Sep 30

Modell

Die 3D Modellierung von Entwürfen stellt einen enormen Fortschritt für die Stadtplanung dar. In der räumlichen Planung spielen speziell Aspekte wie zum Beispiel räumliche Wirkung eine große Rolle. Diese fehlt bei klassischen 2D Planwerken in der Regel und erst mit der Umsetzung konnte der Plan auf seine tatsächliche Wirkung hin beurteilt werden. Mithilfe von 3D Stadtmodelle kann das Plangebiet virtuell durchlaufen werden und so neben einer Akzeptanzsteigerung der Betroffenen, zu einer Qualitätssteigerung führen.
Das bedeutet, dass Fehlplanungen minimiert und damit enorme Kosten eingespart werden können.
Die 3D Visualisierung kann dazu führen der Öffentlichkeitsbeteiligung neuen Schwung zu verleihen. Das Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 hat das Thema Bürgerbeteiligung wieder verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Visualisierung war schon immer auch ein Mittel der Kommunikation. Die Präsentation und Vermarktung von Planung werden in Zukunft auch dank 3D Modellen eine zentrale Rolle im Planprozess einnehmen.

Die Aktualität und Zukünftig weiterhin bedeutsame Entwicklung von 3D Stadtmodellen für die Stadtplanung war für uns ein Grund sich mit der Thematik 3D Visualisierung zu beschäftigen. Untersuchungsrahmen bildet ein von der Stadt Frankfurt am Main ausgewähltes Plangebiet, das derzeit stark diskutiert wird. Die Stadt möchte zukünftig Stadtentwicklung stärker mit Hilfe von 3D Modellen betreiben und anhand der vorliegenden Arbeit soll das Potenzial dazu herausgearbeitet werden.

Bachelorarbeit zum Downloaden

Tagged with:
Sep 30

In der Arbeit wurde sich mit der Platzneugestaltung des Kohlplatzes in Neustadt an der Weinstraße beschäftigt. Die Betrachtung des räumlich-baulichen und ästhetischen Gesamtgefüges ist bei der Gestaltungsplanung wichtig. Somit ist die Erstellung eines 3D-Modells in computerunterstützter Technik ein wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit.

Kohlplatz

„Planung ist der systematische Entwurf einer rationalen Ordnung auf der Grundlage alles verfügbaren einschlägigen Wissens.“ [T. Ellwein nach J.Kaiser 1986 zitiert in Streich 2005: 16]

Planung ist somit also immer ein vorausschauender Prozess, der darauf abzielt, zeitgemäßes Wissen und Denken mit den gegenwärtigen sozialen und strukturellen Zuständen der Gesellschaft zu vereinen. Somit ist auch klar, dass sich Stadtplanung im Wandel der Zeit verändert hat und sich weiter verändern wird.

In der heutigen Wissensgesellschaft wirken zahlreiche Einflussfaktoren auf das Geschehen der Stadtentwicklung ein. Zu nennen sind hier zum einen der demographische Wandel und zum anderen die noch immer voranschreitende Dezentralisierung und Globalisierung. Die Entwicklung von Wissenschaft und Technologie spielt eine zentrale Rolle. Die Endlichkeit der fossilen Energieträger und die durch ihre Nutzung global auftretenden ökologische Probleme lassen das Thema der erneuerbaren Energiegewinnung näher in das gesellschaftliche Bewusstsein rücken.

Grundidee der hier vorliegenden Arbeit war die Aussicht auf eine sinnvolle Kombination von Stadtentwicklungs-Sanierungsaufgaben mit innovativen Gestaltungstechniken für erneuerbare Energien. Vor allem innerstädtische Freiflächen stellen die größten Potenzialflächen für erneuerbare Energiegewinnungsmaßnahmen dar.

Diese Art der Darstellung ist ein noch relativ junges Aufgabengebiet und in dem klassische Methodenrepertoire der Stadtplanung noch nicht richtig verankert. Die Arbeit an dem digitalen 3D-Modell gilt also gleichzeitig als eine Art „Prüfstein“ und soll auf direkten sinnvollen Nutzen untersucht werden. Ein weiterer wichtiger Untersuchungspunkt war den Platz so zu gestalten, dass er dem modernen Zeitgeist unserer Gesellschaft gerecht wird. Motivation dieser Arbeit ist also vor allem die visuelle Untersuchung einer modernen Platzgestaltung, in Kombination mit Möglichkeiten der regenerativen Energiegewinnung unter gleichzeitiger Berücksichtigung und Untersuchung digitaler Computermodelle.

Bachelorarbeit zum Downloaden

Tagged with:
Sep 28

Zu dem Netzwerktreffen Süd lud die Bundesstiftung Baukultur in Kooperation mit der Architektenkammer Baden-Württemberg, Kammergruppe Ulm/Alb-Donau-Kreis, dem architekturforum.kempten e.V. und dem Fachgebiet Architekturkommunikation (a*komm) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am 29. Juni 2011 ein. Im Stadthaus in Ulm diskutieren diesmal Baukulturvermittler, -akteure und -institutionen aus den Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern zum Thema „Baukultur ist Partizipationskultur“. Die Bedeutung von öffentlicher Beteiligung im baukulturellen Bereich nimmt nicht zuletzt aufgrund von Stuttgart 21 einen zunehmenden Stellenwert bei Bauvorhaben und Planungsprozessen ein. In diesem Sinne war es Ziel des Netzwerktreffens zu hinterfragen, wie zeitgemäße Beteiligungsverfahren als Form der Baukulturvermittlung umgesetzt werden können. Die Dokumentation mit den ausführlichen Inhalten finden Sie hier.

[www.bundesstiftung-baukultur.de]

Tagged with:
Sep 28

Die Eröffnungsveranstaltung des Moduls “Methoden der Raumbeobachtung” wird dieses Semester unter dem Hauptthema “Orts-und Emotionsbezogene Informationsverarbeitung” stattfinden.

Interessenten werden gebeten, zum ersten der am 19.10.2011 um 14.30 sich in den Räumlichkeiten von CPE einzufinden.

Für Studierende aus dem Diplomstudiengang besteht auch die Möglichkeit der Anerkennung /Stegreif.

Biomap of Nottingham

Bild: Christian Nold

Tagged with:
Sep 27

Alterung und Bevölkerungsabnahme werden zu erheblichen Problemen auf den Wohnungsmärkten in dünn besiedelten, ländlich geprägten Regionen führen, die nicht im Umland großer Städte liegen. Es wird zu Wertminderungen bis hin zur Unverkäuflichkeit von Immobilien und zu Gebäudeleerständen in diesen Dörfern und kleinen Städten kommen. Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt der Arbeitsgruppe aus der LAG Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland: In welchem Umfang kommt es zu Leerständen? Welche Auswirkungen hat dies auf das Erscheinungsbild der Dörfer? Welche Möglichkeiten bestehen für die Kommunen, das Land und Immobilieninstitutionen, in diesem Bereich planerische, politische und finanzielle Hilfen zu geben?
Ziel der AG ist im Sinne einer Pilotstudie, Möglichkeiten und Wege zur Behandlung des Leerstands von Wohnimmobilien im ländlichen Raum aufzuzeigen. Hierzu werden Methoden
der Erfassung und Prognose von Leerständen anhand von drei Fallbeispielen demonstriert. Auf dieser Basis werden informelle, finanzielle und rechtliche Instrumente geprüft, die für die Wertentwicklung und Verwertbarkeit von Wohnimmobilien im ländlichen Raum geeignet sein können.

Autoren sind:

  • Damm, Gerd-Rainer, Ltd. Ministerialrat, Dipl.-Ing., Landes- und Stadtentwicklung, Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes, Saarbrücken, Mitglied der ARL
  • Diller, Christian, Prof. Dr.-Ing., Professur für kommunale und regionale Planung, Institut für Geographie, Justus-Liebig-Universität Gießen, Mitglied der ARL
  • Horbach, Wolfgang, Dipl.-Ing., Vermessungs- und Katasteramt Alzey
  • Rings, Kurt, Verbandsgemeindeverwaltung Neuerburg
  • Spehl, Harald, Prof. Dr., Fachbereich Volkswirtschaftslehre, Stadt und Regionalökonomie, Universität Trier, Mitglied der ARL
  • Spellerberg, Annette, Prof. Dr., Lehrgebiet Stadtsoziologie, Technische Universität Kaiserslautern, Mitglied der ARL
  • Streich, Bernd, Prof. Dr.-Ing., Technische Universität Kaiserslautern, Korrespondierendes Mitglied der ARL

Das E-Paper Nr. 12 “Wohnungsleerstand in ländlichen Räumen” ist seit heute online und kann von der ARL-Website (http://shop.arl-net.de/media/direct/pdf/e-paper_der_arl_nr12.pdf) und dauerhaft (ab ca. Ende der Woche) mit dem URN-Link (http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0156-73022) kostenlos heruntergeladen werden.

Tagged with:
Sep 08

Peter Zeile, Antônio Nélson Rodrigues da Silva, Georgios Papastefanou, Fabíola de Oliveira Aguiar, Benjamin Sebastian Bergner

Ein Konferenzbeitrag auf der diesjährigen CUPUM(Computers in Urban Planning and Urban Management) in Kanada der Fachgebiete CPE (TU Kaiserslautern) in Zusammenarbeit mit der Universität Estadual Do Maranhão in Bazilien und dem GESIS Leibniz Institute für Sozialwissenschaften in Mannheim zum Smart Sensoring zur Unterstützung des barrierefreien Planens.

As more and more people face mobility constraints due to the natural aging process of the population, barrier-free-planning becomes an important urban planning issue. There are two different research approaches for integrating these needs in an objective, bottom-up and sensor based planning process. A core element is the use of the ambulatory assessment methods in combination with GPS-sensor data. The result is a planning instrument for identifying and optimizing city spatial barriers for handicapped people. This “bottom-up-approach” is based on research fields of barrier-specified city planning, subjective well-being and the field of emotional research. It is elemental to know the place of spatial barriers associated with the negative emotion – the “stress” of probands. To achieve this, the new method of psycho-physiological monitoring is utilized in two projects, using a special technical device to measure autonomic bodily functions as indicators for emotions – the Smartband. The first project, named EmbaGIS (Emotional-Barrier-GIS), aims at the measurement of the emotional component of handicapped people (two target groups: users with visual and walking troubles) in the context of barriers, geo- and time located in a GI-System. The result is a psycho-physiological monitoring, which can help to identify city spatial barriers in a personal view of handicapped people. The objective of the second project is to formulate an evaluation model for mapping the relative accessibility of pedestrians’ pathways, in which the potential mobility conditions of particular users groups were taken into account. The proposed model is initially based on a multicriteria evaluation, which is subsequently adjusted to show levels of relative accessibility. The method was applied in two university campuses, and one of the validation processes was based on field results obtained with the Smartband. The main characteristics of both projects are presented and their outcomes are thoroughly discussed in the paper.

paper downloaden

Tagged with:
Sep 08

Jan-Philipp Exner, Peter Zeile, Bernd Streich; University of Kaiserslautern, Germany

Ein Konferenzbeitrag des Fachgebiets CPE auf der diesjährigen CUPUM(Computers in Urban Planning and Urban Management) in Kananda zu den  neuen Vorteilen und Potentialen, die sich durch Sensorik, Geo- und Mobil- Web für die Stadtplaung ergeben.

Continuous observation and monitoring of developments and changes in quality of spatial phenomena has always been a central task in the urban, spatial and environmental planning at various scales. Similar to the discussion about Web 2.0, “monitoringwill be used in a very intense discussion of innovative planning methods. It means observation of a phenomenon over a longer period, with the result of using the knowledge gained on forecasts for a reactive or constructive control. It is evermore integrated in formal laws like in the EIA-Guideline of the European Union or in Federal German Building Code (BauGB § 3) for example. Observation processes and furthermore, issues like smart grids and energy efficiency gains incremental importance in the context of urban planning. The amount of potential useable geodata for planners is growing and there will the question how to make use of it. This trend is called the “Geoweband will enhance this field enormously and provide data for monitoring in the future. Especially the upcoming presence and rise of sensor data, mobile based planning methods for communication and “smart sensoring” with humans as “intelligent sensors” will contribute to that as well. The question for planners will be, what kind of data will be important and how to deal with heterogeneous data in general and how to interpret it. However, there will be a lot of research for the question, what role planners could play on this interface between real and digital world.

The research with Monitoring Laboratory Urban Planning at the University of Kaiserslautern aims to give an overview about new fields of research for planners and how and by what methods and techniques monitoring in this spatial and urban planning context could be used wisely.

paper downloaden

preload preload preload