Jan 07

Das Fachgebiet CPE bietet in Kooperation mit der Abteilung Sustainable Cities der Firma Siemens die Möglichkeit zu einer gemeinsam betreuten Abschlussarbeit an. Thematisch soll sich die Arbeit mit den Potenzialen, Anwendungsgebieten als auch Risiken einer zentralen Informationsplattform für urbanen Daten aus Sicht der Raum- bzw. Stadtplanung befassen. Zu betrachtender Anwendungsfall ist die Siemens City Intelligence Platform (CIP).

Weitere Informationen zur CIP gibt es hier

Ansprechpartner am Fachgebiet: exner(at)rhrk.uni-kl.de

 

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Quelle Abbildungen: Siemens

 

 

Jan 09

Die Kommunikation mit dem Bürger, dem „interessierten Laien”, hat sich, vor allem auf örtlicher Ebene, zu einer der Hauptaufgaben des Planers entwickelt. Das Grundproblem hierbei ist jedoch oft, dass der Laie nicht über den Fachverstand des Planers verfügt, die Planungen ihn jedoch direkt betreffen. Er will und soll sich an Planungsprozessen beteiligen können. Um die Basis für einen zielgerichteten Dialog legen zu können muss der Planer den Laien, trotz oftmals fehlenden Fachverstandes, bestmöglich informieren. Neben den bereits etablierten Methoden sollte heutzutage der Kanal der Augmented Reality herangezogen werden.

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Bei der Überlagerung der Realität mit virtuellen Informationen handelt es sich keineswegs mehr um eine Fiktion. Vielmehr bietet die Verfügbarkeit auf mobilen Endgeräten einen breiten Kanal mit hoher Anschlussfähigkeit. Viele technikbegeisterte Menschen können auf diesem Weg direkt angesprochen und für raumplanerische Themen, die letztendlich jeden betreffen, begeistert werden. Aber auch weniger technikaffine Menschen werden keinesfalls von diesem Kanal ausgeschlossen. Die Bedienung kann sehr intuitiv gestaltet werden, sodass Menschen jedes technischen Wissenstandes auf die Inhalte zugreifen können. Im Rahmen der Arbeit wurde eine 3D Modellierung durchgeführt, welche in eine Augmented Reality Ansicht eingebunden wurde. Die Vorgehensweise dabei und die Herausforderungen sind als Teil der Arbeit dokumentiert. Durchgeführt wurde dies anhand eines stadtplanerischen Konzepts einer Konversionsfläche in Trier. Das Thema Konversion ist vor dem Hintergrund des demographischen Wandels an Brisanz kaum zu überbieten. Verursacht durch diesen fallen immer mehr Flächen brach, aber dennoch werden tagtäglich andernorts Flächen neu versiegelt. Dies geht nicht mit dem vorhandenen Leitbild der Nachhaltigkeit einher. Es muss also Ziel sein vorhandene Flächenpotenziale attraktiver zu gestalten um die Innentwicklung weiter zu fördern.

Das erstellte Augmented Reality Modell des Sanierungsgebiets „Bahnausbesserungswerk/ Bobinet” zeigt am Beispiel das Potenzial einer solchen Konversionsfläche auf. Das Modell ermöglicht dem Betrachter eine Anschauung aus frei wählbaren Perspektiven, was es ihm erst ermöglicht ein wirkliches Gefühl für die neue Raumsituation zu gewinnen. Auch kann zwischen verschiedenen Planungsvarianten gewechselt werden, um diese miteinander vergleichen zu können. Mögliche Investoren gilt es zu überzeugen in eine, oftmals innerhalb gewachsener Siedlungsflächen liegende, Konversionsfläche zu investieren. Ein Augmented Reality Modell kann, vor allem unter Betrachtung möglicher zukünftiger Entwicklungen, entscheidend dazu beitragen.

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Jan 09

1

ln der Disziplin der Raum- und Umweltplanung werden dreidimensionale Stadtmodelle in vielen Bereichen bereits genutzt. Da aber auch die Nachfrage nach Monitaringverfahren gestiegen ist, stellt sich die Frage, ob nicht die Möglichkeit besteht, diese beiden Komponenten miteinander zu vereinen und damit ein Instrumentarium anzubieten, mit dem es für die Planung möglich ist, dreidimensionale Stadtmodelle für Beobachtungszwecken zu verwenden und dadurch einen Mehrwert generieren zu können. Doch um neue Monitaringmethoden im Bereich der Bauleitplanung sowie der Gebäudeuntersuchung aufzeigen zu können, werden zunächst neue Erfassungswerkzeuge aufgezeigt, mit denen 3D-Modelle mit hoher Genauigkeit erzeugt werden können. Die Basis dieser Werkzeuge sind bereits aus der Geodäsie bekannt. Durch die Hard- und Softwareentwicklung in diesem Bereich soll die Technikjedoch auch für andere Fachgebiete, die auf diesem Terrain tätig sind, zugänglich gemacht werden. die in Dadurch ist es nun möglich, auf Basis von Fotoaufnahmen einer digitalen Spiegelreflexkamera dreidimensionale Modelle von Gebäuden am Computer detailgenau nachzubilden. Diese Technik ist jedoch nicht ausreichend, um beispielsweise ein Gebäudemonitaring durchführen zu können. Aus diesem Grund soll sie durch Nutzung einer Tachymeter Totalstation erweitert werden, die zusätzlich in der Lage ist, automatisiert Punkte an Objekten zu messen. Dadurch besteht die Möglichkeit, weitere Details eines Objektes terrestrisch zu erfassen. Um allerdings auch die Möglichkeit zu erhalten, Bildmaterial von höheren Gebäuden zu erfassen und detailgetreu auszuwerten kommt ein Unbemanntes Flugobjekt zum Einsatz (UAV), das in der Lage ist, die zuvor erwähnte digitale Spiegelreflexkamera an der Unterseite zu transportieren und damit Fotos von Objekten oder ganzen Gemeindegebieten aus der Luft zu erfassen. Damit kann die zuvor am Boden geleistete Arbeit weiter ergänzt werden, und dabei sowohl Digitale Geländemodelle (DGM) als auch exakte dreidimensionale Dachrekonstruktionen von Gebäuden entstehen. Darüber hinaus werden weitere Details von höheren Objekten dargestellt, die beispielsweise vom Boden nicht r eindeutig oder zumindest nicht vollständig erkannt werden können.

Durch Kombination aller vorgestellten Erfassungsmethoden können sich neue Möglichkeiten im Monitaring entwickeln, da hierbei nicht nur eine zweidimensionale Sicht in Form von Plänen auf Gemeindegebiete oder Gebäude geworfen kann, sondern mithilfe der 3D-Technik nun auch die Möglichkeit besteht, die virtuelle Realität nachzuempfinden und in die Situation einzutauchen. Für Monitaringverfahren eignen sich die vorgestellten Erfassungsmethoden vor allem dadurch, dass eine schnelle Erarbeitung und Verwertung möglich ist und zusätzlich kostengünstig tagesaktuelle Bilder aus der Luft geliefert werden können, die als Grundlage für eine Beobachtung dienen können. Somit können in kurzen Zeitabständen dreidimensionale Modeliierungen der aktuellen Gegebenheiten realisiert werden und damit bei Handlungsbedarf zügig eingeschritten werden, um das weitere Vorgehen entsprechend planerisch lenken zu können.

Dadurch ergibt sich bei Nutzung der gesamten Erfassungsmethoden ein Instrumentarium für die Planung, die in der Lage ist, zügig dreidimensionale Modelle zu erstellen und damit die klassische Form des Monitarings um die dritte Dimension zu erweitern.

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Nov 30

crime mapping

Die vorliegende Diplomarbeit unter der Betreuung von Prof. Streich und Dipl.-Ing. MSc. Jan-Philipp Exner beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken interaktiver Crime- Mapping- Systeme, die sich aus Sicht der Raumplanung ergeben. Diese online frei verfügbaren Plattformen verorten und visualisieren kriminelle Delikte auf Karten und gewannen in den vergangenen Jahren im englischsprachigen Raum bei Polizei und Bevölkerung ungemein an Popularität.

Die Abhandlung untersucht hierzu das Phänomen der Kriminalität und geht detailliert auf Probleme bei ihrer Erfassung ein. Außerdem wird dargestellt, wie wichtig kriminelle Sachverhalte auch für städtische Räume und die Bevölkerung sind, woraus sich Handlungsbedarf für die Raumplanung ableitet. Grundlegend wird des Weiteren die historische Entwicklung skizziert, die in den hier besprochenen Systemen mündete. Die Plattformen werden darüber hinaus, anhand dreier Charakteristika eingehend analysiert: Datengrundlage, Funktionalität und Visualisierungstyp.

Im Zentrum der Untersuchung stehen aber die befürchteten bzw. erhofften Auswirkungen der Plattformen auf städtische Räume, Bevölkerung, lokale Akteure und Raumplaner im speziellen. Hierzu werden Thesen zu Chancen und Risiken formuliert, die anschließend auf ihre Gültigkeit hin überprüft werden. Die abschließende Abwägung möglicher Auswirkungen legt nahe, dass vollkommen frei verfügbare Systeme, aufgrund vieler kaum abschätzbarer Risiken nicht die versprochenen Erwartungen erfüllen können. Ein Ausblick auf das mögliche Anwendungspotenzial aus raumplanerischer Sicht wird aber darlegen, dass eine Beschränkung des Zugriffs für städtische Akteure Risiken, wie Fehlinterpretationen, Manipulationen oder Kriminalitätsfurcht minimieren könnte und somit eine Entfaltung der erhofften Potenziale möglich erscheint.

Die Abhandlung stellt demnach zusammenfassend fest, dass positive Wirkungen der Plattformen nur unter Berücksichtigung zahlreicher komplexer Faktoren wie der Datenschutzproblematik oder der Kriminalitätsfurcht erzielt werden können, was in ihrer jetzigen Form jedoch noch nicht der Fall ist.

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Oct 01

Die vorliegende Arbeit untersucht Ausprägungen und Ansätze sowie Chancen und Grenzen neuer Formen der kollaborativen Datenerfassung und mobilen Partizipation mittels Smartphones. Dabei nehmen das Internet – als wohl bedeutendste technologische Erfindung des vergangenen Jahrhunderts – und die aus ihr resultierenden Entwicklungen in den Bereichen Kommunikation, Datener-fassung und Zusammenarbeit zentrale Rollen ein.

Rensch_3

2011 nutzten bereits rund 74% der Deutschen das Internet (vgl. STATISTA, 2012a). Es ist zu erwarten, dass sich dieser Anteil durch die Verbreitung mobiler, internetfähiger Endgeräte – dabei allen voran Smartphones – in Zukunft weiter erhöhen wird. Neue Kommunikations- und Beteiligungsmöglichkeiten sowie Systeme zur kollaborativen Datenerfassung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Nicht nur der private und der wirtschaftliche Bereich, welche bereits erheblich durch das Internet beeinflusst wurden, werden zukünftig stark davon geprägt sein: Politik, Verwaltung und Stadtplanung haben die Möglichkeit, internetgestützte Systeme zukünftig in Entscheidungs- und Planungsaktivität zu integrieren und diese somit zu erleichtern.

Rensch_1Die technische Entwicklung von Smartphones schreitet stetig voran und die Spanne der Nutzungsmöglichkeiten wächst kontinuierlich. Neben mobilen Anwendungen zur Erstellung, Visualisierung und Bearbeitung von Ideen und Konzepten spielen neue Melde- und Beschwerdesysteme eine wichtige Rolle. Sie ermöglichen es der Bevölkerung, leichter an politischen und planerischen Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Werden lokale Probleme vor Ort von Bürgern erkannt und diese auf entsprechenden Systemen gesammelt und kanalisiert, kann dies der schnelleren Identifikation von Problemfeldern auf höherer Ebene dienen und insgesamt zu höherer Transparenz von administrativem und planerischem Handeln beitragen. Dadurch bietet die kollaborative Datenerfassung mittels mobiler Endgeräte die Möglichkeit, die Kommunikation, die Zusammenarbeit und das gegenseitige Verständnis zwischen Bürger und Verwaltung erheblich zu verbessern.

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Oct 01

Gunnar Hesch 2Die Stadt Kaiserslautern hat in ihrer Geschichte einen steten Wandel durchlebt, welcher sich auch in der Stadtgestalt niederschlug. Das Stadtzentrum, der Bereich des heutigen Rathaus-platzes, ist seit der Siedlungs-gründung im Jahr 800 nach Christus durchgehend besiedelt, und hat alle Epochen der Stadtgeschichte durchlebt. So wurde hier die Kaiserpfalz von Friedrich I. Barbarossa errichtet. Später wurde die Barbarossaburg weiter ausgebaut und stellte das Zentrum der Stadtentwicklung dar. Heute jedoch  ist die Burg inmitten der aktuellen Bebauung nur noch schwer vorstellbar. Durch den zweiten Weltkrieg und unterschiedliche Planungs-leitbilder gab es weitere große Umwälzungen in der Stadtgestalt. So sind beispielsweise durch den Zweiten Weltkrieg ein Großteil der gründerzeitlichen Bauwerke zerstört worden. Ein großes Ausstellungsgelände auf der Fläche des heutigen Volksparks, welches in den 1920ern und ihrem intensiven Fortschrittsglauben errichtet wurde, ist ebenso vollständig zerstört und nicht wieder aufgebaut worden. Lediglich eine übriggebliebene Statue erinnert an die prunkvolle Anlage. Wie könnte man dieses visualisieren, damit man ein Gefühl für Gestalt und Dimension der Anlage bekommt? Andere Bauwerke wie beispielsweise das Pfaffbad, das Karlsberg-Gebäude und das ehemalige Theodor Zink Museum haben den Krieg überstanden, wurden aber zu Anachronismen und mussten dem Fortschritt weichen. Sie wurden durch neue Baukomplexe ersetzt. Durch Fotos kann man zwar einen guten Eindruck davon bekommen wie die damaligen Gebäude aussahen, doch wäre es nicht interessanter, die historischen Gebäude im

heutigen Bebauungskontext zu sehen um ein Gefühl für sie zu bekommen? Dies ist durch den Einsatz von Augmented Reality Browsern auf aktuellen Smartphones durchaus umsetzbar. Diese Arbeit soll sich daher der Findung von Quellen, der Aktivierung von Freiwilligen, der Umsetzung von Beispielen und der Durchleuchtung des technischen Hintergrundes und den aktuellen Grenzen der Machbarkeit widmen.

Gunnar Hesch 2Ziel der Arbeit ist es nicht,  eine umfassende Augmented  Reality Darstellung  der Geschichte der  Stadt Kaiserslautern zu  erstellen, da sich dies als  endloses Unterfangen  darstellen dürfte. Es sollen  einige Leuchtturmprojekte  dargestellt werden, sowie  öffentliche Aufmerksamkeit  auf die Möglichkeiten  gelenkt werden, die mit  dem RADAR-System des  DFKI für Kaiserslautern entstehen.  Die Arbeit erhebt den Anspruch,  auch als Anleitung  für den interessierten  Laien zu dienen, der erste  Schritte in der Erstellung  von Inhalten für Augmented  Reality Anwendungen  wagen möchte.  Somit sollen für die Zukunft  die Grundlagen für  Folgeprojekte und eigeninitiiertes  privates Engagement  gelegt werden.

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Mar 07

Einsatzmöglichkeiten, Entwicklungstrends und konzeptionelle Ansätze am Beispiel der Stadt Wien

linda lago

Die auditive Kulisse spielt eine zunehmend wichtige Rolle im städtischen Raum. Immer mehr Architekten, Raumplaner und Soundkünstler beschäftigen sich mit dem Thema des Auditiven in der Stadt. Die Verstädterung und die zunehmende Motorisierung machen die Stadt zu einem „Kessel“ aus vielfältigen Geräuschen und Tönen. Die Entwicklungen von standortbasierten Anwendungen mit auditivem Bezug sind ein ansteigender Trend. Dazu kommen Location-based Services, die diese Entwicklungen aufgreifen und in neuer Form präsentieren.

Location-based Auido (standortbasierte Dienste, die sich auf die Vermittlung von Information über auditive Medien beziehen) sind ein geeignetes Mittel, den städtischen Bewohnern das Auditive wieder näher zu bringen. Mit dem Fortschritt im Bereich Smartphone und der immer größeren Bandbreite von Location-based Services wurde auch dem Auditiven immer mehr Beachtung geschenkt und in standortbasierte Applikationen mit aufgenommen. Die Anzahl der Smartphone-Nutzer nimmt kontinuierlich zu und in dem Zusammenhang auch der Konsum und Einsatz von Location-based Audio Applikationen.

Location-based Audio im städtischen Raum erlaubt dem Nutzer auditive Information zu der umgebenden Kulisse zu erfahren. Dies kann durch verschiedene technische Möglichkeiten von GPS bis hin zu Nahfeldkommunikation im Bereich RFID, Bluetooth und im weiteren Sinne Mobile Tagging gewährleistet werden. Die Potenziale von Location-based Audio sind nicht gänzlich ausgeschöpft und werden innerhalb der Arbeit als konzeptionelle Applikation „Sound Post-it Vienna“ weiterentwickelt, die verschiedene Smartphone-Technologien und die Potenziale Wiens als die Musikstadt vereint.

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Nov 07
Simulation am Beispiel der Gemeinde Bübingen

BA_Gayko_Carolin

Ein wesentlicher Themenbereich im Planungsprozess für städtebauliche Veränderungen oder Neubebauungen stellt die Lichtplanung dar, denn der alltägliche Einfluss von Licht bestimmt im Wesentlichen das Wohlgefühl der Bewohner. Während die Planung mit Kunstlicht zusätzliche Beleuchtungsquellen zur städtebaulichen Lichtgestaltung einsetzt, ist die Tageslichtplanung darauf bedacht, das Sonnenlicht in die Planung zu integrieren oder den Entwurf dem Lichteinfall je nach Zweck anzupassen.

In dieser Arbeit liegt der Fokus allein auf dem Umgang von Tages- beziehungsweise Sonnenlicht in der Stadtplanung. Dabei sind zwei Gesichtspunkte zu beachten: zum einen muss darauf geachtet werden, eine möglichst geringe Verschattung der umliegenden Bebauung und weiteren Umgebung zu verursachen. Zum anderen besteht die Möglichkeit die Sonneneinstrahlung energetisch zu nutzen

BA_Gayko_Carolin_VerschattungDie Förderung solarenergetischer Nutzung ist ein wichtiger Aspekt für eine nachhaltige Stadtplanung, welche großräumig eine ausgewogene Ordnung mit gleichwertigen Lebensverhältnissen heutiger und zukünftiger Generationen gewährleisten soll [vgl. §1
Abs.2 ROG]. Folglich ist die Absicht nachhaltig und energieeffizient zu bauen schon im Entwurf von Bebauungsplänen zu berücksichtigen, ha hier die Grundlage für das weitere Bauen gelegt wird.

Es ist also festzustellen, dass der Planer mitverantwortlich ist für die Energieeffizienz des fertiggestellten Planes.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, anhand eines praktischen Beispiels den Mehrnutzen computergestützter Simulationen im Bereich der Tageslichtplanung aufzuzeigen. Die theoretischen Grundlagen der Nutzung des Sonnenlichtes sollen am Beispiel eines
Plangebietes in Bübingen, Stadt Saarbrücken angewendet werden. Der Fokus liegt hierbei im Aufzeigen der Verschattungssituationen und dem Potenzial dern Solarenergienutzung zweier unterschiedlicher Bebauungsvorschläge. Ein Vergleich der Analyseergebnisse beider Vorschläge soll Aufschluss geben über die Geeignetheit des jeweiligen Planes.

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Nov 07
Überprüfung des Einsatzes webbasierter 3D-Visualisierungen am Beispiel des Gewerbegebietes „Stubenwald“ in der Stadt Bensheim

Unbenannt

Das Stadtmarketing und Standortmarketing haben sich weitgehendst in der Praxis etabliert. Das Internet spielt seit längerer Zeit schon eine wichtige Rolle im Stadt- und Standortmarketing. Hier wurden schon früh Webauftritte und Web-GIS-Systeme eingesetzt. Das World Wide Web unterliegt einer ständigen technischen Weiterentwicklung. Neue Techniken wie XML3D und X3DOM eröffnen neue Möglichkeiten zur webbasierten Präsentation von 3D-Inhalten.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Einsatzmöglichkeiten von webbasierten 3DVisualisierungen im Standortmarketing. Darüber hinaus sollen die Ergebnisse auf andere Bereiche der Stadtplanung übertagen werden, z.B. könnte der Einsatz im Rahmen der Bürgerbeteiligung bei städtebaulichen Planungen einen großen Nutzen bringen.

Dies geschieht im Rahmen eines Praxisbeispiels. Die Stadt Bensheim vermarktet Gewerbeflächen in verschiedenen Gewerbegebieten in der Stadt. In dieser Arbeit soll ein 3D-Modell von dem Gewerbegebiet „Stubenwald“ erstellt werden und anschließend online-verfügbar gemacht werden. Das Modell sollte nicht nur einen Selbstzweck erfüllen, sondern möglichst benutzerfreundlich und informativ in eine Internetseite integriert werden, um so die freien Gewerbeflächen zu vermarkten.

Diese Bachelorarbeit zeigt Möglichkeiten auf wie diese neue Technik zukünftig im Standortmarketing und allgemein in der Stadtplanung eingesetzt werden kann. Ein wichtiger Teil der Arbeit besteht in der Überprüfung der technischen Umsetzbarkeit solcher webbasierten 3D-Visualisierungen, aus Sicht des Raumplaners, ohne spezifische Kenntnisse in diesem Bereich. Die schon weiter etablierte Technik der Google Earth API wird ebenfalls kurz beleuchtet. Alle Betrachteten Systeme erfordern gewisse Vorkenntnisse. Diese können jedoch relativ schnell erlernt werden. Ein Teil dieser Vorkenntnisse versucht die vorliegende Arbeit zu vermitteln. Das Praxisbeispiel bietet ebenfalls einen ersten Einstieg in das Erstellen von webbasierten 3D-Visualisierungen mit Hilfe von XML3D.

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May 11

Verknüfung eines WordPressblogs mit mehreren SNS

Die Verlagerung von Informationen in das Internet hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Verfügbarkeit von raumbezogenen Informationen hat sich hin zur visuellen und multimedialen Darstellung im Internet verändert. Dem Nutzer werden zwar weiterhin herkömmliche statische Karten angeboten, jedoch werden diese durch den Einsatz von multimedialen Elementen um Kommunikationsmöglichkeiten bereichert und ferner durch Möglichkeiten der Interaktion ergänzt. Geowebportale sind ein klassisches Beispiel für eine multimediale Verknüpfung einer Karte mit weiteren im Internet verfügbaren Funktionen. Im Vordergrund stehen dabei die Vereinigung von sofortiger Verfügbarkeit von Informationen sowie die schnelle Modifikation und Überarbeitung von Inhalten. Ferner wird der Kommunikations‐ und Informationsprozess über raumbezogene Daten durch ein Geowebportal beschleunigt.

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht mit der Aufstellung eines Geowebportals für den zukünftigen Eurodistrikt Saar‐ Moselle, einer deutsch‐ französischen Grenzregion, ein aktuelles Projekt. Der zunehmende Prozess interkommunaler Zusammenarbeit, in Hinblick
auf die Positionierung der Region, veranlasst die beteiligten Akteure oftmals ein aktives Regionalmanagement zu betreiben. Spezielle Merkmale der Region sollen dabei im räumlichen Kontext erfasst und zu anderen Regionen abgegrenzt werden.
Alleinstellungsmerkmale, für die Identifizierung der einheimischen Bevölkerung mit ihrer Region, aber auch zur Vermarktung der Region nach Außen, werden mit dem Ziel einer regionalen Imagebildung herausgearbeitet. Der Eurodistrikt Saar‐ Moselle hat sich ebenfalls diese Ziele gesetzt und versucht sie durch die Kooperation mit den ihm zugehörigen Gemeindeverbänden zu erreichen. Erschwerend kommt die deutsch‐ französisch grenzüberschreitende Zusammenarbeit hinzu, welche den Kopperationsprozess um spezielle kulturelle Belange erweitert.

Das Geowebportal des Eurodistriktes Saar‐ Moselle soll so konzipiert werden, dass es drei markante Merkmale verbindet: Das Geowebportal als Informations‐, Kommunikations‐ und Integrationsplattform. Kernelement dieser Plattform wird dabei ein Web Map Service sein, welcher die visuelle Darstellung von raumbezogenen Daten gewährleisten wird. Die Umsetzbarkeit eines solchen Geowebportals wird derzeit in vereinfachter Form für einen Teilraum des Eurodistrikts, den Warndt, getestet. Für diesen wurden in Zusammenarbeit mit dieser Diplomarbeit Kriterien und Rahmenbedingungen für die Aufstellung eines transnationalen Web Map Services entwickelt. Aus den durch die Testversion gewonnen Ergebnisse werden in dieser Arbeit Erkenntnisse für ein Geowebportal Eurodistrikt abgeleitet und Erweiterungsmöglichkeiten, in Hinblick auf die Einbindung von ‚Social Networks’, aufgezeigt.

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May 11

GEOwebportale

Der Einsatz von neunen Medien steigt beständig in einer Vielzahl von Bereichen, und auch das traditionelle Stadtmodell aus Holz oder Polystyrol wird durch dreidimensionale Stadtmodelle auf Basis von Computerdaten ersetzt. Dieses Feld ist aber aufgrund der vielen Sonderwege, welche die Kommunen wählen, noch nicht abschließend erfasst worden. Aus diesem Grund haben Städte häufig in unterschiedlichen Ausformulierungen Erfahrungen mit dem Einsatz von dreidimensionalen Stadtmodellen gesammelt. Was an dieser Stelle fehlt, ist eine übergreifende Evaluation, die die Vor- und Nachteile erarbeitet, die eine dreidimensionale Modellierung des Stadtbildes bietet, sowie die Potentiale aufzeigt , die sich daraus ergeben.

Ziel dieser Diplomarbeit ist die Entwicklung von Methoden zur Modellierung und Visualisierung von geodatenbasierten, interaktiven dreidimensionalen Stadtmodellen und deren Einsatz in Planungsprozessen. Hierbei wird auch auf die Skalierbarkeit des Stadtmodelles und die Erstellung der Planinhalte in einer CityGML-basierten 3D-Repräsentation geachtet. Dabei soll insbesondere evaluiert werden, in welchen Bereichen der Planung eine signifikante Verbesserung der Planung oder eine Effizienzsteigerung durch den Einsatz erzielt werden kann. Außerdem ist die Akzeptanz der dreidimensionalen Stadtmodelle bei den unterschiedlichen Akteursgruppen und den für sie erforderlichen bzw. ausreichenden Detailgrad des Stadtmodelles von Interesse. Schließlich wird über einen Web Perspective View Service oder einen frei verfügbaren Geodatenviewer die Bereitstellung des 3D-Datensatzes für die Öffentlichkeit oder innerhalb der Behörden ermöglicht. Mit dieser Zielsetzung soll Kommunen, die bezüglich des Einsatzes von dreidimensionalen Stadtmodellen in der Entscheidungsphase stehen, eine Handreichung zu deren Rahmenbedingungen gegeben werden.

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Apr 26

Gutleutviertel

Die rasanten Entwicklungssprünge in der Computertechnologie haben zu einer Digitalisierung der Bevölkerung geführt. Auch in der Stadtplanung hat die Computertechnologie Einzug gehalten. Die Arbeit mit Computersystemen, speziell CAD Software ist mittlerweile Standard. Sind die ersten Anfänge der Personal Computer in den 1970’ern für den Städtebau eher unbedeutend, ändert sich dies in den 1990’ern mit der Einführung des World Wide Webs und den enormen Entwicklungssprüngen bei der Computerleistung. Plötzlich ist es möglich, Daten und Pläne elektronisch zu übermitteln und die Ergebnisse einem breitem Publikum zu präsentieren. Der Digitale Entwurf hat die klassische Konzeption am Reißbrett nahezu komplett ersetzt.

Die 3D Modellierung von Entwürfen stellt einen enormen Fortschritt für die Stadtplanung dar. In der räumlichen Planung spielen speziell Aspekte wie zum Beispiel räumliche Wirkung eine große Rolle. Diese fehlt bei klassischen 2D Planwerken in der Regel und erst mit der Umsetzung konnte der Plan auf seine tatsächliche Wirkung hin beurteilt werden. Mithilfe von 3D Stadtmodelle kann das Plangebiet virtuell durchlaufen werden und so neben einer Akzeptanzsteigerung der Betroffenen, zu einer Qualitätssteigerung führen.
Das bedeutet, dass Fehlplanungen minimiert und damit enorme Kosten eingespart werden können.

Die 3D Visualisierung kann dazu führen der Öffentlichkeitsbeteiligung neuen Schwung zu verleihen. Das Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 hat das Thema Bürgerbeteiligung wieder verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Visualisierung war schon immer auch ein Mittel der Kommunikation. Die Präsentation und Vermarktung von Planung werden in Zukunft auch dank 3D Modellen eine zentrale Rolle im Planprozess einnehmen.

Die Aktualität und Zukünftig weiterhin bedeutsame Entwicklung von 3D Stadtmodellen für die Stadtplanung war für uns ein Grund sich mit der Thematik 3D Visualisierung zu beschäftigen. Wir persönlich erhoffen uns dadurch wertvolle Erfahrungen zu sammeln im Hinblick auf eine selbstständige und wissenschaftliche Bearbeitung eines konkreten Anlasses. Der Umgang mit den in der Arbeit verwendeten Programmen und Techniken zur 3D Modellierung, in die wir uns, neben den im Studium vermittelten Kenntnissen, im Rahmen der Arbeit selbst beibringen müssen, sehen wir als großen Wissensgewinn aber auch als große Herausforderung, dieses Wissen auch in der Praxis anzuwenden. Den konkreten Untersuchungsrahmen bildet ein von der Stadt Frankfurt am Main ausgewähltes Plangebiet, das derzeit stark diskutiert wird. Die Stadt möchte zukünftig Stadtentwicklung stärker mit Hilfe von 3D Modellen betreiben und anhand der vorliegenden Arbeit soll das Potenzial dazu herausgearbeitet werden.

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Mar 02

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Augmented Reality für den
Forschungsbereich der Raumplanung. Dabei werden drei Forschungsfragen entwickelt,
welche verschiedene Facetten der Problemstellung eingrenzt. In Folge werden die
Ergebnisse der Arbeit im Bezug auf diese drei zentralen Fragen zusammenfassend
dargestellt.

Augmented Reality_Stadtgalerie KL

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Jan 13

Konzeptionelle Ideen zur Entwicklung eines Mobilitätskostenrechners

Mobilitätsausweis

Diese Diplomarbeit wurde im Rahmen der Kooperation des Fachgebietes CPE und CEIT Alanova erstellt, und ist Bestandteil des vom BMVIT geförderten Projekts im Rahmen des ways2go Programm.

Heute gibt es verschiedene und vor allem gegenläufige Trends, die von der Raumplanung beachtet werden müssen. Große Städte und Metropolregionen können ein Wachstum verzeichnen, während es gleichzeitig zu Schrumpfungen in strukturarmen Gegenden kommt. Wie hier die Entwicklungen der nächsten Jahre aussehen und vor welche Herausforderungen Planungsakteure gestellt werden, kann bisher nur erahnt werden. Gleichzeitig gibt es weiteren Bedarf nach innovativen und problemorientierten Instrumenten, die Planung erleichtern und vereinfachen. Gerade im Bereich der Wohnstandortwahl und Mobilität besteht großer Forschungsbedarf, da sich hier in den letzten 20 Jahren enorme Veränderungen ergeben haben, die auch für die Raumplanung von Belang sind.

An dieser Stelle soll der Mobilitätsausweis für Immobilien ansetzen. Dieses Instrument soll Privatpersonen eine Möglichkeit geben, potentielle Wohnstandorte hinsichtlich ihrer Kosteneffizienz abzuwägen oder eine Wohnstandortentscheidung zu überprüfen. Der Immobilienwirtschaft kann der Ausweis eine Grundlage zur Vermarktung von vakanten Immobilien geben. Planer schließlich sollen mit dem Mobilitätsausweis Siedlungsstrukturen und Verkehrsangebot überprüfen und hinsichtlich fehlenden Angebots Gegenmaßnahmen ergreifen können.

Oftmals spielt bei der Suche einer geeigneten Immobilie der Preis die wichtigste Rolle. Zudem ist es wichtig, ob es den Suchenden eher in die Stadt oder auf das Land zieht. Sind diese Kriterien festgelegt, gibt es oft einen mehr oder weniger großen Spielraum an Alternativen. Meist zählt danach ein subjektiver Eindruck, nach welchem der Mieter oder Käufer entscheidet. Welche Kosten durch eine solche Wahl entstehen, ist mittel- und langfristig für einen Immobiliensuchenden kaum abschätzbar. Insbesondere die Kosten für Mobilität spielen in einer solchen Überlegung oft nur eine untergeordnete Rolle. Der Immobilienpreis stellt dabei allerdings nur einen Teil der fixen Kosten dar. Einen großen Teil machen auch die Kosten für Mobilität aus. Deshalb soll mit dem Mobilitätsausweis für Immobilien ein Instrument für Planer, Immobilienbranche und Privatpersonen geschaffen werden, das es ermöglicht, diese Kosten transparent zu machen und eine Immobilie hinsichtlich ihres Mobilitätspotenzials für den jeweiligen Nutzer zu kategorisieren.

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Dec 01

Emotionales Barriere-GIS als neues Instrument zur Identifikation und Optimierung stadträumlicher Barrieren für mobilitätseingeschränkte und behinderte Menschen

DeckblattBenjaminBergner

Die vorliegende Arbeit „Methodische und praktische Fundierung zur Etablierung des EmBaGIS“ befasst sich mit der Entwicklung eines innovativen Planungsinstrumentes zur Identifikation und Optimierung stadträumlicher Barrieren für mobilitätseingeschränkte und behinderte Menschen. Die konkrete Zielsetzung beinhaltet eine bewusste Mischung von Top-Down- und Bottom-Up-Ansatz. Nach einer breiten theoretischen Fundierung in den Bereichen stadträumlicher Barrieren, der subjektiven Lebensqualitätsforschung und der Emotionsforschung stellt sich die Arbeit der relevanten Zukunftsherausforderung der Schaffung einer umfassenden Barrierefreiheit und damit einer gleichberechtigten Teilhabe behinderter Menschen am Lebensalltag. Zu diesem Zweck wird das Instrument „Emotionales Barriere-GIS“ (kurz EmBaGIS) entwickelt, das umfassend den klassisch planerischen Ansatz der barrierespezifischen Bestandsaufnahme und –Analyse, zusammen mit einer empirischen Teilkomponente, hin zu einer städtebaulichen Optimierung und der Formulierung eines Maßnahmenkatalogs führt.
Während in der Vergangenheit die Barrierefreiheit, neben dem klassisch planerischen Ansatz, empirisch durch retrospektive Selbstberichte festgestellt wurde, so ist insbesondere diese Art der Bestandsaufnahme nach heutigen Gesichtspunkten überholt. Zur Feststellung der Barrierefreiheit aus Sicht der Betroffenen wird in dieser Arbeit erstmals eine neue Methode zur empirischen Messung der Raumerfahrung und, damit einhergehend, der mentalen Belastung in Verbindung mit stadträumlichen Barrieren angewandt. Die Methode des psychophysiologischen Monitorings zeichnet mit Hilfe technischer Geräte bei gleichzeitiger Verortung autonome Körperfunktionen auf, welche auf affektive Moment-zu-Moment-Emotionen schließen lassen. Hiermit wird es möglich punktgenaue Stressreaktionen, welche explizit mit baulichen und räumlichen Barrieren in Verbindung gebracht werden können, zu erfassen. Somit können objektive und valide Individualdaten der Stadtplanung zur Beurteilung der Barrierefreiheit zu Verfügung gestellt werden. Dabei steht der Mensch als Messfühler im Vordergrund der Planung.
In diesem Kontext werden innerhalb der Arbeit zwei empirische Studien zur Messung der Raumerfahrung und mentalen Belastung behinderter Menschen durchgeführt – zum einen mit sehbehinderten und blinden Menschen, zum anderen mit gehbehinderten Menschen. Die Auswertung der gewonnen, individuellen Stressreaktionen der Probanden haben in Verbindung mit der kompletten Instrumentenanwendung zu einer argumentations- stützenden Feststellung und Optimierung stadträumlicher Barrieren geführt. Die Ergebnisse der Studien lassen den Schluss zu, dass der umfassende Instrumentenansatz des „EmBaGIS“ durchaus erfolgreich erprobt wurde. Es sind dennoch weitere Optimierungs- und Handlungsbedarfe im Kontext der Instrumentenentwicklung in Zukunft notwendig.
Nicht zuletzt durch die erfolgreiche Anwendung des „EmBaGIS“ in der Praxis lassen sich konkrete Chancen und Perspektiven des Instrumenteneinsatz in der Stadtentwicklungs- planung als informelles Planungsinstrument ausmachen. Das „EmBaGIS“ bietet eine bisher nicht dagewesene Möglichkeit, objektive und valide Individualdaten betroffener Menschen für die Stadtplanung darzubieten und somit dem essentiell wichtigen Partizipationsgedanken in der Planung inhaltlich deutlich voran zubringen.

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