Nov 22

Für die Vorlesung am 13.11. bei Prof. Streich können sie sich an das Handout der Vorlesung 3 “Mathematische Grundlagen für die Nutzung von CAD-Systemen“ halten. Die Inhalte werden in dieser Vorlesung weiterbearbeitet.

Nov 08

Für die Übung 2 “Fotocollage” am 09.11. benötigen Sie Photoshop. Bitte installieren Sie das Programm. Die Testversion findet sich hier zum Download. Laden Sie sich zudem folgende 4 Bilddateien herunter (Format: rar., 1,4 MB), da diese im Rahmen der Veranstaltung benötigt werden.

Ziel der Veranstaltung ist das Erlernen der grundlegenden Funktionen des Programms Photoshop sowie die Erstellung einer eigenen Collage.

Nov 07

BA_Biwer_Julia

Jugendliche stellen Stadtplaner durch ihre Rolle als besondere Nutzergruppe öffentlicher Plätze vor gewisse Herausforderungen. Sie beanspruchen öffentlichen Raum mehr und anders als andere Nutzergruppen, werden in der Planung aber oftmals ver-nachlässigt. Es besteht das Problem der Beteiligung, weil klassische Beteiligungsverfah-ren Jugendliche nicht miteinbeziehen und weil sich der Dialog zwischen Planern und Jugendlichen als schwierig erweist. Dreidimensionale Modelle bilden ein funktionierendes Kommunikationsmittel zwischen diesen beiden Akteuren. Durch die Entwicklung einzelner dreidimensionaler Gestaltungselemente wird es Planern ermöglicht, Jugendliche aktiv in die Gestaltungsplanung einzubeziehen.

BA_Biwer_Julia_Platzgestaltung

Dies geschieht dadurch, dass ihnen die Chance gegeben wird, die einzelnen Gestaltungselemente selbst in ei-nem 3D-Modell des Platzes, welches der Planer ebenso wie die einzelnen Gestaltungs-elemente vorher erarbeitet, anzuordnen, zu verschieben und auszuprobieren, welche Wirkung welches Element an welcher Stelle des Platzes entfaltet. Somit können sie nach der Vorarbeit des Planers den Platz weitestgehend selbst gestalten, wodurch die Gestaltungsplanung zu einem wertvollen dynamischen Prozess mit den Jugendlichen wird. Am Beispiel des Stiftsplatzes in Kaiserslautern wird ein solcher Prozess der Beteiligung Jugendlicher mittels dreidimensionalen Modellen beispielhaft demonstriert.

Bacherlorarbeit zum Downloaden

Tagged with:
Nov 07
Die Möglichkeit der Visualisierung von planerischen Festsetzungen

BA_Broschart

Die vorliegende Arbeit befasst sich damit, wie Planung zukünftig für den Bürger durch den Einsatz von 3D-Modellen verständlicher gestaltet werden kann. Dazu werden die Inhalte eines Bebauungsplans, konkret der zeichnerische Festsetzungsteil, auf ihre dreidimensionale Umsetzbarkeit untersucht.

In der Planzeichenverordnung steht eine Vielzahl an Festsetzungselementen zur Verfügung, die potentielle Inhalte eines Bebauungsplans darstellen können. Deshalb werden diese zunächst auf ihre Eigenschaften bezüglich ihrer Auswirkungen auf die gebaute Realität untersucht und in einem zweiten Schritt versucht, ein dreidimensionales Pendant zu erstellen. In einigen Fällen ist eine symbolhafte Darstellung unumgänglich, die entsprechenden, in der Planzeichenverordnung zur Verfügung stehenden, Planzeichenelemente aber nicht immer eindeutig. An diesen Stellen werden Vorschläge für eine alternative Symboldarstellung erarbeitet.

BA_Broschart_Varianten

Insgesamt wird dabei ein Baukasten an dreidimensionalen Festsetzungselementen erstellt, aus dem sich ein Planer bedienen kann, um diese Einzelelemente kombiniert zur Erstellung eines dreidimensionalen Bebauungsplans einsetzen zu können. Der erstellte 3D-Bebauungsplan kann im Rahmen einer informellen Bürgerbeteiligung ergänzend eingesetzt werden, um auf diese Weise planerische Festsetzungen besser erklären zu können.

BA_Broschart_BaukastenUm das Thema eines dreidimensionalen Bebauungsplans genau einordnen zu können, muss zunächst auf das Verhältnis zwischen Planer und Adressaten eingegangen werden, bevor genauer auf die Grundlagen des Computereinsatzes und speziell auf die Einsatzgebiete von 3D-Modellen in der Planung eingegangen wird.

In dieser Arbeit geht es allerdings nicht nur um die Erarbeitung der Inhalte eines möglichen dreidimensionalen Bebauungsplans an sich, sondern es geht auch darum, mögliche Präsentationsformen dieses aufzuzeigen. Dabei wird sowohl die Darstellung eines 3D-Bebauungsplans in Google Earth, als auch neue Präsentationsmethoden durch den Einsatz von Smartphones, genauer dem Einsatz sogenannter „Mobile Augmented Reality-Browser“, behandelt. Beim Thema Augmented Reality geht es darum, die Möglichkeiten und Grenzen einer Darstellung von planerischen Festsetzungen zu erforschen und diese aufzuzeigen. Die erarbeiteten Inhalte werden am Ende kritisch reflektiert und ein kurzer Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und weiteren Forschungsbedarf gegeben

Bacherlorarbeit zum Downloaden

Tagged with:
Nov 07
Simulation am Beispiel der Gemeinde Bübingen

BA_Gayko_Carolin

Ein wesentlicher Themenbereich im Planungsprozess für städtebauliche Veränderungen oder Neubebauungen stellt die Lichtplanung dar, denn der alltägliche Einfluss von Licht bestimmt im Wesentlichen das Wohlgefühl der Bewohner. Während die Planung mit Kunstlicht zusätzliche Beleuchtungsquellen zur städtebaulichen Lichtgestaltung einsetzt, ist die Tageslichtplanung darauf bedacht, das Sonnenlicht in die Planung zu integrieren oder den Entwurf dem Lichteinfall je nach Zweck anzupassen.

In dieser Arbeit liegt der Fokus allein auf dem Umgang von Tages- beziehungsweise Sonnenlicht in der Stadtplanung. Dabei sind zwei Gesichtspunkte zu beachten: zum einen muss darauf geachtet werden, eine möglichst geringe Verschattung der umliegenden Bebauung und weiteren Umgebung zu verursachen. Zum anderen besteht die Möglichkeit die Sonneneinstrahlung energetisch zu nutzen

BA_Gayko_Carolin_VerschattungDie Förderung solarenergetischer Nutzung ist ein wichtiger Aspekt für eine nachhaltige Stadtplanung, welche großräumig eine ausgewogene Ordnung mit gleichwertigen Lebensverhältnissen heutiger und zukünftiger Generationen gewährleisten soll [vgl. §1
Abs.2 ROG]. Folglich ist die Absicht nachhaltig und energieeffizient zu bauen schon im Entwurf von Bebauungsplänen zu berücksichtigen, ha hier die Grundlage für das weitere Bauen gelegt wird.

Es ist also festzustellen, dass der Planer mitverantwortlich ist für die Energieeffizienz des fertiggestellten Planes.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, anhand eines praktischen Beispiels den Mehrnutzen computergestützter Simulationen im Bereich der Tageslichtplanung aufzuzeigen. Die theoretischen Grundlagen der Nutzung des Sonnenlichtes sollen am Beispiel eines
Plangebietes in Bübingen, Stadt Saarbrücken angewendet werden. Der Fokus liegt hierbei im Aufzeigen der Verschattungssituationen und dem Potenzial dern Solarenergienutzung zweier unterschiedlicher Bebauungsvorschläge. Ein Vergleich der Analyseergebnisse beider Vorschläge soll Aufschluss geben über die Geeignetheit des jeweiligen Planes.

Bacherlorarbeit zum Downloaden

Tagged with:
Nov 07
Überprüfung des Einsatzes webbasierter 3D-Visualisierungen am Beispiel des Gewerbegebietes „Stubenwald“ in der Stadt Bensheim

Unbenannt

Das Stadtmarketing und Standortmarketing haben sich weitgehendst in der Praxis etabliert. Das Internet spielt seit längerer Zeit schon eine wichtige Rolle im Stadt- und Standortmarketing. Hier wurden schon früh Webauftritte und Web-GIS-Systeme eingesetzt. Das World Wide Web unterliegt einer ständigen technischen Weiterentwicklung. Neue Techniken wie XML3D und X3DOM eröffnen neue Möglichkeiten zur webbasierten Präsentation von 3D-Inhalten.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Einsatzmöglichkeiten von webbasierten 3DVisualisierungen im Standortmarketing. Darüber hinaus sollen die Ergebnisse auf andere Bereiche der Stadtplanung übertagen werden, z.B. könnte der Einsatz im Rahmen der Bürgerbeteiligung bei städtebaulichen Planungen einen großen Nutzen bringen.

Dies geschieht im Rahmen eines Praxisbeispiels. Die Stadt Bensheim vermarktet Gewerbeflächen in verschiedenen Gewerbegebieten in der Stadt. In dieser Arbeit soll ein 3D-Modell von dem Gewerbegebiet „Stubenwald“ erstellt werden und anschließend online-verfügbar gemacht werden. Das Modell sollte nicht nur einen Selbstzweck erfüllen, sondern möglichst benutzerfreundlich und informativ in eine Internetseite integriert werden, um so die freien Gewerbeflächen zu vermarkten.

Diese Bachelorarbeit zeigt Möglichkeiten auf wie diese neue Technik zukünftig im Standortmarketing und allgemein in der Stadtplanung eingesetzt werden kann. Ein wichtiger Teil der Arbeit besteht in der Überprüfung der technischen Umsetzbarkeit solcher webbasierten 3D-Visualisierungen, aus Sicht des Raumplaners, ohne spezifische Kenntnisse in diesem Bereich. Die schon weiter etablierte Technik der Google Earth API wird ebenfalls kurz beleuchtet. Alle Betrachteten Systeme erfordern gewisse Vorkenntnisse. Diese können jedoch relativ schnell erlernt werden. Ein Teil dieser Vorkenntnisse versucht die vorliegende Arbeit zu vermitteln. Das Praxisbeispiel bietet ebenfalls einen ersten Einstieg in das Erstellen von webbasierten 3D-Visualisierungen mit Hilfe von XML3D.

Bachelorarbeit zum Downloaden

Tagged with:
Oct 17

Die Übungsreihe wird, wie geplant, am Mittwoch morgen um 8:15- 9:45 mit der Einführungsveranstaltung beginnen!

Bitte bringt euere Laptops und ggf. Verlängerungskabel mit Mehrfachstecker mit, da wir im Saal 160 nicht genügend Steckdosen vorfinden. Wir werden euch über den Übungsverlauf informieren und eine allgemeine Softwareeinführung geben. Zudem bekommt ihr eine erste Einführung in das Programm Corel Draw  und Installationshilfe.

Die Übungsübersicht findet ihr hier: Plan zum Übungsverlauf

Die Vorlesungsreihe von Prof. Dr. -Ing. Streich beginnt nächste Woche am 26.10.

Die Vorlesung  diesen Mittwoch entfällt!!!

Oct 17

Am Beispiel der Konversion des Ciaotou Historical Parks (Taiwan)

Bauen in KlimazonenBauen in verschiedenen Klimazonen

Quellen: www.westafrika-expeditionen.de; www.spiegel.de; traditions.cultural-china.com

Die Nachhaltigkeit von städtebaulichen Planungen ist abhängig davon, wie gut die Konzepte auf das örtliche Klima abgestimmt sind. Aus diesem Grund haben sich in den verschiedenen Klimazonen dieser Erde ganz unterschiedliche Anforderungen an eine nachhaltige Bebauung entwickelt. Durch den richtigen Umgang mit den Klimafaktoren Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind, Strahlungsintensität, Regen und Vegetation im Design, kann der Energieaufwand zur nachträglichen Klimatisierung und künstlichen Belichtung der Gebäude minimiert werden.

Mit modernen Simulationsprogrammen wie Autodesk Ecotect Analysis, die auf Basis komplexer Wetterdaten arbeiten, kann überprüft werden, in wie fern ein Design klimagerecht ist. Obwohl die Simulationssoftware für Architekten entwickelt wurde, lässt sie sich auch in der städtebaulichen Planung anwenden. Sie ist insbesondere für Projekte mit dichter Bebauung geeignet, wie z.B. im Geschosswohnungsbau oder bei der Erarbeitung eines Hochhausentwicklungsplans. Von den in Ecotect möglichen Simulationen bieten sich die Analyse von Reflexionen und Verschattungen, des Sonnenstandes zu verschiedenen Jahreszeiten (z.B. für die gelungene Installation von Solarkollektoren) und die Ermittlung von Tageslichtfaktoren auf einzelnen Flächen für einen Einsatz im Planungsverfahren an. Aufgrund der Komplexität der Simulationen ist eine Schulung für eine gelungene Interpretation der Analysedaten erforderlich. Da Simulationen der Verschattung von Gebäuden auch mit in der Anwendung einfacheren Programmen erstellt werden können, wie z.B. Google SketchUp, lohnt sich der Mehraufwand einer Ecotect Simulation dann, wenn zumindest auch eine genaue Messung des auf bestimmte Oberflächen treffenden Tageslichts vorgenommen werden soll.

Bei der Anwendung auf ein konkretes Projekt, der Umgestaltung des Lagerhallengebietes einer alten Zuckerraffinerie in Ciaotou (Taiwan), wurde Ecotect zur Verbesserung des Entwurfs und der entwurfsvorbereitenden Analysen verwendet. Das Ergebnis ist ein Gestaltungsvorschlag und Maßnahmen- Katalog für die nachhaltige Konversion des Gebiets in einen Creative Park. Entwurfsvorbereitend wurden die Unterschiede in den Anforderungen der städtebaulichen Planung in Taiwan und Deutschland herausgearbeitet, um nicht nur klimatisch, sondern auch sozial und ökonomisch optimale Lösungen entwickeln zu können.

Green Design Konzept

In der Arbeit konnte herausgestellt werden, wie wichtig die Berücksichtigung von Klima und Gesellschaft für eine nachhaltige städtebauliche Planung ist. Die Anwendung von Simulationssoftware ist dabei eine gute Möglichkeit die Entwurfsqualität zu verbessern. Weiterhin bietet die Simulation den Vorteil, dass die Vorzüge eines Green Designs quantitativ darstellbar sind und animierte Analysen zu Präsentationszwecken genutzt werden können. Dennoch ist für das Endergebnis immer noch die richtige Ausbildung des Planers am wichtigsten. Nur so können die Ergebnisse richtig interpretiert, und im Konzept darauf reagiert werden.

Diplomarbeit zum Downloaden

Tagged with:
Oct 17
Anwendungsbereiche von Geoinformationssystemen am Beispiel von Gemeindeentwicklungskonzepten im Saarland


SiedlungsentwicklungAbbildung: Siedlungsentwicklung GEKO Bous (Stadtplusland, 2011)

Die Städte und Gemeinden der Bundesrepublik haben zunehmend mit den sogenannten “Megatrends” (BAMF, 2011) Demografischer Wandel, Globalisierung und immer stärker werdendem sozialen Wandel zu kämpfen. Ohne entsprechende Anpassung in der Entwicklungsplanung ist auf Dauer mit einer sich stetig verschlechternden Situation der Städte und Gemeinden im nationalen und internationalen Wettbewerb zu rechnen.
Die Zukunftsaufgabe der Länder, Regionen, Städte und Kommunen soll es daher sein, einen Weg zu finden, ihre zukünftige Entwicklung individuell zu planen und sie an die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen und deren Folgen anzupassen. Aktuell werden Gemeindeentwicklungskonzepte in den saarländischen Kommunen zur Bewältigung dieser Aufgabe eingesetzt. Diese sollen den aktuellen Zustand der Gemeinden umfassend beschreiben und entsprechende Handlungserfordernisse ausarbeiten.
Aufgrund der fehlenden Basis an benötigten Daten in fast allen inhaltlichen Bereichen der sog. GEKOs, gestalten sich die Beschreibungen und Analysen der Kommunen, sowie die konzeptionellen Visualisierungen jedoch oft schwierig. Das Ergebnis sind stark textlastige Berichte, die nur vereinzelt Grafiken zur Unter­stützung der Textpassagen beinhalten.
Gerade die grafische Auf­bereitung ist es aber, die vom Bürger als Adressaten der GEKOs am besten und effektivsten verarbeitet werden kann und daher als äußerst wichtig eingestuft wird (vgl. Doelker, 2005). Außerdem ist vor dem Hintergrund der INSPIRE-Richtlinie der Europäischen Union eine umfassende Datengrundlage für alle Kommunen des Landes notwendig und hilfreich und daher auch Ziel dieser Arbeit.
Diese Arbeit beschäftigt sich damit, zu ausgewählten Themenbereichen der Gemeindeentwicklungskonzepte(GEKO) im Saarland möglichst einfache, exemplarische Visualisierungen zu erstellen und die dafür notwendige Datenstruktur zu schaffen. Die Visualisierungen sollen den Bürgerinnen und Bürgern ein besseres Verständnis der städtebaulichen Problembereiche und Analysen innerhalb der GEKOs ermöglichen. Eine Datenbasis, die nach der ausgearbeiteten Struktur erstellt wurde, ist dabei uneingeschränkt auch für Karten für stadtplanerisches Fachpublikum zu verwenden. Grundlage aller Visualisierungen und Karten ist hier das GEOINFORMATIONSSYSTEM ARCINFO der Firma ESRI.

Diplomarbeit zum Downloaden

Tagged with:
Sep 30

Modell

Die 3D Modellierung von Entwürfen stellt einen enormen Fortschritt für die Stadtplanung dar. In der räumlichen Planung spielen speziell Aspekte wie zum Beispiel räumliche Wirkung eine große Rolle. Diese fehlt bei klassischen 2D Planwerken in der Regel und erst mit der Umsetzung konnte der Plan auf seine tatsächliche Wirkung hin beurteilt werden. Mithilfe von 3D Stadtmodelle kann das Plangebiet virtuell durchlaufen werden und so neben einer Akzeptanzsteigerung der Betroffenen, zu einer Qualitätssteigerung führen.
Das bedeutet, dass Fehlplanungen minimiert und damit enorme Kosten eingespart werden können.
Die 3D Visualisierung kann dazu führen der Öffentlichkeitsbeteiligung neuen Schwung zu verleihen. Das Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 hat das Thema Bürgerbeteiligung wieder verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Visualisierung war schon immer auch ein Mittel der Kommunikation. Die Präsentation und Vermarktung von Planung werden in Zukunft auch dank 3D Modellen eine zentrale Rolle im Planprozess einnehmen.

Die Aktualität und Zukünftig weiterhin bedeutsame Entwicklung von 3D Stadtmodellen für die Stadtplanung war für uns ein Grund sich mit der Thematik 3D Visualisierung zu beschäftigen. Untersuchungsrahmen bildet ein von der Stadt Frankfurt am Main ausgewähltes Plangebiet, das derzeit stark diskutiert wird. Die Stadt möchte zukünftig Stadtentwicklung stärker mit Hilfe von 3D Modellen betreiben und anhand der vorliegenden Arbeit soll das Potenzial dazu herausgearbeitet werden.

Bachelorarbeit zum Downloaden

Tagged with:
Sep 30

In der Arbeit wurde sich mit der Platzneugestaltung des Kohlplatzes in Neustadt an der Weinstraße beschäftigt. Die Betrachtung des räumlich-baulichen und ästhetischen Gesamtgefüges ist bei der Gestaltungsplanung wichtig. Somit ist die Erstellung eines 3D-Modells in computerunterstützter Technik ein wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit.

Kohlplatz

„Planung ist der systematische Entwurf einer rationalen Ordnung auf der Grundlage alles verfügbaren einschlägigen Wissens.“ [T. Ellwein nach J.Kaiser 1986 zitiert in Streich 2005: 16]

Planung ist somit also immer ein vorausschauender Prozess, der darauf abzielt, zeitgemäßes Wissen und Denken mit den gegenwärtigen sozialen und strukturellen Zuständen der Gesellschaft zu vereinen. Somit ist auch klar, dass sich Stadtplanung im Wandel der Zeit verändert hat und sich weiter verändern wird.

In der heutigen Wissensgesellschaft wirken zahlreiche Einflussfaktoren auf das Geschehen der Stadtentwicklung ein. Zu nennen sind hier zum einen der demographische Wandel und zum anderen die noch immer voranschreitende Dezentralisierung und Globalisierung. Die Entwicklung von Wissenschaft und Technologie spielt eine zentrale Rolle. Die Endlichkeit der fossilen Energieträger und die durch ihre Nutzung global auftretenden ökologische Probleme lassen das Thema der erneuerbaren Energiegewinnung näher in das gesellschaftliche Bewusstsein rücken.

Grundidee der hier vorliegenden Arbeit war die Aussicht auf eine sinnvolle Kombination von Stadtentwicklungs-Sanierungsaufgaben mit innovativen Gestaltungstechniken für erneuerbare Energien. Vor allem innerstädtische Freiflächen stellen die größten Potenzialflächen für erneuerbare Energiegewinnungsmaßnahmen dar.

Diese Art der Darstellung ist ein noch relativ junges Aufgabengebiet und in dem klassische Methodenrepertoire der Stadtplanung noch nicht richtig verankert. Die Arbeit an dem digitalen 3D-Modell gilt also gleichzeitig als eine Art „Prüfstein“ und soll auf direkten sinnvollen Nutzen untersucht werden. Ein weiterer wichtiger Untersuchungspunkt war den Platz so zu gestalten, dass er dem modernen Zeitgeist unserer Gesellschaft gerecht wird. Motivation dieser Arbeit ist also vor allem die visuelle Untersuchung einer modernen Platzgestaltung, in Kombination mit Möglichkeiten der regenerativen Energiegewinnung unter gleichzeitiger Berücksichtigung und Untersuchung digitaler Computermodelle.

Bachelorarbeit zum Downloaden

Tagged with:
Sep 08

Peter Zeile, Antônio Nélson Rodrigues da Silva, Georgios Papastefanou, Fabíola de Oliveira Aguiar, Benjamin Sebastian Bergner

Ein Konferenzbeitrag auf der diesjährigen CUPUM(Computers in Urban Planning and Urban Management) in Kanada der Fachgebiete CPE (TU Kaiserslautern) in Zusammenarbeit mit der Universität Estadual Do Maranhão in Bazilien und dem GESIS Leibniz Institute für Sozialwissenschaften in Mannheim zum Smart Sensoring zur Unterstützung des barrierefreien Planens.

As more and more people face mobility constraints due to the natural aging process of the population, barrier-free-planning becomes an important urban planning issue. There are two different research approaches for integrating these needs in an objective, bottom-up and sensor based planning process. A core element is the use of the ambulatory assessment methods in combination with GPS-sensor data. The result is a planning instrument for identifying and optimizing city spatial barriers for handicapped people. This “bottom-up-approach” is based on research fields of barrier-specified city planning, subjective well-being and the field of emotional research. It is elemental to know the place of spatial barriers associated with the negative emotion – the “stress” of probands. To achieve this, the new method of psycho-physiological monitoring is utilized in two projects, using a special technical device to measure autonomic bodily functions as indicators for emotions – the Smartband. The first project, named EmbaGIS (Emotional-Barrier-GIS), aims at the measurement of the emotional component of handicapped people (two target groups: users with visual and walking troubles) in the context of barriers, geo- and time located in a GI-System. The result is a psycho-physiological monitoring, which can help to identify city spatial barriers in a personal view of handicapped people. The objective of the second project is to formulate an evaluation model for mapping the relative accessibility of pedestrians’ pathways, in which the potential mobility conditions of particular users groups were taken into account. The proposed model is initially based on a multicriteria evaluation, which is subsequently adjusted to show levels of relative accessibility. The method was applied in two university campuses, and one of the validation processes was based on field results obtained with the Smartband. The main characteristics of both projects are presented and their outcomes are thoroughly discussed in the paper.

paper downloaden

Tagged with:
Sep 08

Jan-Philipp Exner, Peter Zeile, Bernd Streich; University of Kaiserslautern, Germany

Ein Konferenzbeitrag des Fachgebiets CPE auf der diesjährigen CUPUM(Computers in Urban Planning and Urban Management) in Kananda zu den  neuen Vorteilen und Potentialen, die sich durch Sensorik, Geo- und Mobil- Web für die Stadtplaung ergeben.

Continuous observation and monitoring of developments and changes in quality of spatial phenomena has always been a central task in the urban, spatial and environmental planning at various scales. Similar to the discussion about Web 2.0, “monitoringwill be used in a very intense discussion of innovative planning methods. It means observation of a phenomenon over a longer period, with the result of using the knowledge gained on forecasts for a reactive or constructive control. It is evermore integrated in formal laws like in the EIA-Guideline of the European Union or in Federal German Building Code (BauGB § 3) for example. Observation processes and furthermore, issues like smart grids and energy efficiency gains incremental importance in the context of urban planning. The amount of potential useable geodata for planners is growing and there will the question how to make use of it. This trend is called the “Geoweband will enhance this field enormously and provide data for monitoring in the future. Especially the upcoming presence and rise of sensor data, mobile based planning methods for communication and “smart sensoring” with humans as “intelligent sensors” will contribute to that as well. The question for planners will be, what kind of data will be important and how to deal with heterogeneous data in general and how to interpret it. However, there will be a lot of research for the question, what role planners could play on this interface between real and digital world.

The research with Monitoring Laboratory Urban Planning at the University of Kaiserslautern aims to give an overview about new fields of research for planners and how and by what methods and techniques monitoring in this spatial and urban planning context could be used wisely.

paper downloaden

Jun 15
Nadja Bautz, Peter Zeile

Konzept „+pol“

Die Arbeit „+pol – Multimodale Mobilitätsstationen am Beispiel der Stadt Freiburg im Breisgau“ beschäftigt sich mit der Herausforderung, „Multimodale Mobilität“ und das Phänomen der „Seamless Mobility“ (nahtlose bzw. nahezu übergangslose Mobilität) in der Stadt Freiburg umzusetzen. Weiterhin soll die Frage geklärt werden wie diese Ansätze in Verbindung mit der Schaffung eines neuartigen und modernen Signets namens „+pol“ baulich verwirklicht werden können. Das Konzept ist stark umsetzungsbezogen und ist auf acht ausgewählte Standorte fokussiert. Aus diesem Grund soll der Entwurf den Freiburger Bürgern als auch der dortigen Verwaltung zunächst eine erste Diskussionsgrundlage bieten, das Vorhaben von „Seamless Mobility“ künftig umsetzen zu können. Bei der konzeptionellen Ausarbeitung wurde schnell deutlich, dass besonders auf Aufenthalts- sowie Lebensqualität in der Stadt Freiburg geachtet werden musste: Haltestellen stellen nicht mehr bloß herkömmliche Umsteigeplätze dar, sie sind vielmehr als Orte der Begegnung und der Kommunikation zu verstehen, welche die gesamtstädtische Wahrnehmung auf ein herausragendes Image in die Öffentlichkeit tragen. Um dies ermöglichen, spielten eine verbesserte Vernetzung, neue Anreize, optimierte Verbindungen und Bündelungen als auch die Integration von Nahversorgung oder Kiosken eine große Rolle, um „Multimodale Mobilität“ und „Seamless Mobility“ in Freiburg im Breisgau zu
gewährleisten.

Ganze Arbeit zum Download

e-paper (CORP 2012) downloaden

Tagged with:
Jun 15
Guido Kebbedies, Jan-Philipp Exner

Viewer Portal

Cross-border integration was and still is one key aspects of the EU. It is the focus of this study to show the efforts of a German-French border-region for a better integration and its use of geoweb based services by planners. One of the first projects in their new constitution was to develop a common, cross-border management for the commercial zones. The idea was, to create a technical platform like a portal that contains a coherent raw-dataset with centrally managed geodata and decentralized managed metadata. The homogenising data (same projection mode and the method of collection) is displayed on an “Administration- Portal”. This is only accessible for the communities and they are in force to insert their own data. The strong focus on elf-administration should aim for a better acceptance of such a portal and especially the way of working and collaborating. Hence, there will be not a typical top-down-oriented result because every member will be in charge of the quality of their own data and will feel responsible for it. In addition to that, a “Viewer-Portal” with possibility for data-request is developed to inform the population and investors and in a marketing purpose. Management of the commercial zones could be a first step to a more complex portal with all kind of different data that could be used by planners to develop new stategies for up to now unkown problems.

e-paper downloaden

Tagged with:
preload preload preload