Jan 15

Für die morgige Veranstaltung zu AutoCad bitte hier die Übungsmaterialien downloaden.

Hier finden sich nochmal die Hinweise für die Installation von AutoCad 2013.

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Jan 09

Die Kommunikation mit dem Bürger, dem „interessierten Laien”, hat sich, vor allem auf örtlicher Ebene, zu einer der Hauptaufgaben des Planers entwickelt. Das Grundproblem hierbei ist jedoch oft, dass der Laie nicht über den Fachverstand des Planers verfügt, die Planungen ihn jedoch direkt betreffen. Er will und soll sich an Planungsprozessen beteiligen können. Um die Basis für einen zielgerichteten Dialog legen zu können muss der Planer den Laien, trotz oftmals fehlenden Fachverstandes, bestmöglich informieren. Neben den bereits etablierten Methoden sollte heutzutage der Kanal der Augmented Reality herangezogen werden.

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Bei der Überlagerung der Realität mit virtuellen Informationen handelt es sich keineswegs mehr um eine Fiktion. Vielmehr bietet die Verfügbarkeit auf mobilen Endgeräten einen breiten Kanal mit hoher Anschlussfähigkeit. Viele technikbegeisterte Menschen können auf diesem Weg direkt angesprochen und für raumplanerische Themen, die letztendlich jeden betreffen, begeistert werden. Aber auch weniger technikaffine Menschen werden keinesfalls von diesem Kanal ausgeschlossen. Die Bedienung kann sehr intuitiv gestaltet werden, sodass Menschen jedes technischen Wissenstandes auf die Inhalte zugreifen können. Im Rahmen der Arbeit wurde eine 3D Modellierung durchgeführt, welche in eine Augmented Reality Ansicht eingebunden wurde. Die Vorgehensweise dabei und die Herausforderungen sind als Teil der Arbeit dokumentiert. Durchgeführt wurde dies anhand eines stadtplanerischen Konzepts einer Konversionsfläche in Trier. Das Thema Konversion ist vor dem Hintergrund des demographischen Wandels an Brisanz kaum zu überbieten. Verursacht durch diesen fallen immer mehr Flächen brach, aber dennoch werden tagtäglich andernorts Flächen neu versiegelt. Dies geht nicht mit dem vorhandenen Leitbild der Nachhaltigkeit einher. Es muss also Ziel sein vorhandene Flächenpotenziale attraktiver zu gestalten um die Innentwicklung weiter zu fördern.

Das erstellte Augmented Reality Modell des Sanierungsgebiets „Bahnausbesserungswerk/ Bobinet” zeigt am Beispiel das Potenzial einer solchen Konversionsfläche auf. Das Modell ermöglicht dem Betrachter eine Anschauung aus frei wählbaren Perspektiven, was es ihm erst ermöglicht ein wirkliches Gefühl für die neue Raumsituation zu gewinnen. Auch kann zwischen verschiedenen Planungsvarianten gewechselt werden, um diese miteinander vergleichen zu können. Mögliche Investoren gilt es zu überzeugen in eine, oftmals innerhalb gewachsener Siedlungsflächen liegende, Konversionsfläche zu investieren. Ein Augmented Reality Modell kann, vor allem unter Betrachtung möglicher zukünftiger Entwicklungen, entscheidend dazu beitragen.

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Jan 09

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ln der Disziplin der Raum- und Umweltplanung werden dreidimensionale Stadtmodelle in vielen Bereichen bereits genutzt. Da aber auch die Nachfrage nach Monitaringverfahren gestiegen ist, stellt sich die Frage, ob nicht die Möglichkeit besteht, diese beiden Komponenten miteinander zu vereinen und damit ein Instrumentarium anzubieten, mit dem es für die Planung möglich ist, dreidimensionale Stadtmodelle für Beobachtungszwecken zu verwenden und dadurch einen Mehrwert generieren zu können. Doch um neue Monitaringmethoden im Bereich der Bauleitplanung sowie der Gebäudeuntersuchung aufzeigen zu können, werden zunächst neue Erfassungswerkzeuge aufgezeigt, mit denen 3D-Modelle mit hoher Genauigkeit erzeugt werden können. Die Basis dieser Werkzeuge sind bereits aus der Geodäsie bekannt. Durch die Hard- und Softwareentwicklung in diesem Bereich soll die Technikjedoch auch für andere Fachgebiete, die auf diesem Terrain tätig sind, zugänglich gemacht werden. die in Dadurch ist es nun möglich, auf Basis von Fotoaufnahmen einer digitalen Spiegelreflexkamera dreidimensionale Modelle von Gebäuden am Computer detailgenau nachzubilden. Diese Technik ist jedoch nicht ausreichend, um beispielsweise ein Gebäudemonitaring durchführen zu können. Aus diesem Grund soll sie durch Nutzung einer Tachymeter Totalstation erweitert werden, die zusätzlich in der Lage ist, automatisiert Punkte an Objekten zu messen. Dadurch besteht die Möglichkeit, weitere Details eines Objektes terrestrisch zu erfassen. Um allerdings auch die Möglichkeit zu erhalten, Bildmaterial von höheren Gebäuden zu erfassen und detailgetreu auszuwerten kommt ein Unbemanntes Flugobjekt zum Einsatz (UAV), das in der Lage ist, die zuvor erwähnte digitale Spiegelreflexkamera an der Unterseite zu transportieren und damit Fotos von Objekten oder ganzen Gemeindegebieten aus der Luft zu erfassen. Damit kann die zuvor am Boden geleistete Arbeit weiter ergänzt werden, und dabei sowohl Digitale Geländemodelle (DGM) als auch exakte dreidimensionale Dachrekonstruktionen von Gebäuden entstehen. Darüber hinaus werden weitere Details von höheren Objekten dargestellt, die beispielsweise vom Boden nicht r eindeutig oder zumindest nicht vollständig erkannt werden können.

Durch Kombination aller vorgestellten Erfassungsmethoden können sich neue Möglichkeiten im Monitaring entwickeln, da hierbei nicht nur eine zweidimensionale Sicht in Form von Plänen auf Gemeindegebiete oder Gebäude geworfen kann, sondern mithilfe der 3D-Technik nun auch die Möglichkeit besteht, die virtuelle Realität nachzuempfinden und in die Situation einzutauchen. Für Monitaringverfahren eignen sich die vorgestellten Erfassungsmethoden vor allem dadurch, dass eine schnelle Erarbeitung und Verwertung möglich ist und zusätzlich kostengünstig tagesaktuelle Bilder aus der Luft geliefert werden können, die als Grundlage für eine Beobachtung dienen können. Somit können in kurzen Zeitabständen dreidimensionale Modeliierungen der aktuellen Gegebenheiten realisiert werden und damit bei Handlungsbedarf zügig eingeschritten werden, um das weitere Vorgehen entsprechend planerisch lenken zu können.

Dadurch ergibt sich bei Nutzung der gesamten Erfassungsmethoden ein Instrumentarium für die Planung, die in der Lage ist, zügig dreidimensionale Modelle zu erstellen und damit die klassische Form des Monitarings um die dritte Dimension zu erweitern.

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Oct 15

Für die Einführungsveranstaltung der CAD – Übungsreihe, am Mittwoch dem 17.10.2012 von 8:15 – 9:45Uhr  im Saal 01-160, bitte folgende Hinweise beachten:

  1. Laptop + Maus mitringen (mit Touchpad lässt sich bei CAD-Software schwer arbeiten)
  2. Verlängerungskabel + Mehrfachsteckdosen mitbringen (Im Saal 160 sind nicht genügend Steckdosen für alle vorhanden)
  3. CorelDRAW X6 Testversion herunterladen (hier oder bei CHIP)
    Für den weiteren Verlauf des Studiums empfiehlt sich die kostenpflichtige Anschaffung von CorelDRAW, um die Software über die 30 Tage der Testversion hinaus nutzen zu können. Über das RHRK kann diese relativ kostengünstig erworben werden. Nähere Informationen finden sich hier.
  4. Internetzugang per Eduroam einrichten
    Eine Anleitung zur Einrichtung ist hier zu finden.
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Apr 12

Die Lehrveranstaltung ‚Digitale Simulationsmodelle’ vermittelt die Anwendung Geographischer Informationssysteme sowie wichtige Kenntnisse im Umgang mit sogenannten Geodaten. Gleichzeitig soll der Fokus auf die Verortung von Geodaten am Beispiel kommunaler Finanzen und deren Ströme gelegt werden.

In vielen deutschen Kommunen ist die Situation momentan durch knappe finanzieller Mitte und damit auch von fehlenden Handlungsspielträumen der Politik und Planung geprägt. Die für Entscheidungen zugrundeliegenden Finanzdaten haben zwar oftmals räumlichen Charakter, werden jedoch meist in nicht-räumlichen Präsentationsformen dargeboten. „Daraus resultiert ein Mangel an raumbezogenem Wissen“ [Matatko 2009]. Ein Ansatz zur Behebung dieses „information lack“ kann sein, Daten aus dem kommunalen Haushalt mit sozio-demographischen Merkmalen zu verschneiden und dadurch neue Einblicke in räumliche Zusammenhänge zu erhalten.

In einer einführenden Phase werden typische GIS-Funktionalitäten demonstriert und geübt.

Hierzu zählen:

  • Datenaufbereitung
  • Georeferenzierung
  • Geocodierung
  • Datenerfassung und Datenmanipulation
  • Durchführen von attribut- und lagebezogenen Abfragen
  • Erzeugen von Datenrelationen
  • Durchführen von Geoanalysen
  • Präsentation von Daten

Die erworbenen Kenntnisse sollen in der folgenden Anwendungsphase zur Bearbeitung eines interessanten Semesterprojektes kreativ eingesetzt und erweitert werden, um der Fragestellung nachzugehen: „Wohin fließt unser Geld“? Dafür sollen Parameter mit direktem Geobezug (z. B. Investitionen in eine Immobilie) oder indirektem Geobezug (z. B. Gelder für Institutionen oder Projekte) zu Hilfe genommen werden, um beispielsweise darstellen zu können, ob und in welche Stadtquartiere knappe Finanzmittel verstärkt gelenkt werden. Hieran können sich vielfältige sozioökonomische und planungswissenschaftliche Forschungsfragen anschließen.

Leistungen

Neben der Einarbeitung in die Softwareumgebung von ArcGIS soll sich auch mit dem Thema „Kommunalfinanzen und deren räumlichen Verortung“ auseinandergesetzt werden. Die zu bearbeitenden Parameter werden von den wissenschaftlichen Mitarbeitern des Lehrstuhls Stadt-, Regional- und Umweltökonomie (Benjamin Holler und Stephan Brand) in einer kurzen Einführungsveranstaltung erläutert. Ergebnisse sollen verständliche Kartenwerke sein, die die Finanzverteilung (ggf. auch die Finanzentwicklung) innerhalb einer Stadt auf ansprechende Art und Weise visualisieren, mit zusätzlichen Rauminformationen versehen und dadurch politischen Entscheidungsträgern als auch Planern eine hilfreiche Grundlage zur Kommunikation und weiteren Planung an die Hand geben.

Bearbeitbare Parameter können sein:

  • Kultureinrichtungen (Theater, Museen, usw.)
  • Bildungseinrichtungen (Schulen, Bibliotheken, Kitas, usw.)
  • Freizeiteinrichtungen (Spiel- und Sportplätze, Schwimmbäder, usw.)
  • Gebäudewirtschaft allgemein (Investitionsverhalten, Funktionsteilung, usw.)
  • Sozialbereich allgemein (Projekte, Förderangebot, usw.)

Das Seminar ist in Zweier-Gruppen zu bearbeiten und soll neben den produzierten Karten auch eine kurze wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Geofinanzen und den Nutzen für die (räumliche) Planung umfassen. Abgabe nach Absprache zum Semesterende.

Termine

Am 25.04.12 um 15.00h wird die Einführungsveranstaltung im CPE-Lab durchgeführt. Nähere Infos hierzu auf unserer Website.

Literatur

Matatko, Anja: GeoFinanzen: Unterstützung kommunaler Entscheidungsprozesse durch kartographische Präsentation von Finanzdaten. RealCORP 2010. Wien. 2010. http://corp.at/archive/CORP2010_15.pdf

Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten: Arbeitsgruppe Georeferenzierung von Daten (Geodaten), online unter http://www.ratswd.de/Geodaten/, zuletzt abgerufen am 04.10.2012.

BBSR-Berichte KOMPAKT: Georeferenzierung von Daten,  online unter http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BerichteKompakt/berichtekompakt__node.html?__nnn=true, zuletzt abgerufen am 04.10.2012.

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Apr 12

Emotionale Stadtkartierung in der Innenstadt

Die Lehrveranstaltung „Umweltinformationssysteme“ vermittelt neben der Anwendung Geographischer Informationssysteme und Geodaten Kenntnisse der emotionalen Stadtkartierung und Einblick in neue Technologien wie das Tagging mit Mobiltelefonen. Durch diese technischen Möglichkeiten ist ein facettenreicher Blick in die Stadt möglich. Dieser soll unter planerischen Gesichtspunkten bewertet werden. Hauptaugenmerk wird darauf liegen, wie mit den entsprechenden Daten umgegangen werden kann, wie sie analysiert und bewertet werden können.

Fallbeispiel wird die Innenstadt von Saarbrücken im Bereich des Umgestaltungsprojektes „Stadtmitte am Fluss“/„Berliner Promenade“ sein. Hierbei wird eine Route mit den entsprechenden Messinstrumentarien abgegangen, um die jeweiligen Wirkungen auf den Probanden zu erfassen und zu visualisieren. Verschiedene stadtcharakteristische Bereiche (Fußgängerzone, Promenade, Verkehrsknotenpunkte etc.) werden Elemente dieses Parcours sein. In einer einführenden Phase werden Stadtraumanalysen sowie die Grundlagen der emotionalen Messung behandelt, welche den praktischen Teil vorbereiten. Des Weiteren wird das Tagging von Stadtraumsituationen mit Mobiltelefonen ein Element der Datenerfassung darstellen.

Zu den vermittelten Kenntnissen des Seminars gehören:

  • Datenerfassung, Georeferenzierung und Datenmanipulation mittels GIS
  • Grundlagen und Durchführung der emotionalen Stadtkartierung
  • Grundlagen und Durchführung des Taggings mit Hilfe von Mobiltelefonen
  • Durchführen von Geoanalysen und Visualisierungen
  • Präsentation von Daten

Ergänzend zu vorangegangenen Forschungsprojekten soll nun im Spannungsfeld Innenstadt der Mensch als Sensor betrachtet werden und seine indirekten Empfindungen (Messung mit SMART-Bändern) sowie direkten Empfindungen (Tagging via Mobiltelefon) gemessen werden. Wie diese Daten analysiert, visualisiert und schließlich auch bewertet werden können stellt den Schwerpunkt dieses Seminars dar.

Leistungen

Neben der Raumanalyse stellt die Einarbeitung in die Messmethodik ein Element des Seminars dar. Weiterführende Vertiefungen in die Softwareumgebung von GIS-Programmen zur Visulisierungen stellen den zweiten Schwerpunkt dar. Zu den zu erbringenden Leistungen gehören eine Raumanalyse, Durchführung einer Messreihe vor Ort sowie eine Auswertung der Daten.  Zusammengefasst wird dies in einem Endbericht.

Das Seminar ist in Gruppen zu bearbeiten und soll neben den produzierten Karten und Daten auch eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema beinhalten. Weiterhin beabsichtigt sind eine Zwischenpräsentation sowie eine Endpräsentation.

Termine

Am 25.04.12 um 14.00h wird die Einführungsveranstaltung im CPE-Lab durchgeführt. Nähere Infos hierzu auf unserer Website.

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Oct 18

Für die Einführungsveranstaltung der CAD – Übungsreihe, morgen am Mittwoch dem 19.10 von 8:15 – 9:45 im Saal 01-160, bitte folgende Hinweise beachten:

  1. Laptop + Maus mitringen (mit Touchpad lässt sich bei CAD-Software schwer arbeiten)
  2. Verlängerungskabel + Mehrfachstecker mitbringen (Im Saal 160 sind nicht genügend Steckdosen für alle vorhanden)
  3. CorelDRAW X5 Testversion herunterladen (hier oder bei CHIP)
    Für den weiteren Verlauf des Studiums ist eine Anschaffung von CorelDRAW sehr sinnvoll um die Software über die 30 Tage hinaus nutzen zu können. Über das RHRK kann diese relativ Kostengünstig erworben werden. Nähere Informationen finden sich hier.
  4. Internetzugang per Eduroam einrichten
    Eine Anleitung zur Einrichtung ist hier zu finden.
Apr 26

Gutleutviertel

Die rasanten Entwicklungssprünge in der Computertechnologie haben zu einer Digitalisierung der Bevölkerung geführt. Auch in der Stadtplanung hat die Computertechnologie Einzug gehalten. Die Arbeit mit Computersystemen, speziell CAD Software ist mittlerweile Standard. Sind die ersten Anfänge der Personal Computer in den 1970’ern für den Städtebau eher unbedeutend, ändert sich dies in den 1990’ern mit der Einführung des World Wide Webs und den enormen Entwicklungssprüngen bei der Computerleistung. Plötzlich ist es möglich, Daten und Pläne elektronisch zu übermitteln und die Ergebnisse einem breitem Publikum zu präsentieren. Der Digitale Entwurf hat die klassische Konzeption am Reißbrett nahezu komplett ersetzt.

Die 3D Modellierung von Entwürfen stellt einen enormen Fortschritt für die Stadtplanung dar. In der räumlichen Planung spielen speziell Aspekte wie zum Beispiel räumliche Wirkung eine große Rolle. Diese fehlt bei klassischen 2D Planwerken in der Regel und erst mit der Umsetzung konnte der Plan auf seine tatsächliche Wirkung hin beurteilt werden. Mithilfe von 3D Stadtmodelle kann das Plangebiet virtuell durchlaufen werden und so neben einer Akzeptanzsteigerung der Betroffenen, zu einer Qualitätssteigerung führen.
Das bedeutet, dass Fehlplanungen minimiert und damit enorme Kosten eingespart werden können.

Die 3D Visualisierung kann dazu führen der Öffentlichkeitsbeteiligung neuen Schwung zu verleihen. Das Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 hat das Thema Bürgerbeteiligung wieder verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Visualisierung war schon immer auch ein Mittel der Kommunikation. Die Präsentation und Vermarktung von Planung werden in Zukunft auch dank 3D Modellen eine zentrale Rolle im Planprozess einnehmen.

Die Aktualität und Zukünftig weiterhin bedeutsame Entwicklung von 3D Stadtmodellen für die Stadtplanung war für uns ein Grund sich mit der Thematik 3D Visualisierung zu beschäftigen. Wir persönlich erhoffen uns dadurch wertvolle Erfahrungen zu sammeln im Hinblick auf eine selbstständige und wissenschaftliche Bearbeitung eines konkreten Anlasses. Der Umgang mit den in der Arbeit verwendeten Programmen und Techniken zur 3D Modellierung, in die wir uns, neben den im Studium vermittelten Kenntnissen, im Rahmen der Arbeit selbst beibringen müssen, sehen wir als großen Wissensgewinn aber auch als große Herausforderung, dieses Wissen auch in der Praxis anzuwenden. Den konkreten Untersuchungsrahmen bildet ein von der Stadt Frankfurt am Main ausgewähltes Plangebiet, das derzeit stark diskutiert wird. Die Stadt möchte zukünftig Stadtentwicklung stärker mit Hilfe von 3D Modellen betreiben und anhand der vorliegenden Arbeit soll das Potenzial dazu herausgearbeitet werden.

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Dec 01

Emotionales Barriere-GIS als neues Instrument zur Identifikation und Optimierung stadträumlicher Barrieren für mobilitätseingeschränkte und behinderte Menschen

DeckblattBenjaminBergner

Die vorliegende Arbeit „Methodische und praktische Fundierung zur Etablierung des EmBaGIS“ befasst sich mit der Entwicklung eines innovativen Planungsinstrumentes zur Identifikation und Optimierung stadträumlicher Barrieren für mobilitätseingeschränkte und behinderte Menschen. Die konkrete Zielsetzung beinhaltet eine bewusste Mischung von Top-Down- und Bottom-Up-Ansatz. Nach einer breiten theoretischen Fundierung in den Bereichen stadträumlicher Barrieren, der subjektiven Lebensqualitätsforschung und der Emotionsforschung stellt sich die Arbeit der relevanten Zukunftsherausforderung der Schaffung einer umfassenden Barrierefreiheit und damit einer gleichberechtigten Teilhabe behinderter Menschen am Lebensalltag. Zu diesem Zweck wird das Instrument „Emotionales Barriere-GIS“ (kurz EmBaGIS) entwickelt, das umfassend den klassisch planerischen Ansatz der barrierespezifischen Bestandsaufnahme und –Analyse, zusammen mit einer empirischen Teilkomponente, hin zu einer städtebaulichen Optimierung und der Formulierung eines Maßnahmenkatalogs führt.
Während in der Vergangenheit die Barrierefreiheit, neben dem klassisch planerischen Ansatz, empirisch durch retrospektive Selbstberichte festgestellt wurde, so ist insbesondere diese Art der Bestandsaufnahme nach heutigen Gesichtspunkten überholt. Zur Feststellung der Barrierefreiheit aus Sicht der Betroffenen wird in dieser Arbeit erstmals eine neue Methode zur empirischen Messung der Raumerfahrung und, damit einhergehend, der mentalen Belastung in Verbindung mit stadträumlichen Barrieren angewandt. Die Methode des psychophysiologischen Monitorings zeichnet mit Hilfe technischer Geräte bei gleichzeitiger Verortung autonome Körperfunktionen auf, welche auf affektive Moment-zu-Moment-Emotionen schließen lassen. Hiermit wird es möglich punktgenaue Stressreaktionen, welche explizit mit baulichen und räumlichen Barrieren in Verbindung gebracht werden können, zu erfassen. Somit können objektive und valide Individualdaten der Stadtplanung zur Beurteilung der Barrierefreiheit zu Verfügung gestellt werden. Dabei steht der Mensch als Messfühler im Vordergrund der Planung.
In diesem Kontext werden innerhalb der Arbeit zwei empirische Studien zur Messung der Raumerfahrung und mentalen Belastung behinderter Menschen durchgeführt – zum einen mit sehbehinderten und blinden Menschen, zum anderen mit gehbehinderten Menschen. Die Auswertung der gewonnen, individuellen Stressreaktionen der Probanden haben in Verbindung mit der kompletten Instrumentenanwendung zu einer argumentations- stützenden Feststellung und Optimierung stadträumlicher Barrieren geführt. Die Ergebnisse der Studien lassen den Schluss zu, dass der umfassende Instrumentenansatz des „EmBaGIS“ durchaus erfolgreich erprobt wurde. Es sind dennoch weitere Optimierungs- und Handlungsbedarfe im Kontext der Instrumentenentwicklung in Zukunft notwendig.
Nicht zuletzt durch die erfolgreiche Anwendung des „EmBaGIS“ in der Praxis lassen sich konkrete Chancen und Perspektiven des Instrumenteneinsatz in der Stadtentwicklungs- planung als informelles Planungsinstrument ausmachen. Das „EmBaGIS“ bietet eine bisher nicht dagewesene Möglichkeit, objektive und valide Individualdaten betroffener Menschen für die Stadtplanung darzubieten und somit dem essentiell wichtigen Partizipationsgedanken in der Planung inhaltlich deutlich voran zubringen.

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Nov 23

Web-basiertes Wissensmanagement in Mixed Reality Umgebungen

DeckblattBenjaminAllbach_clean

Planung und Leben haben durch das „World Wide Web“ und Webanwendungen vielfach an Mehrwert gewonnen. Auch das soziale und kulturelle Leben wird durch das World Wide Web allgemein und durch viele soziale Plattformen und Netzwerke immer stärker beeinflusst. Das Internet revolutionierte die Kommunikation und den Wissensaustausch der Menschen. Eine weitere Revolution war der Einzug von mobilen Kommunikations- werkzeugen. Mobile Telefone (Handys) ermöglichen es fast immer und überall mit der Welt kommunizieren zu können. Die Entwicklung dieser „Mobile Devices“ schreitet derart schnell voran, dass diese mittlerweile fast vollständig stationäre Personal Computer (PC) ersetzen können. Durch das immer stärker werdende Bedürfnis nach Information und Kommunikation, im Kontext einer möglichen Entwicklung hin zu einer Wissensgesellschaft, verschmelzen diese beiden Revolutionen immer stärker miteinander. Wissen und das Individuum werden mehr oder wenigerubiquitär. Durch diese Ubiquität bekommt die Bedeutung des Ortes/Standpunktes einen größeren Einfluss. Von wo wird die Information eingespielt und für welchen lokalen Interessentenkreis spielt diese Information eine Rolle? Geowebanwendungen, wie z.B. „Google Earth“, bekommen somit eine immer stärkere Bedeutung beim täglichen Leben und bei Planungen.

Die oben beschriebene Verschmelzung wird durch die verstärke Nutzung von kabelgebundenen und kabellosen Breitband-verbindungen, von GPS (Global Positioning System), von einer immer stärkeren mobilen Rechenleistung sowie von mobiler Sensoren Technik (optisch, mechanisch, akustisch) vorangetrieben.
Eine weitere Entwicklung und Verschmelzung sind durch Computer erschaffene virtuelle Welten bzw. die Einblendung von virtuellen Objekten in die wirkliche Welt, die die nächste technologische Evolutionsstufe darstellen könnte.

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