Sie wurden durch neue Baukomplexe ersetzt. Durch Fotos kann man zwar einen guten Eindruck davon bekommen wie die damaligen Gebäude aussahen, doch wäre es nicht interessanter, die historischen Gebäude im

heutigen Bebauungskontext zu sehen um ein Gefühl für sie zu bekommen? Dies ist durch den Einsatz von Augmented Reality Browsern auf aktuellen Smartphones durchaus umsetzbar. Diese Arbeit soll sich daher der Findung von Quellen, der Aktivierung von Freiwilligen, der Umsetzung von Beispielen und der Durchleuchtung des technischen Hintergrundes und den aktuellen Grenzen der Machbarkeit widmen.

Gunnar Hesch 2Ziel der Arbeit ist es nicht,  eine umfassende Augmented  Reality Darstellung  der Geschichte der  Stadt Kaiserslautern zu  erstellen, da sich dies als  endloses Unterfangen  darstellen dürfte. Es sollen  einige Leuchtturmprojekte  dargestellt werden, sowie  öffentliche Aufmerksamkeit  auf die Möglichkeiten  gelenkt werden, die mit  dem RADAR-System des  DFKI für Kaiserslautern entstehen.  Die Arbeit erhebt den Anspruch,  auch als Anleitung  für den interessierten  Laien zu dienen, der erste  Schritte in der Erstellung  von Inhalten für Augmented  Reality Anwendungen  wagen möchte.  Somit sollen für die Zukunft  die Grundlagen für  Folgeprojekte und eigeninitiiertes  privates Engagement  gelegt werden.

Bachelorarbeit zum Downloaden

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Mar 19

Innovative Visualisierungsmethoden in der Planung von Großprojekten – Stadtmitte am Fluss in Saarbrücken.

Bild2

Die neue Stadtmitte am Fluss (Grafik: Atelier Loidl / DFKI)

Bild1

Das Plangebiet (Quelle: Google Maps)

Weieterführende Infos während er ersten Veranstaltung.

Ergänzend hierzu noch Tipps für Downlad und Literatur:

Downloads

Literatur

Althoff, Sebastian; Kratz, Norman; Landwehr, Gregor ,  Zeile, Peter:Mobile Stadtinformationssysteme und Location Based Services – Neue Potenziale für die Touristen- und Bürgerinformation

Streich, B.: Stadtplanung in der Wissensgesellschaft

Zeile,Peter; Exner, Jan-Philipp;  Höffken, Stefan; Streich, Bernd: Menschen als Messfühler – die Kombination von Geowebmethoden und Sensorik

Zeile, Peter: “Echtzeitplanung – Die Fortentwicklung der Simulations- und Visualisierungsmethoden für die städtebauliche Gestaltungsplanung” through the Use of Urban Sensing, Geo- and Mobile-Web

die Folien der ersten Veranstaltung gibt es hier
Nächster Termin Termin sind der 16.4 nachmittags in den Räumlichkeiten von CPE und die Exkursion am 17.5

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Oct 19

Am 27. Oktober ab 18 Uhr laden die Bauwelt und das Fachgebiet Architektursoziologie der TU Ber­lin dazu ein, die Veränderungen unserer Städte durch die digitale Technik zu diskutieren.

virtuelle stadt (c)bauwelt
Nach einer Einführung von Stadtbauwelt-Redakteurin Brigitte Schultz geben einige Autoren der Stadtbauwelt 190 Einblick in die Facetten der „virtuellen Stadt“. Lena Hatzelhoffer (Uni Bonn) stellt neueste Entwicklungen auf dem Feld der „ubiquitären Städte“ vor, in denen Computernetze die Funktionen der Stadt steuern sollen. Peter Zeile und Stefan Höffken (TU Kaiserslautern) sprechen über die Revolutionierung der Stadtkartierung. Spielentwickler Sebastian Quack (Invisible Playground, Berlin) berichtet von der Neuinterpretation des öffentlichen Raums durch transmediale Spiele. Diese können ab 20 Uhr am eigenen Leib getestet werden, wenn Invisi­ble Play­ground den Ernst-Reuter-Platz für die Bauwelt in „SpyLand“ verwandelt.

Zeit: Donnerstag, 27. Oktober · 18:00 – 21:00
Ort: TU Berlin, Chemiegebäude, Raum C 130, Straße des 17. Juni 115
[Quelle: Bauwelt.de]

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Nov 05

Workshop_Mobile-Applications

Vom 29.-31. oktober fand in Weimar die MediaCity Conference statt, welche unter dem Motto “MediaArchitecture, Urban Context and Social Practices” die zunehmende Digitalisierung unser Umwelt und Städte die Implaktionen, die  sich für soziale Beziehungen und den urbanen Raum ergeben, diskutierte.

Das Fachgebiet CPE hat zusammen mit metastadt und nexhamburg navigator einen Workshop zum Thema “Mobile Applications in Urban Planning” organisiert. Die Folien der Vorträge stehen nun zum Download bereit.

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Apr 01

Ziel des Wahlpflichtfachs im SS 2010 wird die mediale Aufbereitung und Präsentation eines bereits realisierten planerischen Entwurfs sein. Diesen  sollen die Teilnehmer mit Hilfe der neuesten technischen Möglichkeiten  (3D-Modellen, Videos und AR-Verfahren etc.)  zeitgemäß, verständlich und bürgernah präsentieren aufbereiten und präsentieren.

Nähere Informationen hierzu zum Semesterbeginn.

Nachfolgend schon mal ein paar Inspirationen…

Museum Plaza from Brooklyn Digital Foundry on Vimeo.

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