Jul 29

Die Region Rhein-Neckar wurde im Jahr 2005 in den Kreis der europäischen Metropolregionen aufgenommen. Um sich in diesem Kreis zu profilieren, hat sich die Region das Ziel gesetzt, bis 2015 eine der attraktivsten und wettbewerbsfähigsten Regionen Europas zu sein.

Dass sich dieses Ziel nicht alleine mit Instrumenten der Wirtschaftsförderung erreichen lässt, sondern die Region auch ihre weichen Standortfaktoren weiter entwickeln muss, zeigt zum Beispiel der schon jetzt vorherrschende Fachkräftemangel in Rhein-Neckar. Um die ehrgeizigen Ziele zu erreichen, muss Wirtschaftsförderung also um Instrumente ergänzt werden, welche die Attraktivität und Lebensqualität der Region zum Gegenstand haben. An diesem Punkt setzt das informelle Instrument des Regionalparks an. Regionalparks „als innovative offensive Instrumente der stadtregionalen Freiraumpolitik“ (Gailing, 2007) kommen immer häufiger im Sinne von informellen Kooperationsinstrumenten in der Regionalentwicklung zum Einsatz.

Ziel des Projektes war es, ein Landesgrenzen übergreifendes freiraumplanerischen Rahmenkonzept zu erarbeiten, das insbesondere die beiden Aspekte „Freiraum, Natur und Landschaft“ sowie „Identität und Image“ thematisiert, um die Lebensqualität in der Region nachhaltig zu verbessern.

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