Aug 26

Das Handout zur Prüfungsvorbereitung können Sie hier oder im Bereich Lehre herunterladen.

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Aug 12

Lichttechnische Programme und 3D-Modelling Programme

von Peter Zeile und Martin Reichrath

In der aktuellen Ausgabe Garten+Landschaft (08/2009) ist ein Artikel zum Thema “Modellieren mithilfe digitaler Methoden von Lichtkonzepten” erschienen.

Titelblat Garten + Landschaft

“CAD und GIS-Programme, 3D-Modelling Software und auch 3D-Stadtmodelle sind im Kontext der Planung im öffentlichen Raum aus dem Methodenrepertoire und als Handwerkszeug der an der Planung beteiligten Akteure nicht mehr wegzudenken. Der Umgang mit diesen Tools gehört neben den eigentlichen planerischen Inhalten mit zum Tagesgeschäft in Verwaltungen und privaten Planungsbüros. Vielfach stellt eine schnelle Visualisierung von Baustrukturen, Geländeoberflächen und mit den zugehörigen Bibliotheken sogar die Darstellung von Grünstrukturen wie Bäumen und Pflanzen keine größere Herausforderung dar. Gerade durch den Trend, die Virtual Globe Systeme wie Google Earth ausgelöst haben, wünschen sich viele Kommunen eine dreidimensionale Planungsumgebung, in der zukünftige Entwicklungen auch Laien verständlich dargestellt werden können. Zumeist beschränkt sich das „Füttern“ dieser 3D-Stadtmodelle jedoch auf Sichtbarkeitsüberprüfungen oder wie der visuelle Eindruck nach einer Neuplanung innerhalb des Bestandes aussehen könnte. Einige Kommunen haben innerhalb der Verpflichtung der Aufstellung von Lärmminderungsplänen im Zuge der EU-Umgebungslärmrichtlinie diese 3D-Modelle benutzt, um die zu erwartenden Immissionen zu berechnen. Jedoch können mithilfe dreidimensionaler Stadtmodelle noch viel mehr Simulationen getätigt werden. Vor dem Hintergrund eines wachsenden Interesses und Verständnis seitens kommunaler Entscheidungsträger, dass der Umgang von qualitativem Licht im öffentlichen Raum einerseits Image fördernd und andrerseits auch Kosten reduzieren kann, stellen sich nun die Fragen, wie und mit welchen Techniken können Planer zumindest erste Vorstellungen visualisieren und später dadurch auch transparent kommunizieren…” Die aAusgabe ist in der Fachbereichsbibliothek einsehbar.

Blättern können Sie in der Ausgabe über den vom Callwey Verlag zu Verfügung gestellten Vorschau-Modus.

Weiterführende Publikation zu diesem Thema:

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Aug 11

Abgabe des Ferienstegreifes ist der 16.9.09. 14.00 Uhr im Lehrgebiet. Falls das Lehrgebiet nicht besetzt sein sollte, bitte im Dekanat in unser Fach legen lassen. Abgabeformat ist eine schriftliche Ausarbeitung der Fragestellungen, gedruckt und auf CD als pdf und word Datei gespeichert.

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Aug 11

Offizieller Prüfungstermin ist der 14.Oktober 2009. Aufgrund der vielen Teilnehmer werden drei zusätzliche Prüfungstage benötigt. Das heisst, die erste Prüfungsrunde ist Montag, 12.10.09 ab 9.00, der letzte Prüfungstag der Donnerstag, 16.10. Die Liste hängt spätestens am Mittwoch, 20.8.09 am Lehrgebiet aus. Jeder Prüfling kan dort eintragen, zu welcher Zeit und in welcher 3er Gruppen Konstellation ihr geprüft werden wollt. Es gilt das “first come, first serve” Prinzip. Bei Nichterscheinen wird die Prüfung als nicht bestanden bewertet. Sofern
jemand aus triftigem Grund verhindert sein sollte, bitte beim Prüfungsamt abmelden.

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Aug 06

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Aug 05

Die Architekturregion Rheinland-Pfalz und die Region Saar-Lor-Lux im Kontext von Geoweb und Web2.0

Architektur hängt eng mit dem Begriff der Baukultur zusammen und den Vorgängen, wie der Mensch die natürliche und/ oder bebaute Umwelt verändert. Im Gegensatz zum Begriff der Baukunst beinhaltet Baukultur alle gebauten Elemente. Beispielhaft sind hier Ingenieurbauten wie Infrastruktur- oder auch Funktionsbauten zu nennen. Baukultur beschreibt damit Geschichte, Tradition und Identität eines Landes oder einer Region. Im deutschsprachigen Raum sind einige Publikationen zu diesem Begriff erschienen. Dabei ist es jedoch sehr problematisch, dass der Begriff „Baukultur“ in seiner ganzen Bedeutung nur in einem kleinen Spezialistenkreis klar definiert ist, und die breite Bevölkerung, die bewusst und vielmehr auch unbewusst die Baukultur prägt, nicht versteht, dass sie ein Teil der Identität schaffenden Tätigkeiten ist. Bei Beobachtungen neu entstehender Gebäude oder Siedlungen wird dieser Trend vielfach deutlich: Häuser von Fertighausherstellern mit ortsfremden Materialien überwiegen in der Bauweise im Gegensatz zu einer zeitgenössischen aber dennoch regionalen Architektur.

Eine Ursache hierfür ist, dass es kaum eine Publikation oder eine Möglichkeit gibt, sich schnell, regional und vor allem umfassend über qualitätsvoll Gebautes zu informieren, die Medien, allen voran das Fernsehen hat mit den Einrichtungsshows einen gefährlichen Trend zur Beliebigkeit gesetzt.

Eine Lösung dieses Informationsdefizits könnten Communities zu diesem Thema im Internet sein. Einen vielversprechenden Ansatz liefert das MACE Projekt (Metadata for Architectural Contents in Europe), ein von der EU gefördertes Projekt im Rahmen des eContentplus-Programms. MACE verknüpft die über ganz Europa und weltweit verteilten großen Architektur-Archive mit Datenbeständen über bereits realisierte und in Planung befindliche Bauprojekte miteinander und öffnet sie für Interessierte. Neben der Unterstützung zum Finden, Beschaffen und Nutzen einschlägiger Inhalte will MACE die Inspiration von Architekten fördern sowie deren Aus- und Weiterbildung verbessern.

Dazu verknüpft das MACE System die aus verschiedenen Archiven stammenden Informationen anhand zahlreicher Metadaten. Dies geschieht teilweise automatisch, teilweise manuell unter Einbeziehung einschlägiger Communities mittels Web 2.0 orientierter Ansätze.

MACE-Homepage
Bei der Durchsicht der Plattform fällt auf, dass prinzipiell alles dafür gegeben ist, sogenannte „Real-World-Objects“ (das heißt Informationen und Links zu realen Entitäten wie existierenden bzw. ehemals existierenden Gebäuden oder lebenden bzw. bereits gestorbenen Architekten) zu integrieren. Jedoch liegt der Fokus in der Datenbank (noch) auf Dokumenten zum Thema Bauen. Die Idee ist nun, als einen Beitrag zum Thema Baukultur in Rheinland-Pfalz und der SAAR-LOR-LUX Region, Daten zu sammeln und in die Datenbank einzuspielen. Dabei soll auf bestehende Informationen wie zum Beispiel die Homepage der AchitekTouren, UNESCO-World Heritage, Zeitschriften, Foto- Communities etc. zurückgegriffen werden. Wichtig sind hierbei sowohl die Klassifizierung als auch die Georeferenzierung der Objekte. Neben der Einspeisung der Daten ist die kritische Auseinandersetzung mit dem MACE-Portal ein zentraler Punkt des Stegreifes, d.h. es sollen Ideen und Vorschläge entwickelt werden, wie das Thema in Hinblick auf Baukultur, Tourismus, Routing, Webdienste noch besser vermittelbar wäre und über welche Anreize (jenseits des Stegreifes) es gelingen kann, Benutzerpartizipation zu fördern.

Leistungen:

  • Einpflegen von baukulturell interessanten Inhalten in die MACE-Datenbank unter Zuhilfenahme von Web Ressourcen. Die Inhalte sollten anhand der Auswahlkriterien in der MACE-Datenbank formal kategorisiert  und georeferenziert werden. Anschließend ist es hilfreich die Real-World-Objects zu taggen, um damit wikipediaartige Assozationen erzeugen zu können. Der Vorteil liegt darin, dass jeder „Tag“ ein Attribut für weitere Portalfunktionen oder GIS-Anwendungen sein kann.
  • Kritische Auseinandersetzung allgemein mit dem MACE-Portal (Wie sind die vorhandenen Funktionalitäten nutzbar? Welche Funktionalitäten fehlen ggf.?).
  • Auseinandersetzung mit der Fragestellung, ob die MACE-Datenbank (evtl.  nach Modifikationen) auch als Quelle für andere Portale genutzt werden könnte (Mehrwertgenerierung der MACE-Daten).
  • Kann diese oder eine andere Portallösung die Einstellung zum Thema Baukultur und eventuell die Baukultur selbst beeinflussen?

Teams

Die Arbeit ist als Ferienstegreif in 2er Gruppen konzipiert mit einem Bearbeitungszeitraum von 6 Wochen. Abgabetermin ist der 16.9.09.

Besonderheit

Der Stegreif ist als studentischer Wettbewerb ausgeschrieben über das EU-finanzierte MACE- Projekt. Es ist angedacht, die drei besten Arbeiten mit Preisen in ideell als auch sachlich zu honorieren (to be announced…). Dementsprechend liegt neben der fachlichen Auseinandersetzung mit der architektonischen Inhalten ein besonderer Augenmerk auf der Weiterentwicklung der MACE-Community unter Berücksichtigung der Schlagworte:

  • Usability allgemein
  • Neue Ressourcen
  • Einzelne Webseiten (Bookmarks)
  • Neue Metadaten inklusive tags, rating, Kommentare, GeoRSS,…
  • Erweiterung der MACE-Community

Dateidownload

gez. zeile/memmel/exner/streich


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