Jun 06

Von Amsterdam bis La Paz, von Riga bis Dar Es Salaam, von Surabaya bis Berlin – politische Prominenz, städtische Entscheider und Experten für eine nachhaltige Stadtentwicklung nutzten die Metropolitan Solutions 2016, um sich über das große Themenspektrum rund um die Smart City auszutauschen und zu informieren.
342 internationale Speaker setzten in 26 Konferenzen Impulse im Hinblick auf Energie, Infrastruktur, Mobilität, Ressourcenschonung oder die Gestaltung öffentlicher Räume. Dabei kam an einem Thema niemand vorbei: Die Digitalisierung der Städte und Infrastrukturen zog sich als roter Faden durch alle Konferenzen und Gespräche der Metropolitan Solutions 2016.
MetSol Berlin
Die Metropolitan Solutions vereinte als Konferenzmesse 26 hochkarätige und unabhängig voneinander organisierte Konferenzen und Workshops, die durch eine Ausstellung von rund 100 Technologieunternehmen begleitet wurden [Quelle: Metropolitan Solution].

Jan-Philipp Exner präsentierte mit Pietro Elisei auf dem ISOCARP/CORP-Workshops “Best Practices für nachhaltige Städte – auf dem Weg zur ‚Stadt 2.0′” und “Plan it Smart! Clever Solutions for Smart Cities” die ersten Eindrücke aus dem Espresso-Projekt. Peter Zeile stellte Methoden und Technologien aus seinem DFG-Projekt “Urban Emotions” vor, die im Rahmen von Smart City Konzepten Anwendung finden können.

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Sep 06

T Operation Center

 

MIT Media Lab MIT Media Lab MIT Media Lab Three Pioneers at Wiesner Building | MIT Media Lab Smart Planning | JP Exner Smart Planning | JP Exner Urban Emotions Presentation by Peter Zeile & JP Exner Urban Emotions Presentation by Peter Zeile & JP Exner Sata Building Entrance T Operation Center T Operation Center Killian Court | Fairchild Building | MIT Campus Killian Court | Fairchild Building | MIT Campus Killian Court | Fairchild Building | MIT CampusUrban Emotions Presentation by Peter Zeile & JP ExnerUrban Emotions Presentation by Peter Zeile & JP Exner

Vom 07. bis 10. Juli 2015 fand am MIT in Cambridge, Massachusetts USA die vierzehnte “Computers in Urban Planning and Urban Management Conference” statt. – Selbstverständlich darf CPE da nicht fehlen. Mit zwei spannenden Beiträgen waren Dr.-Ing. Peter Zeile und Dr.-Ing. M.Sc. Jan-Philipp Exner vor Ort:

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Nov 05

Bei der Veranstaltung am Mittwochabend (15.10.14) zeigten CPE & Friends verschiedene Ansätze, wie man die Mobilität in Kaiserslautern moderner und sicherer gestalten kann. Unsere beiden Hiwis Johann Wilhelm und Dennis Groß, präsentierten die Ergebnisse ihres Bachelorprojekts „EmoCycling“. Dabei stellten sie sich, zusammen mit ihren Kommilitonen, die Frage, wie stressig Radfahren in Kaiserslautern ist, und wo solche Stellen vorhanden sind.

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Dennis Groß & Johann Wilhelm @ Bürger schafft Wissen

 

Die Präsentation des Kollegen Dipl.-Ing. Sascha Baron, von imove Institut für Mobilität und Verkehr, lieferte Denkanstöße für städtische Fahrradverleihsysteme, welche von Dipl. Math. Martin Memmel vom DFKI und Quertex GmbH ergänzt wurde. Er stellte das System RADAR vor, mit dessen Hilfe Bürger geeignete Standorte für Fahrradparkplätze oder Verleihstationen eintragen können.

Auch die Stadtverwaltung war durch Dipl.-Ing. Rolf Jäger vertreten. Er zeichnete ein Bild der aktuellen Verkehrssituation in Kaiserslautern, wobei er sich auch auf den Radverkehr bezog.

In der Projektgruppe „Bürger schafft Wissen“ unterstützte Matthias Klein vom ITWM die Arbeit der Kollegen.

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V.l.n.r:.: Rolf Jäger, Sascha Baron, Dennis Groß, Martin Memmel, Johann Wilhelm

 

Durch die aktuellen Forschungsaktivitäten wie das von der DFG geförderte „Urban Emotions“-Projekt oder „Sensor Map“ (Stiftung Innovation Rheinland Pfalz) arbeitet das Fachgebiet in Kooperation mit nationalen als auch internationalen Partnern wie mit dem DFKI, der Universität Trier, der GIScience in Heidelberg sowie dem Z_GIS der Universität Salzburg stetig an neuen Methoden um den öffentlichen Raum, und somit auch den Verkehr, zu analysieren. Das Projekt „Emocycling“ zeigt weiterhin, wie im Fachgebiet der wissenschaftliche Nachwuchs frühzeitig in die aktuelle Forschungsinitiativen eingebunden werden. Bürger schafft Wissen bietet so auch für Jungforscher eine tolle Plattform, ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse zu präsentieren.

 

Bleiben Sie stets informiert über aktuelle Ergebnisse und Vorträge und werfen Sie gelegentlich einen Blick auf unsere Homepage.

Ihr CPE-Team

Jun 09

Ein interessanter Artikel im Online-Teil von einer der rennomiertesten und größten Tageszeitungen Österreichs über neue Mechanismen der Stadtplanung.

Der Autor Peter Matzanetz nennt die neue Generation der Stadtplaner “Crowdplaner” und schlägt die Brücke von der Smart City Wien zur smarten Planung in Kaiserslautern am Fachgebiet CPE.

Jan-Phlipp Exner @RealCORP

“Es sind heute bereits wahnsinnig viele Daten vorhanden, mit denen man in einer Stadt operativ viel anfangen kann”, erklärte Jan-Philipp Exner, der an der TU in Kaiserslautern computergestützte Methoden erarbeitet. Infrastruktur, etwa im Verkehrs- und Energiebereich, werde in Zukunft systematisch besser erfassbar und somit auch besser steuerbar sein. Doch dazu, meint Exner, sei eine entsprechende Ausbildung nötig: “Planer werden in Hinkunft die technische Seite mehr in Betracht ziehen müssen. Um Kontrollverlustängsten Betroffener vorzubeugen, muss man außerdem darauf achten, dass das System nicht übertechnisiert wird.” [Jan-Philipp Exner, Standart.at vom 23.5.2014]

Prof. Streich | Keynote "Subversive Planning"

Prof. Streich | Keynote “Subversive Planning”

 

 

Genau das ist auch dem Kaiserslauterner TU-Professor Bernd Streich ein Anliegen. Er plädiert dafür, die Belange der Bevölkerung nicht auszuklammern. In der heutigen Gesellschaft würde ein hoher Grad an Informiertheit des Einzelnen dazu führen, dass man mit dominanten Strategien in der Stadtplanung oder bei Immobilienprojekten ohnedies nicht viel erreiche: “Sobald festgestellt wird, dass dominante Akteure die Oberhand gewinnen möchten, finden sich Gruppen von Menschen zusammen, die sofort Gegenpositionen aufbauen”, so Streich. [Standart.at vom 23.5.2014]

Den kompletten Artikel gibt es direkt beim Standard zum nachlesen.

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Mar 27

Für das anstehende Bachelor-Projekt “Smarte Lösung für den ländlichen Raum”, das mit unserem Luxemburger Projektpartner und ehemaligen Absolvent der Architektur der TU Kaiserslautern – Claude Reiter – durchgeführt wird, war das Forschungsteam aus den Projektleitern Dr. Jan-Philipp Exner und M.Sc. Daniel Broschart, unterstützt von Dr. Peter Zeile, zu einer zweitätigen Vorort-Mission in die zu untersuchenden Gemeinden Mompach, Bissen und Waldbillig unterwegs. Das Thema der “Versorgungssicherheit von ländlichen Räumen” stand in der Sitzung in Mompach im Mittelpunkt, die Thematik des “Sicheren Schulweges” in Bissen und Waldbillig.

Alle Teilprojekte gehören zu dem vom Großherzogtum Luxemburg initiierten Projekt “Pacte Climat“, das Gemeinden bei der räumlichen Entwicklung und der Einsparung von Energieressourcen unterstützt. Neben der klassischen räumlichen Aufgabenstellung soll ein Methodenmix aus smarten und digitalen Tools sowie traditionellen Werkstattgesprächen in den ergebnisoffenen Projekten zum Einsatz kommen. Die Kommunen zeigten sich ob der vielfältigen Möglichkeiten mithilfe digitaler und smartphone-gestützter Technik beeindruckt. Jeder Workshop vor Ort dauerte 2-3 Stunden, in denen ein grober erster Rahmen für die Kooperation abgesteckt wurde, und auch die Potentiale in der direkten Arbeit zwischen den Jungforschern der angehenden BSc.-Absolventen und der Bevölkerung vor Ort diskutiert.
Das Bachelorprojekt startet offiziell am 22.04.2014, ein einwöchiger Vorort-Workshop in Luxemburg ist für die Kalenderwoche 19 oder 20 vorgesehen.

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Mar 21

Als wichtiger Meilenstein des Projektes CURe MODERN – Initiative moderne Bauwerksprüfung, Stadt- und Regionalplanung, wurden die Arbeitsergebnisse des Projektes auf einer deutsch-französischen Fachtagung unter dem Motto “„Grenzüberschreitende Infrastrukturerhaltung – heute und morgen“ im Centre des Congrés in Metz präsentiert.

Fokus war natürlich die Infrastrukturerhaltung in Europa als eine grenzüberschreitende Herausforderung
in allen seinen Facetten. Das aufgebaute Netzwerk von spezialisierten Partnern aus den Regionen Saarland, Lothringen und der Westpfalz initiierte diesen grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch
im Bereich zerstörungsfreier Prüfverfahren im Bauwesen und der Stadt- und Regionalplanung.

Vom Fachgebiet CPE präsentierte Dipl.-Ing. Timo Wundsam die Ergebnisse im Rahmen des Vortrages “Geoweb-Werkzeuge für Monitoringmaßnahmen am Beispiel des grenzüberschreitenden
Raumes Saarland-Lothringen | Outils géoweb pour actions de surveillance à l‘exemple de l‘espace transfrontalier Sarre-Lorraine”. Dr.-Ing. MSc. Jean-Philipp Exner moderierte die zugehörige Session “Raumplanung und Monitoring von Infrastrukturen”, bei der unter anderem auch Isabelle Prianon den Eurodistrict SaarMoselle mit speziellen grenzüberschreitenden, bilateralen Aufgaben dem Publikum näher brachte. Der Absolvent der TU Kaiserslautern, Dr. Heribert Feldhaus vom Büro für Bauaufmaß und Bauforschung in Trier eräuterte die Rolle der Bauforschung am Beispiel des Zisterzienserklosters Wörschweiler.

Die knapp hundert Teilnehmer des unter Federführung vom Fraunhofer IFZP | Dr. Jochen Kurz stehenden Events äußerten sich sehr zufrieden und inspiriert zu den Vorträgen und dem Networking auf der Veranstaltung.

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Jun 03

Auch dieses Jahr war eine Delegation des Lehrstuhls als Kooperationspartner  auf der RealCORP zugegen, die unter dem Motto “Planning Times” stand ( The planning times zum Download).  Die zum 18. Mal vom Central European Institute of Technology – CEIT durchgeführte Konferenz versammelte fand in Rom im Acquario Romano statt. Wie in jedem Jahr sind alle Konferenzbeiträge online verfügbar. Das CPE reichte diesmal folgende Beiträge ein:

Crime Mapping for Urban Planning – a Useful Tool for New Planning Times? – Willi WENDT, Jan-Philipp EXNER

CURe MODERN – Monitoring of Infrastructures in Cross-Border Regions – Jan-Philipp EXNER, Timo WUNDSAM, Christopher JUNG, Martin FABISCH – presented by Daniel Broschart

Augmented Reality as a Communication Tool in Urban Design Processes – Daniel BROSCHART, Peter ZEILE, Bernd STREICH

A New Approach in the Visualization of Georeferenced Sensor Data in Spatial Planning – Frank MICHEL, Daniel STEFFEN, Benjamin BERGNER, Jan-Philipp EXNER, Peter ZEILE

Eine besondere Ehre wurde dem Beitrag Human Sensory Assessment Methods in Urban Planning – a Case Study in Alexandria – Peter ZEILE, Dina TAHA, Jan-Philipp EXNER, Benjamin BERGNER, Martin MEMMEL, Rania RASLAN, Manar TALAL zuteil. Das Paper gewann den diesjährigen Best Paper Award. Das Projekt war ein vom DAAD und STDF im Rahmen des GESP (German Egyptian Scientific Projects) gefördertes Gemeinschaftsprojekt. Dafür konnte neben Teilnehmern vom Lehrstuhl CPE und der University of Alexandria | Faculty of Engineering auch Kooperationspartner des Lehrstuhl Stadtsoziologie und des DFKI’s | Wissenmanagament in Kaiserslautern gewonnen werden. Der Best Paper Award wurde zudem mit einem Tablet PC honoriert, den der Sponsor OOGIS – Research laboratory of object-oriented geo-information systems (OOGIS RL) des St. Petersburg Institute for Informatics and Automation of the Russian Academy of Sciences (SPIIRAS) zu Verfügung gestellt hat.

 

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Jan 23

Folgende Rahmenparameter sind noch zu beachten:

Präsentation: 30.1.2013 | 13.15 | 1-006

Abgabe Schriftlicher Teil: 7.2.2013 bis 12 Uhr

Template zum Download für die Päsentation HIER zum downloaden, bitte auf die 20 Sekunden pro Folie achten und bitte nur 20 Folien benutzen!

Abgabe der Präsentationen bis MIttwoch 30.1.2013 12 Uhr bei mir im eingerichteten Dropboxordner “urbane morphologien”. Eine Einladung bekommt Ihr bei mir, bitte mir die zugehörige Mail schicken, ich schalte Euch frei.

Übt die Präsentation nochmals, 20 Sekunden können lange und kurz zugleich sein!

Die Reihenfolge der Präsis ergibt sich nach der Abgabe, also: First Come, First Serve! 😉

Animated GIF’s funktionieren in Powerpoint, zumindest wenn Sie aus Photoshop CS 5 erstellt werden.

UPDATE 23.01.2012

Noch einige Infos zu dem geforderten GIF: Bitte sucht 3 charakteristische Zeitpunkte aus (bspw. Mittelalter, Industrialisierung und heute) und fertig eine GIF-Datei an. Das jüngste Bild soll immer von heute sein. Benutzt bitte Schwarzplandaten und fertigt das Bild mit 300×300 Pixel an. Die Animationsgeschwindigkeit soll 1 Sekunde betragen. Die fertigen Datei bitte in den oben genannten Ordner packen mit einem entsprechenden Unterordner versehen, welcher den Stadtnamen besitzt. Zu dem GIF bitte ergänzenden auch die 3 Einzelbilder als jpg hochladen (s. Testbeispiel Köln). Bei Problemen mit der Erstellung einfach mal http://gifmaker.me ausprobieren.

Viel Erfolg bei der Bearbeitung!

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Oct 08

Zum Abschluss der landesweiten Veranstaltungsreihe „Stadtzugänge“ thematisierte das BDA-Gespräch 2012 des Landesverbandes am 24. September 2012 im Düsseldorfer “Malkasten” virtuelle Zugänge zur Stadt.

Die mediale Vernetzung prägt den Lebensstil vieler Menschen sowohl im privaten Umfeld als auch in der Öffentlichkeit. Die Nutzung von Webtools wie Google Earth, Street View und anderen ist innerhalb weniger Jahre zum Allgemeingut geworden. Vielfach bewegt man sich schon virtuell in einer Stadt, bevor man sie tatsächlich betritt. Smartphones eröffnen dem Stadtbewohner oder Flaneur einen quasi synchronen Aufenthalt in der „analogen“ und der virtuellen, erweiterten Realität. Digitale Bilder und Stadtansichten überlagern die uns vertraute Wirklichkeit und überformen die Wahrnehmung der Stadt.

Begrüßung und Einführung
Reflexionen zur Veranstaltungsreihe „Stadtzugänge“

Peter Berner, Vorsitzender des BDA Landesverbandes NRW, blickte zurück auf die zweiwöchige Veranstaltungsreihe “Stadtzugänge”, an der sich 12 BDA-Gruppen mit eigenen Veranstaltungen in 11 Orten beteiligt hatten.
Der Vortrag von Peter Berner ist hier hinterlegt.

Vortrag
Von der Mitmachkarte zur erweiterten Realität – Neue Möglichkeiten für Präsentation, Partizipation und Planung

Der Vortrag wird in Kürze hier hinterlegt.
Dr. Peter Zeile und Stefan Höffken von der TU Kaiserslautern stellten innovative Internetplattformen vor, die sich mit dem Thema Stadt beschäftigen und ganz neue Informations- und auch Partizipationsmöglichkeiten bieten. Bedeutet der Einsatz dieser Medien neben dem Mehr an Informationen auch qualitativ neue Zugänge zum Erfahrungs- und Arbeitsfeld Stadt? Inwiefern lassen sich daraus Verbesserungen für die Planung generieren?

Infos zu den Referenten:

Peter Zeile schloss 2003 sein Studium der Raum- und Umweltplanung an der TU Kaiserslautern mit einer Diplomarbeit zu 3D-Stadtmodellen ab und wurde 2010 zum Thema „Echtzeitplanung – Die Fortentwicklung der Simulations- und Visualisierungsmethoden für die städtebauliche Gestaltungsplanung“ promoviert. 2004 bis 2009 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am CPE der TU Kaiserslautern tätig und untersucht dort seitdem für das Forschungsprojekt „Städtebauliche Methodenentwicklung mit Geo-Web und Mobile Computing“ die Fortentwicklung des städtebaulichen und raumplanerischen Methodenrepertoires durch technologische Neuerungen.

Stefan Höffken studierte Architektur an der Universidad Politecnica in Madrid und Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin. 2009 veröffentlichte er seine Diplomarbeit zu „Google Earth in der Stadtplanung“. Höffken ist Gründer und Mitglied des Vereins Urbanophil.net, der 2011 die Konferenz „Blogging in the City“ organisiert hat. Er forscht und lehrt zu den Themen Webmapping, Geografische Informationssysteme, Social Media und Partizipation. Derzeit arbeitet er am Fachgebiet Computergestützte Planungs- und Entwurfsmethoden CPE der TU Kaiserslautern an seiner Dissertation zum Thema mobile Partizipation.

Vortrag
Digitale Revolution und realer Raum

Der Vortrag wird in Kürze hier hinterlegt.

Anschließend problematisierte Dr. Brigitte Schultz, Redakteurin der „Bauwelt“, die im individuellen und gesellschaftlichen Kontext bereits ablesbaren oder vorstellbaren Auswirkungen der „digitalen Revolution“ einer näheren Betrachtung unterziehen. Wie gehen die Menschen mit diesen Umwälzungen um? Welche Auswirkungen haben sie auf die Rolle von Architekten und Planern? In welcher Weise verändern sich städtisches Leben und die Nutzung des öffentlichen Raumes?

Brigitte Schultz studierte Architektur in Berlin und Dresden und war als freie Architektin und Autorin tätig, bevor sie als Redakteurin bei der Fachzeitschrift Bauwelt zu arbeiten begann. 2008 erhielt sie das Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses für ihre Forschungen über den Wandel des Stadtverständnisses seit den sechziger Jahren, zu denen sie 2012 promoviert wurde. Sie publiziert international, u.a. in Bauwelt, Arquitectura Viva und World Architecture und kuratierte kürzlich erfolgreich ihre erste Ausstellung im Architekturmuseum der TU Berlin. In diesem Jahr wurde sie aufgrund ihrer besonderen Leistungen als ständiges Mitglied in die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung berufen. [Quelle:bda-nrw]

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Jul 20

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Am Sonntag, den 15. Juli führte das Fachgebiet cpe in Zusammenarbeit mit Urbanophil und der Mobilen Universität Berlin im Rahmen des BMW Guggenheim Lab einen Workshop mit dem Titel “How do you feel?”  durch.

Städte sind mehr als ihre Bauwerke, Straßen und Plätze. Städte leben von den Menschen, ihren Gefühlen und ihren Wahrnehmungen. Denn die Interaktionen zwischen den Menschen und ihre Reaktionen auf die gebaute Umwelt prägen den Charakter einer Stadt.

Ziel des Workshops war daher, den Emotionen und persönlichen Reaktionen der Teilnehmer, die als “Experten” des Berliner Untersuchungsraumes gewonnen werden konnten, nachzugehen, diese aufzuzeichnen und zu kartieren.

Eindrücke des Workshops:

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Jul 20

Vom 04. bis 06. Juli fand in der Naturwissenschaftlichen Fakultät Salzburg die AGIT 2012 statt.

Die AGIT ist ein jährlich statt findendes Symposium und Fachmesse für angewandte Geoinformatik. Weitere Infos sowie einen Rückblick der AGIT 2012 können auf der Internetseite www.agit.at erhalten werden.

Das Fachgebiet cpe war dabei mit dem eigenen Fachbeitrag “Humansensorik in der räumlichen Planung” vertreten. Das zugehörige Paper kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:

Humansensorik in der räumlichen Planung

Autoren: Jan-Philipp Exner, Benjamin Bergner, Peter Zeile, Daniel Broschart

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Jun 13

Am 14. bis 16. Mai 2012 fand im Multiversum Schwechat in der Nähe von Wien, Österreich erneut die Real Corp statt.
Das Fachgebiet CPE war auch dieses Jahr mit Fachbeitragen vertreten sowie in die wissenschaftliche Begleitung involviert.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.corp.at

Die CORP findet seit 1996 jährlich statt und hat sich zur größten europäischen Tagung zum Themenbereich „Stadtentwicklung und Informations- und Wissensgesellschaft“ entwickelt. Etwa 400 Expertinnen und Experten aus aller Welt aus den Bereichen Stadtplanung, Verkehrsplanung, Informations- und Kommunikationstechnologie, Architektur, Ökologie, Bauwesen, Geodäsie, Multimedia-Techniken, etc. treffen einander, um aktuelle Aufgaben und Perspektiven von Stadtplanung und Regionalentwicklung in der Informationsgesellschaft zu diskutieren.

Die REAL CORP 2012 ist eine Kooperation von
CEIT ALANOVA (Central European Institute of Technology, Institut für Stadtplanung, Verkehr, Umwelt und Informationsgesellschaft), www.ceit.at;

• ISOCARP – International Society of City and Regional Planners, www.isocarp.org;

bmvit – Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie Wien;

Hier die Links zu den Fachbeiträgen:

Städtebauliche Methodenentwicklung mit GeoWeb und Mobile Computing
Autoren: Bernd Streich, Peter Zeile, Guido Kebbedies

Sensing the City – How to Identify Recreational Benefits of Urban Green Areas with the Help of Sensor Technology
Autoren: Peter Zeile, Jan-Philipp Exner, Benjamin Bergner, Martin Rumberg

A New Urban Sensing and Monitoring Approach: Tagging the City with the RADAR SENSING App
Autoren: Peter Zeile, Martin Memmel, Jan-Philipp Exner

Mobile Dgitalisierung von Baulücken – Baulückenerfassung mit iPad, GeoWeb und GIS
Autoren: Stefan Höffken, Daniel Broschart, Julia Biwer

Humans as Sensors to Enhance the Built Environment: a Case Study of the Eastern Harbor, Alexandria, Egypt
Autoren: Dina Taha, Rania Raslan, Benjamin Bergner

The Egyptian Revolution from the Perspective of an Urban Planner: Demonstrations on the Streets of Alexandria, Egypt
Autoren: Dina Taha, Rania Raslan, Benjamin Bergner


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May 03

Thesenpapier von Bernd Streich

basierend auf dem Vortrag von Herrn Prof. Streich beim 5. Internationalen Symposium des Planungsnetzwerks geo-Innovation in Karlsruhe am 19. April 2012. Es handelt sich dabei
um die gekürzte Fassung eines Kapitels einer in Vorbereitung befindlichen Buchpublikation.

Prof. Bernd Streich, Computergestützte Planungs- und Entwurfsmethoden, TU Kaiserslautern Neue Planungsansätze durch die Wissensgesellschaft?

Prof. Bernd Streich: Neue Planungsansätze durch die Wissensgesellschaft? Planungsnetzwerk GeoInnovation am ZKM in Karlsruhe

“Die Stadtplanung in ihrer heutigen Form ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Sie ist aufs Engste verbunden mit den Bedingungen und Bedürfnissen der sich entfaltenden Industriegesellschaft. Für urbane Räume wurden Konzepte und Methoden entwickelt sowie Institutionen geschaffen, die dazu dienten, die ständig wachsenden und von industriellem Wirtschaften geprägten Siedlungsstrukturen räumlich zu organisieren.
Diese Epoche des Zergliederns, des Separierens und des Aufteilens hat der Stadtplanung ihren Stempel aufgedrückt. Das Zeitalter der Industriegesellschaft neigt sich nun seinem Ende zu und wird allmählich überformt durch eine Art Netzwerkgesellschaft (Manuel Castells, Yochai Benkler), in der sich das Wissen als die wesentliche ökonomische Ressource konstituiert und deren prägendes Merkmal die immer neu sich strukturierenden relationalen Funktionalitäten sind. Ein solches Funktionsgefüge ist in allen gesellschaftlichen Kontexten festzustellen, stellt mit den relationalen Informationsstrukturen eine Eigenschaft des Internets dar und wird sich letztendlich auch prägend auf Raum- und Siedlungsstrukturen auswirken.
Es stellt sich dabei die Frage, ob und inwieweit die neue Epoche zu einer neuen Stadtplanung führt oder ob wir nicht gar einen völlig anderen Denkansatz für die Stadtplanung in der Netzwerkgesellschaft benötigen. Weitere Fragen schließen sich an: Etwa die Frage, auf welche Weise künftig neue Inhalte definiert werden. Oder die Frage, auf welche Art und Weise städtebauliche Konzepte in Zukunft entworfen werden. Ist dann vielleicht auch darüber nachzudenken, das stadtplanerische Methodenrepertoire zu erweitern? Sind die Organisationsstrukturen der Stadtplanung, wie wir sie kennen, überhaupt noch zeitgemäß? Muss vielleicht das institutionelle Gefüge der Stadtplanung insgesamt überdacht werden? Wie steht es um das Thema Partizipation, ein zentrales Thema im Gefüge und Denken demokratisch legitimierten Handelns?”

Der komplette Text steht nachfolgend zum Download auf der Seite des PNGIs bereit.

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Mar 08

Die zunehmende Mobilität von Menschen, Datenerfassung mittels Smartphones und Mapping-Technologien verändern die Konzepte bei der Erstellung von Karten. Dynamische Karten sowie ortsbezogene Information verändern die Wissensvermittlung. Vorgestellt werden neue Kartenkonzepte wie webbasierte, partizipative Karten, Real-Time-Maps bis hin zu Augmented Reality Informationen innerhalb der Stadt(planung).

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Alle weiteren Informationen zu den Vorträgen finden Sie im nachfolgenden Link.

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Oct 19

Am 27. Oktober ab 18 Uhr laden die Bauwelt und das Fachgebiet Architektursoziologie der TU Ber­lin dazu ein, die Veränderungen unserer Städte durch die digitale Technik zu diskutieren.

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Nach einer Einführung von Stadtbauwelt-Redakteurin Brigitte Schultz geben einige Autoren der Stadtbauwelt 190 Einblick in die Facetten der „virtuellen Stadt“. Lena Hatzelhoffer (Uni Bonn) stellt neueste Entwicklungen auf dem Feld der „ubiquitären Städte“ vor, in denen Computernetze die Funktionen der Stadt steuern sollen. Peter Zeile und Stefan Höffken (TU Kaiserslautern) sprechen über die Revolutionierung der Stadtkartierung. Spielentwickler Sebastian Quack (Invisible Playground, Berlin) berichtet von der Neuinterpretation des öffentlichen Raums durch transmediale Spiele. Diese können ab 20 Uhr am eigenen Leib getestet werden, wenn Invisi­ble Play­ground den Ernst-Reuter-Platz für die Bauwelt in „SpyLand“ verwandelt.

Zeit: Donnerstag, 27. Oktober · 18:00 – 21:00
Ort: TU Berlin, Chemiegebäude, Raum C 130, Straße des 17. Juni 115
[Quelle: Bauwelt.de]

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