Oct 01
3D-Stadtmodelle gewinnen in der raumplanerischen Praxis zunehmend an Bedeutung. Die Entwicklungen der letzten Jahre haben 3D-Stadtmodelle als Planungsinstrument in der westlichen Hemisphäre etabliert. Dem gegenüber steht der Einsatz von 3D-Stadtmodellen in Entwicklungsländern noch am Anfang. Die spezifischen Rahmenbedingungen dieser Länder begründen den Einsatz als Kommunikationswerkzeug.
In der Entwicklungszusammenarbeit steht die Nachhaltigkeit der Projektarbeit an erster Stelle. So ist die Einbeziehung der Bevölkerung im Rahmen partizipatorischer Planungsprozesse Grundvoraussetzung zur Stärkung der Selbstständigkeit und der Akzeptanz gegenüber den initiierten Projekten.
Die vielfältige und einzigartige Baukultur des Jemen finden u.a. in den Städten Shibam und Zabid Ausdruck, wodurch sie den Status des UNESCO Weltkulturerbes erreicht haben. Zur Erhaltung dieser einmaligen Stätten wurde von jemenitischer und internationaler Seite eine Reihe von Projekten zur Erhaltung des historischen und kulturellen Erbes initiiert.
Für den zukünftigen Einsatz in Partizipationsverfahren sollen in den Gebieten Shibam und Zabid die 3D-Stadtmodelle zum Einsatz kommen, welche im Rahmen dieser Arbeit als gesamtstädtische 3D-Modelle entwickelt wurden.
Die vorliegende Arbeit stellt die Grundlagen von Entwicklungszusammenarbeit, Partizipation und 3D-Modellierung vor und verknüpft diese vor dem konkreten Hintergrund des Jemens und seiner gesellschaftlichen Struktur miteinander.
Unter Anwendung der 3D-Modellierungssoftware Google SketchUp werden die gesamtstädtischen 3D-Modelle generiert. Dabei werden die spezifischen Anforderungen in Bezug auf das Einsatzfeld im Partizipationsverfahren besonders berücksichtigt. Unter dem Aspekt der Wiedererkennbarkeit werden dabei markante Gebäude (sog. Landmarks) besonders herausgestellt.
Ferner soll ein konzeptioneller Ansatz, der aus den gewonnenen Erkenntnissen der Arbeit in Shibam und Zabid resultiert, die Anwendungsmöglichkeiten von 3D-Stadtmodellen in der Planungspraxis für Partizipation in der Entwicklungszusammenarbeit beispielhaft darlegen. Abschließend wird auf Methoden zur Visualisierung von 3D-Modellen eingegangen.

SA_13D-Stadtmodelle gewinnen in der raumplanerischen Praxis zunehmend an Bedeutung. Die Entwicklungen der letzten Jahre haben 3D-Stadtmodelle als Planungsinstrument in der westlichen Hemisphäre etabliert. Dem gegenüber steht der Einsatz von 3D-Stadtmodellen in Entwicklungsländern noch am Anfang. Die spezifischen Rahmenbedingungen dieser Länder begründen den Einsatz als Kommunikationswerkzeug.

In der Entwicklungszusammenarbeit steht die Nachhaltigkeit der Projektarbeit an erster Stelle. So ist die Einbeziehung der Bevölkerung im Rahmen partizipatorischer Planungsprozesse Grundvoraussetzung zur Stärkung der Selbstständigkeit und der Akzeptanz gegenüber den initiierten Projekten.

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Die vielfältige und einzigartige Baukultur des Jemen finden u.a. in den Städten Shibam und Zabid Ausdruck, wodurch sieden Status des UNESCO Weltkulturerbes erreicht haben. Zur Erhaltung dieser einmaligen Stätten wurde von jemenitischer und internationaler Seite eine Reihe von Projekten zur Erhaltung des historischen und kulturellen Erbes initiiert.

Für den zukünftigen Einsatz in Partizipationsverfahren sollen in den Gebieten Shibam und Zabid die 3D-Stadtmodelle zum Einsatz kommen, welche im Rahmen dieser Arbeit als gesamtstädtische 3D-Modelle entwickelt wurden.

Die vorliegende Arbeit stellt die Grundlagen von Entwicklungszusammenarbeit, Partizipation und 3D-Modellierung vor und verknüpft diese vor dem konkreten Hintergrund des Jemens und seiner gesellschaftlichen Struktur miteinander.

Unter Anwendung der 3D-Modellierungssoftware Google SketchUp werden die gesamtstädtischen 3D-Modelle generiert. Dabei werden die spezifischen Anforderungen in Bezug auf das Einsatzfeld im Partizipationsverfahren besonders berücksichtigt. Unter dem Aspekt der Wiedererkennbarkeit werden dabei markante Gebäude (sog. Landmarks) besonders herausgestellt.

Ferner soll ein konzeptioneller Ansatz, der aus den gewonnenen Erkenntnissen der Arbeit in Shibam und Zabid resultiert, die Anwendungsmöglichkeiten von 3D-Stadtmodellen in der Planungspraxis für Partizipation in der Entwicklungszusammenarbeit beispielhaft darlegen. Abschließend wird auf Methoden zur Visualisierung von 3D-Modellen eingegangen.

Diplomarbeit zum Downloaden

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